Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
Gibt es für euch rationale Regelwerks-Abtörner?
Grimtooth's Little Sister:
Maischen:
Ich mag keine - ich nenne es mal pädagogischen - Hinweise a la:
• gibt es Tabuthemen in eurer Runde? Sprecht dies an und seid sensibel
• dies ist nicht ganz pc, war aber historisch so/dient hier der Unterhaltung, und soll daher so dargestellt werden
Dies sind für mich in einer eingespielten, geerdeten Gruppe Hinweise die als Kindergartenhinweise wahrgenommen werden.
Das mag in anderen Runden, mit Minderjährigen, auf Cons etc. anders sein. Aber wenn man so etwas immer meint mitberücksichtigen zu müssen, dann darf man sich auch nicht über Einführungen zum Rollenspiel in Regelbüchern beschweren. Es müssen ja alle aufgeklärt werden: Die Anfänger, die labilen und diejenigen mit pädagogischen Defiziten (um es mal so auszudrücken 😉)
Und bevor mich hier jemand falsch versteht: Ich appelliere an die Eigenverantwortung der Gruppe - und brauche solche Appelle nicht in einem Regelbuch.
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Rumpel am 16.12.2017 | 12:31 ---Das kannst du auch über grobe Kategorien (vernachlässigbar - klein - groß - riesig) regeln oder dem GMV überlassen.
--- Ende Zitat ---
Aber auch grobe Kategorien sind Traglastregeln.
Man kann sich jetzt fragen: Will ich lieber grobe oder feingranulare Traglastregeln?
Aber diese Frage kann man sich zu jedem Spielaspekt stellen: Will ich dort lieber grobe oder feingranulare Regeln?
Achamanian:
--- Zitat von: Maischen am 16.12.2017 | 13:19 ---Ich mag keine - ich nenne es mal pädagogischen - Hinweise a la:
• gibt es Tabuthemen in eurer Runde? Sprecht dies an und seid sensibel
• dies ist nicht ganz pc, war aber historisch so/dient hier der Unterhaltung, und soll daher so dargestellt werden
Dies sind für mich in einer eingespielten, geerdeten Gruppe Hinweise die als Kindergartenhinweise wahrgenommen werden.
Das mag in anderen Runden, mit Minderjährigen, auf Cons etc. anders sein. Aber wenn man so etwas immer meint mitberücksichtigen zu müssen, dann darf man sich auch nicht über Einführungen zum Rollenspiel in Regelbüchern beschweren. Es müssen ja alle aufgeklärt werden: Die Anfänger, die labilen und diejenigen mit pädagogischen Defiziten (um es mal so auszudrücken 😉)
Und bevor mich hier jemand falsch versteht: Ich appelliere an die Eigenverantwortung der Gruppe - und brauche solche Appelle nicht in einem Regelbuch.
--- Ende Zitat ---
Bitte rüber in den Irrational-Thread, würde ich sagen - der ist genau für den Kram gedacht, der nichts mit den Regeln an sich und der Frage, ob die gut und funktional sind, zu tun hat.
Ucalegon:
Fate, weil es meine Figur auf ein Podest statt infrage stellt.
Systeme, die sich mit aufwändigen Settings schmücken und dann nur Regeln für den üblichen Action-Quatsch haben, d.h. kleinteiligste Figurenaufrüstung, Kampf-, Hacking-, Fahrzeugsysteme. Und gespielt wird natürlich im Format der traditionellen Abenteuergruppe. Wie man dabei hunderte Seiten Setting-Konzepte an den Tisch bringt? "Nicht unser Problem." (Eclipse Phase, Blue Planet, Transhuman Space, A/state).
Eine Spielleitung, d.h. eine Person am Tisch spielt nicht mit, oft genug ohne vernünftige Regeln für das, was sie stattdessen machen soll und zu zweifelhaften Zwecken (Herausforderung, "Immersion", gute Geschichte).
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