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Ein anderer Umgang mit Feats in 3.5/PF/5E

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Rhylthar:

--- Zitat von: Feuersänger am 27.02.2018 | 11:47 ---Viele Klassenfähigkeiten in der 5E sind sogenannte "Ribbons": sehen nett aus, sind aber praktisch nutzlos. Die Fähigkeit, die Gruppe 7 Tage lang in den Leerlauf zu zwingen, gehört sicherlich dazu.
Ähnlich Banane ist der Favored Enemy des PHB Waldis. Da wurde wirklich peinlich darauf geachtet, jegliche Funktionalität chirurgisch zu entfernen.

--- Ende Zitat ---
Hm, kann ich jetzt nicht so bestätigen. Sie sind zwar nicht immer einsetzbar, aber in einigen Kampagnen durchaus nützlich. Und für mich definitiv interessanter als die reinen passiven Goodies eines Barbarian z. B.

Arldwulf:

--- Zitat von: Rhylthar am 27.02.2018 | 19:51 ---Hm, kann ich jetzt nicht so bestätigen. Sie sind zwar nicht immer einsetzbar, aber in einigen Kampagnen durchaus nützlich.
--- Ende Zitat ---

Man muss dort auch aufpassen nicht das Kind mit dem Bade auszugießen. Wenn das Rahmenwerk stimmt (bestehend aus Regelwerk, Spielleiterhilfen, Spielleiter, Abenteuer und Gruppe etc.) kann man solche Fähigkeiten natürlich nützlich und stimmungsvoll machen.

Aber wir müssen uns da ein wenig einigen worüber wir sprechen wollen, ob darüber ob ein Spielleiter einen Ausgleich schaffen kann. Oder ob dort überhaupt eine Schieflage existiert. Hier im Thread lässt sich letztlich nie die Spielerfahrung des anderen, nur das Regelwerk und konkrete Regelausprägungen bewerten.

Die Beispiele oben habe ich auch explizit angeführt weil ich der Meinung bin mit etwas anderen Regeln, kooperativem Spiel und einem System welches dieses fördert würden auch diese gefördert.

Wenn man in D&D 5e die Imbalance zwischen einzelnen Klassen verhindern will wäre genau dies wohl auch mein Ansatz. Kooperative Herangehensweise an Probleme bei der niemand ein Problem allein löst und gleiche Ressourcenpools für die einzelnen Klassen.

Ainor:

--- Zitat von: Feuersänger am 27.02.2018 | 11:47 ---Viele Klassenfähigkeiten in der 5E sind sogenannte "Ribbons": sehen nett aus, sind aber praktisch nutzlos.

--- Ende Zitat ---

Was ist das Problem dabei ? Ist doch nicht schlimm ein paar Sachen zu haben die vor allem Flavour sind solange die Klasse genug "richtige" Fähigkeiten hat.


--- Zitat von: Feuersänger am 27.02.2018 | 11:47 ---Ähnlich Banane ist der Favored Enemy des PHB Waldis. Da wurde wirklich peinlich darauf geachtet, jegliche Funktionalität chirurgisch zu entfernen.

--- Ende Zitat ---

Das andere Extrem hast du bei PF, da gibt Favored Enemy bis zu +10/+10, was ein gewaltiger Unterschied ist. Damit werden ohne Notwendigkeit einige Kämpfe zu leicht und andere zu schwer. Ich finde es eigentlich gut dass der Ranger seine Kampfkraft aus anderen Quellen kriegt, und FE hauptsächlich Flavour/Tradition ist.

Feuersänger:
Na, bei aller genereller Sympathie für die 5E, aber speziell _das_ finde ich absolut albern und nachgerade lachhaft, dass ausgerechnet die ikonische FE Fähigkeit absolut

NICHTS
mehr dazu beiträgt, einen Erzfeind auch tatsächlich besiegen zu können. Das ist so eine Pseudo-Fähigkeit, dass ich sie ich eher als Ohrfeige empfinde denn als Zuckerl.

Mag sein, dass es in PF (mit Instant Enemy und entsprechender Optimierung) "over the top" (für mundane Verhältnisse) ist. Es gibt auch sowas wie ein "gesundes Mittelmaß".
Beim Ranger-Rework aus UA haben sie das dann auch endlich wieder viel besser getroffen -- ich weiß jetzt nicht mehr auswendig, aber war wohl sowas wie "+2 bis +4 Schaden gegen FEs" -- und für 5E-Verhältnisse ist das absolut okay.

Wobei ich auch ehrlich gesagt bei PF auch noch nicht erlebt habe, dass FE übermächtig geworden wäre. Aber gut, das einzige mal wo ich selber einen Ranger gespielt habe, hab ich FE per Archetypen weggetauscht. Dass wiederum umgekehrt vorher in 3E FE eine entsetzlich grottige Fähigkeit war, wird ja wohl nicht disputiert.

Im Sinne dieses Threads wäre es jedenfalls sinnvoll, auch Favoured Enemies genau wie Feats genau wie Zauber tagesweise memorierbar zu machen, unabhängig von der Edition.

Ich ertappe mich btw auch immer wieder mal bei dem Gedanken, eine Art "Pathfinder 5" oder "5.P" zusammenzustöpseln. Eine Edition, die die generelle Sanity der 5E mit dem taktischen Tiefgang von 3/P zusammenbringt. Und beim Powerniveau irgendwo dazwischen angesiedelt ist.

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