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Robin Hood (2018)

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Kowalski:

--- Zitat von: vanadium am 17.05.2018 | 06:39 ---Beim Thema Robin Hood von historisch korrekt zu sprechen, ist schon etwas... komisch.  wtf?
Siehe hier. Erster Abschnitt (bis "... ist nicht belegt").

--- Ende Zitat ---

Es geht nicht um die Figur, es geht um das drum herum.

Dieser Robin Hood und andere Geschichten aus dieser Zeit trifft zwar unsere Vorstellung von Mittelalter, sind aber historisch nicht korrekt.

Das betrifft:
Ausrüstung
Architektur (Carcassonne als Kulisse mit zum Teil gotischen Bauelementen)
Gesellschaftsstruktur
Alltagsleben

Nur hat historische Korrektheit null mit der Qualität und dem Spaß an der Geschichte selbst zu tun.
Etwas kann herrlich unkorrekt sein und gut als Geschichte funktionieren.
Und etwas kann historsich akkurat sein und als Geschichte anämisch.

YY:

--- Zitat von: Kowalski am 17.05.2018 | 09:59 ---Nur hat historische Korrektheit null mit der Qualität und dem Spaß an der Geschichte selbst zu tun.

--- Ende Zitat ---

Doch, nämlich da, wo die Darstellung den Großteil der Zuschauer völlig rausreißt.

Wie gesagt, das ist kein Problem, wenn man die Geschichte bewusst in ein anderes Setting transportiert bzw. in einen anderen Kontext stellt und das dann alles aus einem Guss ist.
Der Guy Ritchie-King Arthur hätte das z.B. fast erfolgreich geschafft. Dass es diesem Robin Hood nicht gelingen wird, sieht man dem Trailer mMn überdeutlich an.

Kowalski:

--- Zitat von: YY am 17.05.2018 | 14:11 ---Doch, nämlich da, wo die Darstellung den Großteilder Zuschauer völlig rausreißt.
--- Ende Zitat ---

Ok, Punkt für Dich.

Da der Großteil der Zuschauer NULL Ahnung von Mittelalter hat sondern nur unsere verzerrte Hollywoodesque Version davon kennt ist diese Aussage nur dann korrekt wenn Du nicht vom "historisch Korrekten" Robin Hood sprichst sonderns von dem "Urban Knowledge" Fäntelalter Robin Hood.

Und da passt Costners Werk wunderbar rein.
Nicht weil er korrekt ist, sondern weil er unserem "Gefühl" wie Mittelalter zu sein hat nicht allzu sehr wiederspricht.


--- Zitat von: YY am 17.05.2018 | 14:11 ---Wie gesagt, das ist kein Problem, wenn man die Geschichte bewusst in ein anderes Setting transportiert bzw. in einen anderen Kontext stellt und das dann alles aus einem Guss ist.
Der Guy Ritchie-King Arthur hätte das z.B. fast erfolgreich geschafft. Dass es diesem Robin Hood nicht gelingen wird, sieht man dem Trailer mMn überdeutlich an.

--- Ende Zitat ---

Aus einem Trailer einen Rückschluss auf den Film zu schliessen finde ich eine steile Aussage.
Nicht weil ich den Trailer für so toll finde, sondern weil ich schon öfters von Trailern über den Inhalt und das Tempo eines Filmes hinter die Fichte geführt wurde.

Der Trailer sieht zumindest genug unhistorisch aus das der Film sich nicht Ernst nehmen kann.
Interessant ist ob er es dann trotzdem schafft eine nette und vor allem interessante Geschichte zu erzählen.

Lustig ist es immer wenn die Robin Hood Verfilmungen kritisiert werden und wir ein Hobby haben in dem die gleichen Geschichten immer wieder aufgewärmt werden.
Auftrag, Heldengruppe, Dungeon, Belohnung (mit Variationen ob das tatsächlich ein Verliess ist oder nur eine Gegend).

Aber wir schaffen es doch auch innerhalb der Beschränkungen der Genres immer wieder neue Freiheitsgrade innerhalb der Genretypischen Grenzen zu entdecken und uns am Neuen und Altbekannten gleichermaßen zu erfreuen.
 :d

vanadium:

--- Zitat von: Kowalski am 17.05.2018 | 09:59 ---Es geht nicht um die Figur, es geht um das drum herum.
Dieser Robin Hood und andere Geschichten aus dieser Zeit trifft zwar unsere Vorstellung von Mittelalter, sind aber historisch nicht korrekt.

--- Ende Zitat ---

Wenn die Sage/Legende/Ballade auf bis zu 3 Jahrhunderte verortet werden kann, dann lässt sich das ja auch nicht korrekt machen. Nicht die Person - das drumherum...
So habe ich das gemeint.
Sonst müsste ja jeder Film irgendwo sagen: Robin Hood im 16. Jahrhundert etc.
3 Jahrhunderte in einem Film kann ja gar nicht funktionieren.

Wobei der Laie da vermutlich eh keinen Unterschied bemerkt.

YY:

--- Zitat von: Kowalski am 17.05.2018 | 19:19 ---Aus einem Trailer einen Rückschluss auf den Film zu schliessen finde ich eine steile Aussage.

--- Ende Zitat ---

Weißt du, wer der Meinung ist, dass das geht?
Leute, die Trailer machen  ;)

Ansonsten spricht die Trefferquote von Bewertungen anhand von Trailern für sich.

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