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D&D Smalltalk
takti der blonde?:
--- Zitat von: Raven Nash am 29.07.2021 | 17:49 ---OK, wir haben zwei völlig gegensätzliche Auffassungen von RPG. Ist OK, du wirst mich nur nie verstehen und ich dich auch nicht. Unterschiedliche Gedankenwelten.
Belassen wir's dabei.
--- Ende Zitat ---
Deine These ist trotzdem falsifiziert. :)
Edit: Ich verstehe dich durchaus. Für dich scheint nur Laientheater Rollenspiel zu sein. Das bedauere ich sehr.
Settembrini:
Gygax nennt das mit der direkten Rede ja "Role-Assumption". Ein Element von vielen in Roleplaying Games.
Vecna:
--- Zitat von: Raven Nash am 29.07.2021 | 17:49 --- OK, wir haben zwei völlig gegensätzliche Auffassungen von RPG. Ist OK, du wirst mich nur nie verstehen und ich dich auch nicht. Unterschiedliche Gedankenwelten.
Belassen wir's dabei.
--- Ende Zitat ---
Das D&D5-Spielerhandbuch kann hier vermitteln.
Im Kapitel "Rollenspiel" unterscheidet D&D5 zwei gleichberechtigte Formen des Rollenspiels: den beschreibenden Ansatz und den aktiven Ansatz. (S. 185-186)
tartex:
ich bevorzuge die dritte Person in meine Beschreibungen, weil ich mein persönliches Kopfkino via Sprache an die anderen Mitspieler vermittle.
Trollkongen:
--- Zitat von: Raven Nash am 29.07.2021 | 17:18 ---These: In der Praxis ist jeder Zwerg/Elf/Halbling/etc. im Endeffekt nur ein kleiner Mensch mit Bart (und schottischem Akzent), ein schlanker Mensch mit Spitzohren, usw. ist.
--- Ende Zitat ---
Die These halte ich für nicht haltbar.
Sicherlich gibt es so manche Spieler*innen, die das so handhaben. Aber ich kenne auch genug, die sich tatsächlich fragen, was damit an Andersartigkeit einhergeht. Langlebigkeit wurde schon erwähnt, aber es gibt genügend andere Aspekte. (Etwa, dass Halblinge stets als Kinder wahrgenommen und darum nicht ernst genommen werden.)
Im Spiel mag das oft nicht so sehr in den Fokus rücken, weil es um andere Dinge geht - wenn man das Verlies der verbleichenden Verderbnis ausräuchert, ist's halt gerade nicht so wichtig, dass man sich auch mal Jahrzehnte einer Aufgabe widmen kann, weil es nur ein kleiner Teil der Lebenszeit ist. Und natürlich gibt es Grenzen, weil man sich das vielleicht nur bedingt vorstellen kann.
Aber ja, gerade bei D&D kritisiere ich auch gern ein oberflächliches Herangehen an die Charakterwahl. Oder positiver formuliert: Da geht gern Style über die Substanz. Ich habe zum Beispiel nichts gegen die Dragonborn (wie heißen die auf deutsch), aber ... man spielt dann halt eine Echse, gell. Und keinen Menschen mit Schuppenproblem und üblem Mundgeruch. ;)
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