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3W6 - Pervers oder sexy?

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Bulgador:
Du könntest dir nette Regeln überlegen, die mit Paschen arbeiten.
Wenn zwei W6 dieselbe Auganzahl zeigen, ...
Wenn drei W6 dieselbe Auganzahl zeigen, ...

Bestimmte Fähigkeiten könnten es erlauben, einen der drei Würfel umzudrehen / neu zu werfen / auf 6 zu setzen. So könnten die Spieler ihren Wurf beeinflussen, ohne dass es so extrem ist wie wenn der gesamte Wurf (mit einem Würfel) wiederholt wird.

Vielleicht kann man manchmal auch zwei oder vier Würfel benutzen. Das wäre aber gleich recht heftig. Aber eine gute Möglichkeit, übermenschliche Wesen darzustellen (Riese: Stärke 5W6).

Du könntest verschiedenfarbige W6 nutzen und diese Farben in die Regeln einbinden.

Da größere Abweichungen vom Mittelwert schnell weniger wahrscheinlich werden, wäre es wahrscheinlich ein Spiel, bei dem die Charakterwerte sehr bedeutend sind, und Ergebnisse weniger zufallsabhängig. Für welche Art Spiel wäre das vorteilhaft / wünschenswert?

Achamanian:

--- Zitat von: YY am 13.07.2018 | 20:51 ---dafür gibts zu viele andere Sachen, für die das Regelwerk ganz gut geeignet ist und die mich mehr reizen  ;)

--- Ende Zitat ---

Was denn so?

YY:
Das ist jetzt wahrscheinlich der Punkt, an dem du schreiend wegrennst... ;D

Z.B. Firefly, Shadowrun, 40K (da sitze ich grad dran, wenn z.Zt. auch mehr als Fingerübung ;)), Battletech und diverses Near- bis Mid-Future Military SF-Gedöns. Freilich ginge letzteres mit Masse auch im Dritten Imperium, aber bevor ich mich mit offiziellen Setzungen rumreiße (und mich da auch erst mal einarbeiten müsste), mache ich das Setting doch lieber selbst bzw. klaue da, wo ich es für richtig halte.

Edit: Und ein "Wraith Recon - done right" würde mir auch mal Spaß machen, aber wer spielt schon so einen abstrusen Mist?  :)

Vash the stampede:
@OldSam.
Danke für den Hinweis. Ich bin im gefolgt. Leider ist mir selbst ein GURPS lite noch zu heavy. Attribute und Fertigkeiten sagen mir zu. Da sind auch viele Ansätze drin, die mir gefallen, aber sobald es in Richtung Konflikte geht, wird es mir zu viel.

@Bulgador.
Das gefällt mir. :d Du hast ein paar schöne Ideen und Gedankenansätze genannt, die mir zusagen.

Zu deiner Frage. Puh, ich weiss es nicht. Das gehört zu einem Teil des Rätsels. Vielleicht etwas, das in der realen Welt verwurzelt ist und damit auch reale Bedingungen abbildet. Aber was das im Weiteren heissen soll - das ist mir selbst ein Rätsel. Da ist einfach nur der Reiz, 3W6 zu verwenden/haben.  :-\

Achamanian:

--- Zitat von: Bulgador am 13.07.2018 | 21:30 ---Vielleicht kann man manchmal auch zwei oder vier Würfel benutzen. Das wäre aber gleich recht heftig. Aber eine gute Möglichkeit, übermenschliche Wesen darzustellen (Riese: Stärke 5W6).


--- Ende Zitat ---

Da wäre man dann schon fast bei West End Games d6 (also diesem System vom alten Star-Wars-Rollenspiel) ...

Was mir zur Glockenkurve von 3W6 bei näherer Überlegung positiv einfällt: Modifikatoren sind nicht linear, d.h. je besser man ist, desto weniger beeinträchtigt ein negativer Modifikator die Erfolgswahrscheinlichkeit. Fühlt sich intuitiv richtig an, wenn ein -3 dem Anfänger die noch halbwegs schaffbare Probe fast unmöglich macht, weil er statt einer 13 jetzt eine 16 würfeln muss, während der Spezialist jetzt statt einer 8 eine 11 braucht, was Wahrscheinlichkeitsmäßig noch deutlich dichter beieinander liegt.

Hat andererseits natürlich den Nachteil, dass Erfolgswahrscheinlichkeiten viel weniger transparent sind als bei linearen Systemen.

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