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[Star Reeves] Das Space Western Rollenspiel
Doc-Byte:
--- Zitat von: Zed am 7.08.2026 | 16:47 ---Ich würde die Krakenkreatur in ihrem Techanzug spielen wollen! ^-^ Vielleicht kriegst Du mich doch noch weg vom reinen Fantasy-Rollenspieler.
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--- Zitat von: Galatea am 4.08.2026 | 22:17 ---Bei den KIs wäre es vll. sinnvoll, die ein wenig auszuschmücken, z.B. in dem man das typische Schiffsquartier einer KI beschreibt. [...]
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Du beschreibst das "Problem" ja qusi selber schon: "Typisch" dürfte schierig sein, weil das sehr individuelle Vorlieben (der KI Figuren) wiederspiegelt. :think:
--- Zitat ---Bei den Mendel macht eine ausführlichere Speziesbeschreibung aus offensichtlichen Gründen nicht wirklich Sinn (sind ja nicht mal eine Spezies).
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Die zwei Inspirationsquellen der Mendel dürften eh recht oberflächlich "versteckt" sein... ~;D
--- Zitat ---Mit den Nanduri kann ich nicht so wirklich viel anfangen. Deren Eintrag klingt im Prinzip, als hätten sie überhaupt keine Lust auf den Rest der Galaxie (unideal für Spielercharaktere), sie sind "mysteriös" (hört sich toll an, macht den Spezieseintrag aber irgendwie pointless und lässt den Spieler ziemlich auf dem Trockenen sitzen), und im großen Ganzen klingen sie irgendwie nach der Quersumme aus Trek-Betazoiden und Space-Elfen.
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Die Spezies füllt zum einen die Lücke bei den in der Ausdehnugszone einheimischen Spezies, zum anderen kam die Hauptinspiration von einer Spzies aus einer älteren Romanreihe. Da dort aber letztlich nicht viel über diese Spezies zu erfahren ist (außer dass sie zurückgezogene Telepathen sind), sind die Betazoiden tatsächlich etwas zum auffüllen der Lücken im Vorbild nachgerückt. Das man sie in die Nähe von Elfen rücken könnte, ist mir auch bewusst, war aber eigentlich nie beabsichtigt, auch wenn gewisse elfenhaften Eigenschaften wiederum schon bewusst eingebaut wurden. ~;P
--- Zitat von: Galatea am 7.08.2026 | 17:47 ---Ach, ich bin da flexibel/anpassungsfähig :)
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Das Konzept mit den "Erbauern" als Manipulatoren der Evolution der jüngeren Spezies ist halt schon relativ zentraler Teil des Settings, würde ich sagen. Ich schließe zwar keine Ausnahmen aus, aber es sollten dann tatsächlich eher Ausnahmen bleiben. Star Reeves ist zwar weitaus mehr Space Opera als in irgendeiner Form Hard SciFi, aber ich will auch nicht zu weit in Richtung Space Fantasy abdriften. - Nennen wir es mal semi-bodenständige Space Opera. ;D
--- Zitat ---Der Teil mit der sozialen Hackordnung bei den Cadeyr zum Beispiel ist jetzt nicht integral für die Spezies und es würde auch passen, wenn das in der Vergangenheit so war, die aber irgendwann gemerkt haben, dass der beste Psioniker nicht zwangsläufig den besten Anführer für eine größere Gruppe/Organisation macht. Ursprünglich sind die als eher kriegerische Rasse für ein Wargame geschrieben, ich könnte mir bei denen aber auch sehr gut was vorstellen, was z.B. so ein bisschen einen Touch von Fantasyzwergen und/oder Ferengi hat.
