Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
RPGs für große Gruppen/ Spielleiterlose Systeme?
Zarkov:
--- Zitat von: D. Athair am 22.04.2018 | 13:40 ---Das ist ne willkürliche Schlussfolgerung, die auf der Annahme eines monokausalen Ursache-Wirkungs-Prinzips fußt. Bäh!
--- Ende Zitat ---
Tatsächlich habe ich alle Berichte, Artikel und Interviews über Dungeoncrawls mit großen Gruppen in der Entstehungszeit des Rollenspiel gelesen, die ich nur finden konnte, angefangen mit Playing at the World und dann in alle absehbaren Richtungen ausgeweitet. Das Konzept des Callers finde ich nämlich nicht uninteressant. Meine eigenen Erfahrungen mit Gruppengrößen und Spotlight habe ich ohnehin. Meine Folgerung war sicher pointiert formuliert, als willkürlich würde ich sie aber nicht bezeichnen.
Wenn du über andere Erfahrungen mit sehr großen Gruppen bei Dungeoncrawls mit Caller berichten kannst, wäre ich sehr interessiert daran. Wenn du dabei auf offenherzige Abscheubekundungen verzichten könntest, um so mehr.
Coltrane:
--- Zitat --- Die Parsely-Spiele von Jared Sorenson z.B. emulieren altmodische Textabenteuer – da ist es dann ziemlich egal, wer gerade einen Befehl erteilt; die Spieler können sich absprechen, oder jeder darf mal, oder wer gerade einen Einfall hat, nach Belieben. Das geht problemlos auch mit einem ganzen Hörsaal voll Leuten. (Jeder, der früher mal mit Freunden vorm Rechner zusammen Zork oder später auch Monkey Island oder sowas gespielt hat, erkennt das Prinzip sofort wieder. Wer sich da gerade gar nichts vorstellen kann, auf dieser Kickstarter-Seite für eine neue Ausgabe wird es mit Beispiel erklärt.)
--- Ende Zitat ---
Ich hab es mir kurz angeschaut und dann kurz entschlossen sofort die PDFs gekauft bei DriveThrough. Das sieht wirklich nach einer Menge Spaß aus und ist halt auch relativ Simpel umzusetzen, ohne erst komplizierte Regeln erklären zu müssen. Der Regelteil hat sich bisher bei Fiasko immer als Barriere erwiesen, die es zu überwinden galt. Die Parsley Games scheinen da nochmal deutlich niedrigschwelliger zu sein.
--- Zitat ---Das alte D&D wurde (und viele seiner neueren Abkömmlinge und Klone wie B/X Essentials werden) so benutzt....
...Was ich allerdings dazu sagen kann ist: Spielerrollen sind ganz entscheidend - eine Person, die als Gruppensprecher.in die Entscheidungen der Gruppe mit der Spielleitung kommuniziert, jemand, die oder der die Chroniken der Gruppe führt und mitschreibt, ... - sowas hilft....
Speziell im old school D&D-Bereich gibt es sicher mehr Erfahrungen ... und ich will jetzt auch nicht eher spezielle Tipps hier im Thema ausbreiten. Wahrscheinlich lohnt sich ein auf die Systeme spezialisiertes Thema im entsprechenden Forenbereich - falls solche Spiele überhaupt in Frage kommen.
--- Ende Zitat ---
Das hört sich zunächst mal sehr interessant an, da gerade D&D der jüngeren Generation zumindest in etwa ein Begriff ist. Sei es durch Big Bang Theory oder Stranger Things. Von daher wäre D&D ganz weit vorne bei einer Spielauswahl. Das Prinzip mit dem Sprecher oder Caller kenne ich bisher nicht, aber eventuell ist es wirklich besser da noch mal D&D Forum einen spezifischen Thread zu aufzumachen. Einiges an möglichen Problemen wurde ja hier schon angesprochen.
Das Teilen eines Charakters mit zwei Spielern habe ich schon ausprobiert, aber ich hatte den Eindruck, dass das nichts oder wirklich funktioniert. Eventuell teste ich es aber nochmal mit einer anderen Gruppe.
--- Zitat ---Ich würde auch zu etwas Lirp-Artigen, also ein zeitlich und räumlich begrenztes Indoor-Larp mit vorgefertigten Charakteren, tendieren. Das geht in Richtung der Krimi-Dinner, ist aber eben vom Genre her variabler. Da gibt es einige, die mit über 16 Personen funktionieren.
--- Ende Zitat ---
Den Hinweis habe ich schon einmal im Spieleladen gekriegt, das Problem dabei ist aber, dass ich keinerlei Erfahrung mit LARP habe. Trotzdem ist wahrscheinlich mal einen Versuch wert sich da ein wenig einzuarbeiten und mal etwas vorzubereiten m es auszuprobieren. Danke für die Links, die helfen schon mal weiter.
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