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D&D Smalltalk
ghoul:
Meine Spieler haben mal 200 kumanische Reiter angeheuert und im Handstreich eine Stadt an der Donau erobert. Der einzige, den das gestört hat, war der vorherige lokale Bojar.
Quaint:
Naja, ob man Minions in größerer Menge drin haben will, muss man halt wissen. Unabhängig vom Preis.
Wenn man aber welche drin haben will, kommt dann halt nachgeschaltet die Preisfrage. Und da fände ich persönlich 12000 Gold für ne Städte erobernde oder Drachen tötende Truppe für angemessener als 1200 Gold.
Aber so richtig detailliert beschrieben wieviel Gold man üblicherweise findet und was man damit machen kann (z.B. magische Gegenstände kaufen) ist ja in der 5e nur sehr grob, da hat man als DM viel Spielraum.
ghoul:
Oh, zum Drachentoeten hätten die Moral und die Fähigkeiten meiner Kumanen (Stufen 0 bis 1) sicher nicht gereicht.
Arldwulf:
--- Zitat von: Quaint am 20.01.2021 | 12:12 ---Naja, ob man Minions in größerer Menge drin haben will, muss man halt wissen. Unabhängig vom Preis.
Wenn man aber welche drin haben will, kommt dann halt nachgeschaltet die Preisfrage. Und da fände ich persönlich 12000 Gold für ne Städte erobernde oder Drachen tötende Truppe für angemessener als 1200 Gold.
Aber so richtig detailliert beschrieben wieviel Gold man üblicherweise findet und was man damit machen kann (z.B. magische Gegenstände kaufen) ist ja in der 5e nur sehr grob, da hat man als DM viel Spielraum.
--- Ende Zitat ---
Je nach der Gefahr würde ich den Preis nach einer Anzahl Jahren Lebenserhaltungskosten je Kämpfer errechnen. Sprich: Wie lange kann der gekaufte Söldner von der erbeuteten Summe leben? Für eine geringe Gefahr könnte schon ausreichen genug Geld für ein halbes Jahr zusammen zu bekommen, beim Drachen wären es wohl eher schon 2-3 Jahre die man damit leben können sollte.
Für 200 Mann wären das dann 365 Tage * 2 Jahre als Risikofaktor * 2gp pro Tag Lebenserhaltungskosten * 200 Mann = 292.000 Gold. Was auch beim größten Drachenhort eine recht hohe Summe ergibt, und zeigt warum den eher eine kleine gute Truppe holt als eine große unausgebildete. Selbst wenn man von weniger ausgeht, beispielsweise weil die Leute Risikofreudiger sind und für den Lohn weniger Monate in den Tod gehen würden: Letztlich zeigen solche Beispiele wie teuer Krieg einfach ist.
Die 1200 GP würden selbst ohne Risikozulage nur der Arbeit von 200 Männern für 3 Tage entsprechen. Kaum genug Zeit um zu der Stadt zu marschieren, sie einzunehmen und zu behalten - auch 12.000 sind dafür eigentlich wesentlich zu wenig.
Quaint:
Naja, die 1200 waren halt mit 2sp/Tag gerechnet und dann für nen Monat. Ich bin ja auch der Meinung das 12000 für 200 Mann und nen Monat der Sache näher kommen.
Die Frage wieviel Söldner bekommen sollten ist ja gerade der Knackpunkt.
Bei der Stadt ist ja noch zu Bedenken dass so ne Stadt dann normalerweise auch Einnahmen generiert, man könnte also die Leute erstmal quasi anzahlen und ihnen dann ne Festanstellung in Aussicht stellen wenn man die Stadt hat.
Und Drache ist halt so nen Ding. Wenn man da mit kaltem Kalkül die Regeln betrachtet ist das für die Söldner auch nicht groß riskanter als eine Feldschlacht gegen humanoide Gegner. Aber plausiblerweise werden die meisten Leute nen gehörigen Respekt vor Drachen haben und das entweder garnicht machen oder nur, wenn sie sich quasi direkt danach zur Ruhe setzen können. Da kann man aber gegebenenfalls auch mit Beutebeteiligung am "legendären Drachenhort" arbeiten.
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