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Ein anderer Umgang mit Feats in 3.5/PF/5E

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Bildpunkt:
Hier wird vollkommen unterschlagen, dass das Wirken von Zaubern auch soziale Konsequenzen für den jeweiligen Magiekundigen haben könnte, je nach Status der Magie in der Welt. zB das Personen bezaubern ggf nicht so gut rüberkommt. (Ok jemand mit dem Schwertknauf die Fresse polieren auch nicht aber das ist für unsere eigene mundane Welt einfach einfacher vorstellbar)...

Rhylthar:

--- Zitat ---Doch aus Spieldesigner Sicht sind sie schlichtweg furchtbar designed. Sie werden nicht genutzt werden. Nicht nur weil es wesentlich mächtigere Zauber gibt. Andere Herangehensweisen, welche effektiver sind als sich 7 Tage die falsche Identität eines unbekannten Händlers zu geben der dann zur Tür des Bösewichts geht und sagt: Hier, ich hab ein Empfehlungsschreiben - lasst mich rein! (überspitzt ausgedrückt, mir würden andere Optionen einfallen).

--- Ende Zitat ---
Das würde nur gelten, wenn Magie auf der "anderen Seite" nicht/kaum vorhanden ist. Wenn also Magiewirker auf Seiten der Gruppe schon von vorneherein stärker sind als der Rest der Welt.

Abgesehen davon, dass eben Gesten, Tonlagen, etc. auch angeeignet werden, es ist eben gerade so gut, weil es mundan ist.


--- Zitat ---Sondern weil selbst wenn sie die sinnvollste Option wären sie eine Option sind bei der der Rest der Gruppe Däumchen dreht. Oder eben gleich etwas anderes tut was das Problem schneller und effektiver löst. Solche Fähigkeiten - generell die Fähigkeiten mundaner Charaktere - profitieren extrem davon, wenn man sie in ein System einbindet für kooperatives Lösen von Problemen.

--- Ende Zitat ---
Geht vollkommen an meiner Spielrealität vorbei. Spieler wollen ihre Charaktere eben auch mal "etwas alleine schaffen lassen"--> Nischenschutz. Denn das macht sie besonders. Das A-Team wäre auch langweilig, wenn Murdock plant, alles besorgen kann das Auto fährt und der Pilot ist. Und die anderen können das auch alle ein wenig. Klar, bestimmte Sachen sollen auch als Einheit gelöst werden, aber die 5E nimmt da doch wieder den durchaus beliebten "Nischenansatz".

Arldwulf:

--- Zitat von: Rhylthar am 27.02.2018 | 10:55 ---Das würde nur gelten, wenn Magie auf der "anderen Seite" nicht/kaum vorhanden ist. Wenn also Magiewirker auf Seiten der Gruppe schon von vorneherein stärker sind als der Rest der Welt.

Abgesehen davon, dass eben Gesten, Tonlagen, etc. auch angeeignet werden, es ist eben gerade so gut, weil es mundan ist.

--- Ende Zitat ---

Inwiefern denn? Magie ist doch explizit ein Mittel um diese Dinge zu kontern. Gerade wenn die Gegenseite Magie hat werden diese Mittel weniger nützlich.

Arldwulf:

--- Zitat von: Rhylthar am 27.02.2018 | 10:55 ---Geht vollkommen an meiner Spielrealität vorbei. Spieler wollen ihre Charaktere eben auch mal "etwas alleine schaffen lassen"--> Nischenschutz. Denn das macht sie besonders. Das A-Team wäre auch langweilig, wenn Murdock plant, alles besorgen kann das Auto fährt und der Pilot ist. Und die anderen können das auch alle ein wenig. Klar, bestimmte Sachen sollen auch als Einheit gelöst werden, aber die 5E nimmt da doch wieder den durchaus beliebten "Nischenansatz".

--- Ende Zitat ---

Ich denke daran ist ja auch nichts falsches. Genauso wie es nicht falsch ist zu sagen man habe in der eigenen Gruppe gar nicht den Bedarf für besseres Balancing. Aber Spotlightverteilung ist eben der Grund warum andere Charaktere in die Nische eines Charakters eindringen können. Geht man von vornherein davon aus, dass die Probleme gemeinsam gelöst werden ist nicht mehr die Frage wer den effektivsten Weg hat, sondern wie der einzelne am effektivsten etwas dazu beitragen kann. Dein A Team Beispiel zeigt das eigentlich sehr schön, inklusive dem Satz "es wäre langweilig wenn XYZ" alles alleine macht.

Die Idee hinter Spotlightverteilung ist eben, dass jemand etwas mehr oder weniger alleine macht. Im Rampenlicht steht für einen Moment. Und der Grund warum es so selten klappt liegt ebenfalls darin begründet, denn diese Herangehensweise fördert eben eine besondere Herausstellung des einzelnen und ein nutzen der einen, problemlösenden und effektiven Option.

Feuersänger:
Viele Klassenfähigkeiten in der 5E sind sogenannte "Ribbons": sehen nett aus, sind aber praktisch nutzlos. Die Fähigkeit, die Gruppe 7 Tage lang in den Leerlauf zu zwingen, gehört sicherlich dazu.
Ähnlich Banane ist der Favored Enemy des PHB Waldis. Da wurde wirklich peinlich darauf geachtet, jegliche Funktionalität chirurgisch zu entfernen.

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