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Tatsächlich habe ich die meisten Bedenken dabei, dass es drei sehr deutlich nicht-humanoide Spezies sind; was die Kultur angeht, kann ich grundsätzlich bei vielem mitgehen, möchte aber auf jeden Fall die positive Grundstimmung des Settings erhalten. - Was jetzt nicht heißt, dass es dort keine richtig unangenehmen Fieslinge geben dürfte bzw. auch gibt. ;)
--- Zitat ---Ich schau mal, was ich draus machen kann, wenn ich mit den verbliebenen Spezies durch bin.
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Roger that. :d
Doc-Byte:
PS: Damit ihr nicht das PDF "durchsuchen" müsst, hab ich die neues Passge mal rausgesucht:
--- Zitat ---KI Heimatsysteme
Eine KI verwendet die selben Regeln zur Heilung und Erholung (vgl. S. 226) wie alle Charaktere, zusätzlich gilt aber, dass sie sich in ihrem Heimatsystem befinden muss, um ihren Gesundheitsstatuserholen zu können. Wunden müssen behandelt bzw. (sofern physischer Natur) repariert werden. Das Heimatsystem einer KI kann jedes ausreichend leistungsfähige System sein. Bspw. ein Androidenkörper oder ein Schiffscomputer.
Eine KI kann ihr Heimatsystem temporär verlassen, um die direkte Kontrolle über einen (anderen) Androidenkörper, ein Schiff oder vergleichbares Gerät zu übernehmen, ohne eine ernsteuerungsverbindung aufrechterhalten zu müssen. Dafür muss ein erfolgreicherTest auf Bedienen abgelegt werden. Diese Andauernde Aktion (s.S. 220) kostet (10-Karmawert) Aktionspunkte und der Mindestwurf wird situativ vom Spielleiter festgelegt. Faktoren können dabei bspw. Zeitdruck oder die Überwindung einer Sicherheitssperre sein.
Wechselt eine KI in einen anderen Androidenkörper oder ein Fahrzeug, erhält sie dementsprechend temporär andere körperliche Attribute (Agilität/Physis/Härte bzw. Manövrierfähigkeit/Triebwerk/Rumpf). Vgl. dazu die Regelnmechanismen zur JCN-9000 Serie im Spielleiterabschnitt auf Seite 292. Dabei dürfen die neuen Werte zusammengezählt nicht um mehr Würfel von den Werten des Heimatsystems abweichen, als der Karmawert der KI beträgt. Nach spätestens (Karmawert) Tagen, muss eine KI wieder ihr Heimatsystem aufsuchen, um dieses nicht permanent zu verlieren.
Eine KI kann dauerhaft in ein neues Heimatsystem umziehen und benötigt für den vollständigen Umzug 10-Karmawert Tage. Für Spielercharaktere muss das neue Heimatsystem entweder identische Atribute aufweisen oder es müssen ggf. die Charakterpunktekosten für höhere Werte (und ggf. Upgrades) bezahlt werden. Für schlechtere Werte gibt es keine Erstattung von Charakterpunkten.
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Galatea:
--- Zitat von: Doc-Byte am 8.08.2026 | 00:33 ---Du beschreibst das "Problem" ja qusi selber schon: "Typisch" dürfte schierig sein, weil das sehr individuelle Vorlieben (der KI Figuren) wiederspiegelt. :think:
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Es geht weniger darum, den "typischen" KI-Charakter zu beschreiben, sondern mehr dem Spieler etwas an die Hand zu geben, mit dem er seinen Charakter ausarbeiten kann.
Zimmereinrichtung ist da sicher bei vielen Spezies ein guter Anfangspunkt (die Corallee haben da einen Absatz zu), ebenso wie Essensgewohnheiten (fällt bei den KIs weg) - im Fall von KI-Charakteren/Androiden, für die der Großteil der üblichen Zimmereinrichtung einfach wenig funktionalen Sinn hat, ganz besonders.
--- Zitat von: Doc-Byte am 8.08.2026 | 00:33 ---Die zwei Inspirationsquellen der Mendel dürften eh recht oberflächlich "versteckt" sein... ~;D
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Augs und...?
--- Zitat von: Doc-Byte am 8.08.2026 | 00:33 ---Die Spezies füllt zum einen die Lücke bei den in der Ausdehnugszone einheimischen Spezies, zum anderen kam die Hauptinspiration von einer Spzies aus einer älteren Romanreihe. Da dort aber letztlich nicht viel über diese Spezies zu erfahren ist (außer dass sie zurückgezogene Telepathen sind), sind die Betazoiden tatsächlich etwas zum auffüllen der Lücken im Vorbild nachgerückt. Das man sie in die Nähe von Elfen rücken könnte, ist mir auch bewusst, war aber eigentlich nie beabsichtigt, auch wenn gewisse elfenhaften Eigenschaften wiederum schon bewusst eingebaut wurden. ~;P
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Wie gesagt, mir geht es weniger um den Sinn/Platz der Spezies im Setting, als darum dem Spieler/in etwas an die Hand zu geben, mit dem er/sie sich in den Charakter einfinden kann. Da ist "es ist wenig über sie bekannt und sie sind geheimnisvoll" halt nicht sehr hilfreich.
Prinzipiell könnte man das Problem "lösen" indem man eine ausführlichere Beschreibung der wenigen Nanduri gibt, die außerhalb ihres eigenen Reichen leben (die können ja durchaus etwas anders drauf sein) und dann sagt, dass selbst die nicht wirklich wissen, was in ihrer Heimat passiert und kulturell wenig Verbindung dorthin haben (ein wenig wie bei den Jodun, nur dass es im Fall der Nanduri halt kein Distanzproblem, sondern ein Kontaktverweigerungsproblem, ist).
--- Zitat von: Doc-Byte am 8.08.2026 | 00:33 ---Das Konzept mit den "Erbauern" als Manipulatoren der Evolution der jüngeren Spezies ist halt schon relativ zentraler Teil des Settings, würde ich sagen. Ich schließe zwar keine Ausnahmen aus, aber es sollten dann tatsächlich eher Ausnahmen bleiben. Star Reeves ist zwar weitaus mehr Space Opera als in irgendeiner Form Hard SciFi, aber ich will auch nicht zu weit in Richtung Space Fantasy abdriften. - Nennen wir es mal semi-bodenständige Space Opera. ;D
--- Ende Zitat ---
Also mit den Cadeyr und den Leuchties sehe ich da prinzipiell kein Problem. Die Cadeyr sind quasi-humanoid (und sehen direkt nach der Geburt auch noch recht humanoid aus, mit Kopf, (überdimensionierten) Armen und (ziemlich kurzen) Beinen, erst mit der ersten Häutung verschwindet der erkennbare Kopf und sie bekommen ihr zweites und drittes Beinpaar (das vierte kommt noch später), die Rippen verschmelzen miteinander usw.
Die Leuchties hab ich mir tatsächlich weniger tintenfischig vorgestellt, eher walfischig (mit Tentakeln), ähnlich wie die Liir aus Sword of the Stars.
Damit sind sie Tetrapoden und folglich praktisch Humanoide (denn wie der geneigte Taxonom weiß, jedes Wirbeltier mit vier Gliedmaßen, das auf diesem Planeten unterwegs ist, ist technisch gesehen ein Fisch).
--- Zitat von: Doc-Byte am 8.08.2026 | 00:33 ---Tatsächlich habe ich die meisten Bedenken dabei, dass es drei sehr deutlich nicht-humanoide Spezies sind; was die Kultur angeht, kann ich grundsätzlich bei vielem mitgehen, möchte aber auf jeden Fall die positive Grundstimmung des Settings erhalten. - Was jetzt nicht heißt, dass es dort keine richtig unangenehmen Fieslinge geben dürfte bzw. auch gibt. ;)
--- Ende Zitat ---
Damit blieben die Schleimies (Morphos) als einzige wirklich nicht-humanoide Spezies übrig.
