Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Beliebtheit von Rassen und Feats
Rhylthar:
@ Luxferre:
Ich finde Menschen in Fantasy-Settings meistens einfach langweilig. Das ist manchmal so, als würde ich in ein asiatisches Restaurant gehen und mir ein Schnitzel bestellen. Wird wohl schmecken, aber warum bin ich dann überhaupt zum Asiaten gegangen?
Hinzu kommt, dass in D&D 5 der Standard-Human technisch einfach nur auf Durchschnitt getrimmt ist. +1 auf alles? Und alle Menschen gleich?
Wäre für mich schon schöner, wenn es wie in den anderen RPG verschiedene "Volksstämme" gäbe mit unterschiedlichen Boni (vgl. TOR bzw. AiME).
Zu Feats:
Bestimmte Klassen wollte ich ohne Feats nicht spielen. Fighter (Champion), Barbarian (any)...einfach nur sterbenslangweilig. Bei einem Caster ist es kein Muss, aber ich könnte mir vorstellen, auch da ein Feat zu nehmen, obwohl die Attributserhöhung technisch gesehen die bessere Alternative wäre.
Tintenteufel:
Einen Teil des Themas kann man ja mit diesem Faden hier für ins Tanelornies einschätzen...
Ainor:
Ich kann die Statistik gut nachvollziehen. Ich glaube dass viele Spieler zwar effektiv/mächtig seien wollen, aber nicht wenn ihr Charakter dadurch ein Freak wird. Das Bild das man vom Charakter hat ist wichtig, und das wird vor allem durch Rasse und Ausrsütung geprägt.
(Klasse und Feats sind weniger wichtig, da man die dem Charakter im Spiel nicht direkt ansieht.)
Einer meiner Spieler beispielsweise ist Conan Fan. Er spielt gerne Barbaren, und er haut auch gerne kräftig drauf. Aber er spielt eben
Menschenbarbaren mit Axt, und keine Halboger mit Spiked Chain oder ähnliches (in 3E).
Da alle Spieler Menschen sind ist es einfach sich einen menschlichen Charakter vorzustellen, egal welche Klasse. Bei anderen Rassen
kommen mir einige Kombinationen komisch vor, egal ob sie mechanisch effektiv sind oder nicht (z.B. Zwergenmagier).
Bei 5E kommt noch hinzu dass Menschen für keine Klasse "falsch" sind (sie starten mit 16 im Hauptattribut), während andere Kombinationen
wie z.B. Elfenbarbaren und Zwergenmagier von Anfang an gehandicaped sind.
Thandbar:
--- Zitat von: Ainor am 5.03.2018 | 18:44 ---Bei 5E kommt noch hinzu dass Menschen für keine Klasse "falsch" sind (sie starten mit 16 im Hauptattribut), während andere Kombinationen
wie z.B. Elfenbarbaren und Zwergenmagier von Anfang an gehandicaped sind.
--- Ende Zitat ---
Das zieht sich, glaube ich, durch ganz D&D durch und gilt nicht nur für die fünfte Edition. Dass Menschen Generalisten sein sollen, scheint ein Standard im Rollenspiel zu sein - wir können uns, weil wir ja selber Menschen sind, schwer ausmalen, was an uns so speziell sein sollte gegenüber anderen intelligenten Spezies. Ein anderer Vorzug "der Menschen", der manchmal als Topos vorkommt, ist der als Charismatiker/Diplomaten.
Rhylthar:
--- Zitat von: Thandbar am 5.03.2018 | 19:03 ---Das zieht sich, glaube ich, durch ganz D&D durch und gilt nicht nur für die fünfte Edition. Dass Menschen Generalisten sein sollen, scheint ein Standard im Rollenspiel zu sein - wir können uns, weil wir ja selber Menschen sind, schwer ausmalen, was an uns so speziell sein sollte gegenüber anderen intelligenten Spezies. Ein anderer Vorzug "der Menschen", der manchmal als Topos vorkommt, ist der als Charismatiker/Diplomaten.
--- Ende Zitat ---
Oder man bastelt verschiedene Volksstämme wie bei TOR, ist aber selten. Da muss ich aber auch glatt mal in AiME reinschauen...
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln