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[Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel

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Galatea:

--- Zitat von: Doc-Byte am 23.02.2026 | 19:09 ---Davon mal abgesehen, gibt es durchaus ein paar Westernmotive mehr als "zufällig getragene Cowboyhüte" in diesem Setting. Es werden nur nicht alle davon mit dem Holzhammer präsentiert. ;)
--- Ende Zitat ---
Das Ziel war ja auch nicht einfach nur ein Westernsetting ohne Rücksicht auf Verluste und Kontext in ein SciFi-Setting zu werfen, ich finde die Mischung so wie sie ist gut.

Was da vll. auch helfen würde wäre eine genauere Beschreibung wie so das "durchschnittliche" Dorf in der Grenzzone aussieht, das könnte sehr helfen (falls es sowas schon gibt bin ich blind).



--- Zitat von: Doc-Byte am 23.02.2026 | 19:09 ---Und die "Tiermenschen" haben sowohl innerweltliche als auch außerweltliche Gründe.
--- Ende Zitat ---
Naja, auch aus Tiermenschen kann man echt interessante Sachen machen, wenn man sich überlegt, was passiert wenn deren grundlegende Biologie auf moderne Gesellschaftsstrukturen prallt.
Mit den im Buch enthaltenen Tiermenschenspezies selbst sehe ich auch kein Problem, aber die Beschreibungen sind halt schon wirklich seeeeeeeeeeeeeeehr minimalistisch.

Doc-Byte:

--- Zitat von: Galatea am 23.02.2026 | 21:23 ---Was da vll. auch helfen würde wäre eine genauere Beschreibung wie so das "durchschnittliche" Dorf in der Grenzzone aussieht, das könnte sehr helfen (falls es sowas schon gibt bin ich blind).
--- Ende Zitat ---

"Durchschnittlich" ist kniffelig zu sagen... :think: Knapp gehaltene Beispiele wären etwa Sinkhole (S. 46), Destiny's Hope (S. 325) oder Port Everwinter (S. 335) und als Kontrast dazu Crystal Spring (S. 127). In ultrakurz wären da noch Acapulco Ressort und Green Hollow (S. 456), die aber wie die Orte aus den Zufallstabellen (S. 351) im Gegensatz zu Erstgenannten nicht zu 100% von mir stammen. (Aber natürlich von mir überarbeitet sind.)


--- Zitat von: Galatea am 23.02.2026 | 21:23 ---Naja, auch aus Tiermenschen kann man echt interessante Sachen machen, wenn man sich überlegt, was passiert wenn deren grundlegende Biologie auf moderne Gesellschaftsstrukturen prallt.
--- Ende Zitat ---

Es sind ja gar keine Tiere. Der Ausgangspunkt ist, dass es eine Spezies gab, die vor Urzeiten das entstehende höhere Leben auf vielen Welten gezielt in eine bestimmte Richtung gelenkt hat. daher sind Menschen und die vorgestellten anderen Spezies alle miteinander verwandt, gleichwohl sie sich auf unterschiedlichen Planeten (weiter)entwickelt haben. Davon ausgehend habe ich überlegt, wie diese Spezies ihn ihrer Entwicklung auf andere Umweltbedingungen "reagiert" haben und dafür hab ich mich an Eigenschaften orientiert, die irdische Tiere entwickelt haben. Der aktuelle Look entstand primär wirklich durch die KI Beteiligung an den Bildern, da ich da in der Tat an das gebunden bin, was KIs verstehen und umsetzen können. Zudem hatte ich selber nur ein grobes Bild vor Augen und habe mit der Zeit das verfügbare Bild mehr und mehr für mich adaptiert. - Sehe es aber, wie gesagt, nach wie vor nur als Annäherung.

Galatea:
Nur um mal ein paar Ideen in den Raum zu werfen, was man mit den Spezies so anstellen könnte (die Konzepte funktionieren auch mit Transhumanismus/Panspermia/Lifeseed-Ansatz):

Eine amphibische Spezies, die auf natürliche Umgebungen angewiesen ist, d.h. Seen in denen ihre Jungen aufwachsen. Diese verbringen den ersten Teil ihres Lebens als kaulquappenartige Larven und entwickeln echtes Bewusstsein erst, wenn sie nach mehreren Jahren das Wasser verlassen. Keiner weiß welches Kind von wem kommt (außer evtl. in ganz seltenen Fällen, wenn markante Merkmale vererbt werden) -> Familienstrukturen gibt es nicht, die soziale Identität bezieht sich einzig auf dem Stamm. Zack, hat man seine Space-"Indianer"-Pionierspezies.

Eine andere Spezies (z.B. die Space-Koalas) könnten sich aufgrund ihrer körperlichen Trägheit nahezu ausschließlich auf autonome Konstrukte (Drohnen, Androiden, Roboterpferde, halbautomatische Fahrzeuge, ki-gestützte semi-intelligente Waffensysteme) verlassen, d.h. jedes Mitglied dieser Spezies kommt mit seinem eigenen Drohnenzoo im Gepäck. Zack, hat man seinen Hacker/Dronemaster (und ein sehr spezielles Erlebnis, wenn man mal eine von deren Welten/Siedlungen besucht, ich sage nur Bienenstock-Vibe).

Eine andere Spezies (z.B. die Space-Wölfe) könnte in "pack groups" leben, bei denen enge Freunde (auch anderer Spezies) quasi das Rudel als soziale Kerneinheit ersetzt haben. Jeder der irgendwo alleine rumläuft wird schief angeschaut, weil mit dem was nicht stimmen kann. Die sind unerbittlich loyal gegenüber ihrer Sozialgruppe, was echt gut sein kann (wenn man sie in der eigenen Truppe hat) oder echt schlecht (wenn sie auf der anderen Seite stehen, v.a. als Mitglied einer Gang).

Da lässt sich für jede Spezies was finden, was ihre Einzigartigkeit unterstreicht, ohne gleich in einem monolithischen kulturellen Block zu enden.




p.s. Ich vermisse eine Serpentspezies (die Krull könnte man dafür nehmen, das Portrait passt auch noch mit einem Schlangenkörper), die nur (am besten einziehbare) Arme hat, aber keine (oder nur extrem kurze) Beine. Mit denen kann man auch richtig coole Sachen machen.

gilborn:
Beim Schiffszubehör habe ich von Dockingklammern gelesen, mit denen man andere Schiffe ohne Hyperraumantrieb durch den Hyperraum ziehen kann.

Sehr Westernmäßig wäre es nun, wenn man mehrere Schiffe so hinter ein "Lokomotiv" Schiff anhängt, das wäre das Pendent zu einer Eisenbahn, eventuell mit Schiffen, die von vorneherein als Waggon konzipiert sind.

Ist das so angedacht?

Jiba:
Hätte natürlich auch was von Planwagentreks.

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