Diese könnten quasi der "Restmüll" sein, der bei den ganzen Experimenten/Eingriffen der Erbauer mit den anderen Spezies angefallen ist - so ein bisschen wie die Trolle der Scheibenwelt, denen vom Schöpfergott Leben geschenkt wurde, als dieser gemerkt hat, dass die Splitter des Stein-Ei, aus dem die zwei humanoiden Spezies (Menschen und Zwerge) geboren wurden, versucht haben, selbst lebendig zu werden. Das würde sie auch an einer sehr interessanten Stelle ins große Gesamtbild einfügen, weil sie damit sowohl irgendwo außerhalb der Gruppe aller anderen Spezies stehen würden, als auch gleichzeitig das Bindeglied (quasi der Klebstoff) zwischen allen anderen Spezies (und den Erbauern) wären.
pharyon:
Hi,
@Galatea: Ich finde deine Ideen und Gedanken zu den Spezies sehr spannend und interessant. Gewissermaßen inspirierend. Leider habe ich zur Zeit selbst nur wenig Kapazitäten, um in der Richtung kreativ zu werden.
@Doc: Okay, die T'siss haben zwar Überschneidungen, gehen für mein Gefühl aber in eine ausreichend andere Richtung.
Mal jetzt vom Konzept der Mechas her gedacht: Nehmen wir die vorausgegangenen Überlegungen mal als gegeben an (ursprünglicher Hintergrund = Dienerroboter einer frühen menschlichen Arche, Evolution zu einem KI-Schwarm mit originären Charaktermerkmalen, bestimmte Drohnen erfüllen spezifische Funktionen), dann können wir uns jetzt kurz mit ihrer Motivation näher befassen. Daraus folgt die Ableitung ihrer Ziele und Methoden - und, wie man sie aufhalten kann.
Als Kernmotivation würde ich, wie bei biologischen Spezies das Motiv "Überleben" annehmen. Hier aber bezogen auf die gewonnene Bewusstseinsebene als KI-Schwarm. Eine Drohne ist entbehrlich, solange ihre Daten im Schwarm synchronisiert wurden. Auf der anderen Seite gibt es eine Loyalität zu biologischen Spezies, aus der ursprünglichen Programmierung resultierend. Das heißt: Grundsätzlich müssen biologische Spezies nicht eliminiert werden. Um die eigene Existenz zu sichern, kann es erforderlich sein, die anderen zu kontrollieren. Am besten mit einem idealen Leben, damit es keinen Grund gibt aufzumucken. Das paradiesische Jenseits als Köder und Verheißung für biologische Verbündete sozusagen. Und wenn man doch ein Individuum aus Sicherheitsgründen eliminieren muss, gibt sich das Kollektiv große Mühe, einen Schatten dieses Individuums zu sichern und so zumindest etwas vom "ewigen" Leben zu teilen. Das macht diesen Gegner zu einem sehr effektiven und sehr effizienten Gegner, dem es aber an Entschlossenheit fehlt, gewisse Grenzen zu überschreiten. Manche Verbündeten müssen dabei nicht mal so zögerlich sein (was ein Grund sein kann, gelegentlich auf diese zurückzugreifen: wenn Biologische sich töten, lastet das erst einmal nicht auf dem Kollektiv). Um sie zu bezwingen, kann man sie nun immer noch, wie bisher auf ihrem Planeten zusammentreiben, darüber hinaus eine KI-Superwaffe gegen sie entwickeln oder mit ihnen verhandeln und einen Pakt schließen.
Das ist ein kurzer Abriss meiner Idee für diese Spezies. Was davon klingt für dich gut? Wo tust du dir schwer (, wenn überhaupt)?
p^^
Doc-Byte:
Ich fang irgendwie an, die Kerlchen zu mögen... :think:
PS: Antwort auf eure Posts kommt noch. :)
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