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Warum beeinflusst Rüstung eigentlich die Rüstungsklasse?

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nobody@home:

--- Zitat von: alexandro am 18.02.2018 | 09:34 ---Ich finde Systeme, in denen es einen Angriffswurf UND einen Verteidigungswurf gibt mittlerweile albern. Entweder das eine oder das andere. Ich meine, wenn ich angreife und der Gegner weicht nicht aus, pariert nicht, etc. ... wie zum Teufel kann mein Angriff dann fehlgehen?

--- Ende Zitat ---

Kommt wahrscheinlich drauf an, wie oft du unter idealen Bedingungen im weißen Raum gegen nur einen einzigen ungefähr gleichwertigen Gegner auf einmal kämpfst.

alexandro:
Ungünstige Bedingungen erfasst GURPS separat und gibt zusätzliche Abzüge, um den stillstehenden Gegner zu treffen. Daran kann es also nicht liegen.

nobody@home:

--- Zitat von: General Kong am 18.02.2018 | 09:55 ---AD&D 2 hatte eine ganz gangbare Extra-Regel für Stich-, Hieb- und Schlagwaffen - wohl in Anlehnung an die alte AD&D1-Regel: da gab es einen Modifikator, wenn man z.B. mit einem Dolch auf einen Plattenpanzermann losging (schlecht). Mit der Axt konnte man den panzer schon eher brechen. Im wesentlichen mussten man die RK der Gegner einfach zwei oder dreimal aufschreiben.

--- Ende Zitat ---

Und die wiederum deutet vermutlich noch an, wo wir den Begriff "Rüstungsklasse" überhaupt her haben: aus einem Spielmodus, in dem es irgendwann in grauer Vorzeit tatsächlich noch mehr um den konkreten Rüstungstyp als um einen abstrahierten Zahlenwert ging. Das würde dann auch gleich erklären, wo die Idee für "Angriffsmatrizen" wie in den frühen (A)D&D-Varianten herkommt...

nobody@home:

--- Zitat von: alexandro am 18.02.2018 | 10:38 ---Ungünstige Bedingungen erfasst GURPS separat und gibt zusätzliche Abzüge, um den stillstehenden Gegner zu treffen. Daran kann es also nicht liegen.

--- Ende Zitat ---

Und ab welchem Abzug fängt man da so an, zu würfeln, weil man den garantiert automatischen Treffer ab da nicht mehr hinbekommt? 8]

Ansonsten: was mich persönlich betrifft, mag ich separate Angriffs- und Abwehrwürfe einfach aus rein subjektiv-emotionalen Gründen. Natürlich macht's in keinem Kampfsystem, das mir spontan einfällt, einen grundsätzlichen Unterschied, wer genau würfelt, und dementsprechend könnte man prinzipiell auch jederzeit gleich alle beteiligten Würfel einer einzigen Partei (Angreifer, Verteidiger, neutraler Schiri...) in die Hand drücken. Aber wenn's beide Seiten tun, fühlen sich einfach beide aktiver an, als wenn nur einer auswürfelt, ob er (bzw. sein Gegner) in dieser Runde trifft oder nicht.

YY:

--- Zitat von: General Kong am 18.02.2018 | 09:55 ---Was Waffen angeht - und wir sind hier ja im D&D/D20-Forumsbereich - findet ich, dass D20 Modern bei den Schusswaffen alles richtig macht.

--- Ende Zitat ---

Wenn es auch um Schusswaffen geht, nenne ich noch Millennium's End (mit ein paar kleinen Änderungen) und Twilight 2013.

Die "können" altertümliche Waffen und Rüstungen so richtig gut leider nur mit einigem zusätzlichen Aufwand.
Und beide sind ganz entschieden tote Systeme, GURPS ist immerhin obskure Randerscheinung  ;)

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