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Rollenspielsystem für Wikingersetting
Moonmoth:
Ich würde wie einige zuvor auch Mythras oder GURPS nahelegen, die ganz gut Figuren auf einem niedrigen Powerlevel abbilden können. Anbieten würde sich auch Fate, weil es vielseitig ist und das Charakterspiel sehr gut fördert. Vielleicht wäre ein Blick auf Trudvang Chronicles sinnvoll?
Es wäre hier noch wichtig zu wissen, was für Menschen da eigentlich die Helden sein sollen? Otto-Normal-Wikinger oder (auch abseits vom Kampf her) eher heroische, überdurchschnittlich kompetente Gestalten?
Welche Rolle soll denn die Magie haben, wenn sie nicht "bestimmend" sein soll? Sollen die Spieler denn überhaupt magische Fähigkeiten haben, oder wäre das eine Sache für die NSC?
Mithras:
Ich habe mich auch mit der Vorbereitung für eine Wikinger Kampagne beschäftigt, teils historisch, teils mit Fantasy versetzt, Regelwerk noch nicht endgültig feststehend. Nützlich fand ich die Quellenbücher GURPS Vikings, Runequest II bzw. Vikings of Legend von Mongoose, Pathfinder Northlands, AD&D Vikings und von Hârnmaster/Hârnworld PDFs zu Orbaal, Ivinia und Rogna. Ausserdem kommt im Januar Iskloft, ein Wikingersetting für D&D 5. Im Netz gibt es dazu bereits ein paar Inhalte zum lesen. Letzteres hat mir extrem gut gefallen, war aber ein Kickstarter der im Juni (?) endete. Als Inspiration dient mir tatsächlich der Manga Vinland Saga! Ausserdem gibt es in diversen amerikansichen Foren immer mal wieder gute Tips wie man Fantasy Elemente mit so einer Kampagne verknüpfen kann, einfach mal googlen.
Feuersänger:
*tag*
Die Frage interessiert mich auch. Wiewohl ich für meine Zwecke einen größeren Wert auf heroische Kämpfe legen würde. ^^
Was für mich heisst: die SCs sind so badass, dass sie sich nicht vor Kämpfen scheuen müssen. Das ist für mich das Hauptproblem mit RQ und vielen anderen Systemen -- sobald es heisst, "man lässt sich nur auf Kämpfe ein wenn es unbedingt sein muss", ist es für mich uninteressant.
Swafnir:
--- Zitat von: Feuersänger am 18.07.2018 | 15:50 ---*tag*
Die Frage interessiert mich auch. Wiewohl ich für meine Zwecke einen größeren Wert auf heroische Kämpfe legen würde. ^^
Was für mich heisst: die SCs sind so badass, dass sie sich nicht vor Kämpfen scheuen müssen. Das ist für mich das Hauptproblem mit RQ und vielen anderen Systemen -- sobald es heisst, "man lässt sich nur auf Kämpfe ein wenn es unbedingt sein muss", ist es für mich uninteressant.
--- Ende Zitat ---
Zur Ergänzung: RQ ist Runequest und Runequest 6 und Mythras ist zu 99,9% das gleiche Spiel.
Wyrδ:
--- Zitat von: Caranthir am 18.07.2018 | 15:26 ---Warum nicht gleich Yggdrasil, das ist quasi wie dafür gemacht. Wird von Cubicle 7 zwar nicht mehr weitergeführt, aber mit den bestehenden Quellenbüchern und den Grundregeln sollte sich so eine Kampagne eigentlich machen lassen.
--- Ende Zitat ---
Streng genommen ist die Yggdrasil Kampagne vor der Wikingerära angesiedelt (nordische Eisenzeit). Wenn man es historisch eher locker sieht, hat man es aber mit wenig Aufwand angepasst.
Ich habe letztes Jahr mit einer Gruppe eine Yggdrasil-Wikinger-Kampagne angefangen, aber wir waren nach einiger Zeit von dem Regelwerk nicht sehr begeistert. Hat ein paar gute Ideen, die aber nicht konsequent umgesetzt werden. Vieles wirkt eher halb durchdacht. Aber als Inspiration für ein Setting ist es durchaus brauchbar. Mehr als das Grundregelwerk braucht man meiner Ansicht nach aber nicht, wenn man nicht die Yggdrasil Kampagne selbst spielen will.
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