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3W6 - Pervers oder sexy?
YY:
--- Zitat von: Rumpel am 17.07.2018 | 11:12 ---Hat andererseits natürlich den Nachteil, dass Erfolgswahrscheinlichkeiten viel weniger transparent sind als bei linearen Systemen.
--- Ende Zitat ---
Dafür gibts dann im Zweifelsfall eine Tabelle - die bleibt ja immer gleich und übersichtlich, anders als z.B. bei 3d20 mit Fertigkeitspunkten oder Pools von 1-25 Würfeln mit variablem Roll&Keep...
Achamanian:
--- Zitat von: YY am 17.07.2018 | 11:34 ---Dafür gibts dann im Zweifelsfall eine Tabelle - die bleibt ja immer gleich und übersichtlich, anders als z.B. bei 3d20 mit Fertigkeitspunkten oder Pools von 1-25 Würfeln mit variablem Roll&Keep...
--- Ende Zitat ---
Tabellen sind doch pfui!
Aber eigentlich denke ich beim Würfeln eh nie über Erfolgswahrscheinlichkeiten nach, von daher passt das schon. Wenn ich weiß, dass ich auf 3W6 eine 16-18 würfeln muss, weiß ich eben, dass die Chancen schlecht stehen, wie schlecht genau, darauf kommt es dann auch nicht an ...
Vielleicht sollte mal wer ein "FantasyAge Redux" machen, das um das Stunt- und Talentwirrwar bereinigt ist, aber den schönen Proben- und Paschmechanismus beibehält. Ich glaube, das käme einem guten 3W6-System, wie es von vielen hier angedacht ist, schon sehr nahe.
YY:
--- Zitat von: Rumpel am 17.07.2018 | 11:39 ---Tabellen sind doch pfui!
--- Ende Zitat ---
Kann man auch stumpf auswendig lernen oder sich als Glockenkurve ausgedruckt an den Badezimmerspiegel kleben ;D
Anro:
<Situation>
Also ich habe nun lange genug mit 3W20 gespielt - Addiert + Schwierigkeit vs Kompetenz (3 Attribute und 2Talente (meist das passende Talent doppelt))
Das ganze dann durch 3 ... total genial. Am Tisch ein wenig holprig auszurechnen, auch wenn man als Meister häufig die surroundings und die anderen Spieler platzieren kann.
Klar haben wir das nur am Computer gespielt und mit Skripten. Als der Charbogen die 3 Attribute +Talente schon vorgerechnet hat wurde es auch angenehm schnell.
Jetzt sind alle Werte halbiert und wir arbeiten mit 3D12. Wie Menschen mit einer kleineren Variationsspanne spielen können, oder warum Sie es wollen verstehe ich nicht. :-P
</Situation>
Ok, das ist zwar alles wahr, aber ich verstehe es natürlich, selbst jetzt ist ein wenig Mathematik nicht von der Hand zu weisen und daher ist das System für Offline-Runden etwas ruppig.
Was meine Erfahrungen angeht:
<Glockenkurve>
Sehr angenehm.
1. Die Ausreißer zählen was und sind durch die Seltenheit beeindruckender & man erinnert sich mehr daran.
2. Eine hohe Kompetenz kann dazu führen, dass man eine Probe nicht mehr verhauen kann, aber wenn man die Welt so in seine Gunst kippen konnte, dann darf man auch mal stark gewinnen. Mit überbehaltenen Punkten kann man a)Angeben ("Ich laufe an ihm vorbei und mache dabei einen Radschlag") b)einen Vorteil herausholen ("Ich komme dann 20 sekunden vor ihm an der Leiter an und klettere schonmal") c) etwas systemspezifisches erhalten ("Ich bekomme bei so vielen Erfolgen einen Hype-Bonus").
Man benötigt allerdings zwingend Erfolgsgrade, da sonst ein super Dude sich kaum noch von einem ultra Dude unterscheidet.
3. Wenn man nicht gut ist, dann versucht man alles, um es sich einfacher zu machen (Boni sind wichtig) und wenn man sehr gut ist, dann lässt man Dinge auch mal einfach auf sich zu kommen. Was ich für - recht realistisch halte. Wenn der Profi es ernst meint, klar. Aber der Speedkletterer macht halt bei einer lockeren Wand vielleicht mal ein zwei kleine Spirenzchen.
4. D12 sind sexy und drei davon sind echt erotisch.
OldSam:
--- Zitat von: Rumpel am 17.07.2018 | 11:12 ---Hat andererseits natürlich den Nachteil, dass Erfolgswahrscheinlichkeiten viel weniger transparent sind als bei linearen Systemen.
--- Ende Zitat ---
Stimmt schon was den intuitiven Zugang angeht, wenn man z.B. im Kontrast sowas schön direkt ablesbares hat wie W% o.ä., aber wenn man sich so umsieht bei den meisten Systemen sind da sehr viele weniger transparent. Der Vorteil hier ist, dass es eine kleine und _statische_ Zahl von Würfeln ist, d.h. die wesentlichen Wahrscheinlichkeiten muss man sich nur ab und an mal vor Augen führen und kennt sie dann recht schnell auswendig. Bspw. bei dynamischen/variablen Pools und/oder verschiedenen parallelen Würfelarten ist das oft schwieriger.
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