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[Film] Captain Marvel
Teylen:
Ich habe Agent 13 gegoogelt und bin dann darauf gekommen das sie Sharon Carter ist. Weshalb ich sie auch in einen Satz mit Peggy Carter packte. Sie kam in den Filmen die ich sah jedoch entweder nicht vor oder hat so rein gar keinen Eindruck hinterlassen. Das heißt, ich habe mich noch nicht einmal dunkel an ihr Gesicht erinnert.
Es kann sein, dass Pepper in weiteren Iron Man Filmen eine größere Rolle hat. Ich habe sicher nur Iron Man 1 gesehen, einen der anderen gaaaanz grob nebenher (iirc), und ansonsten sie in Spiderman: Homecoming bemerkt.
Ich habe durchaus erwähnt, direkt im ersten Beitrag hier, dass sowohl Wonder Woman als auch Alita weniger weibliche Charaktere - die gar noch bemerkenswert sind - haben als Captain Marvel. Das heißt, dass die anderen Figuren recht peripher sind. Sowohl die rundliche Sidekick von Wonder Woman deren Namen ich vergaß und die vermutlich in der Gegenwart gestorben ist (so an Alter), als auch jetzt Shirin oder die eine jugendliche Mit-Rollerball-Enthusiastin bei Alita.
Ansonsten geht es mir ja weniger um allgemein weibliche Figuren in Marvel MCU Filmen, sondern um die von denen es cool wäre, würde es dazu einen Film mit weiblichen MCU Figur als Hauptcharakter * geben. Da helfen Name-Drops von obskuren Nebenfiguren nichts.
(*) Wo nicht aus Black Panther oder Captain Marvel kommt.
Nun und Wonder Woman gefällt mir als (sehr) guter Film mit einer weiblichen Superheldin in der Hauptrolle.
Da brauche ich keine weiteren rangeklatschten Beziehungen die so ggf. gar nicht passen?
Wobei es ein wenig unfair ist zu sagen das Wonder Women keine negativen oder positiven Beziehungen zu Charakteren hat die nicht mit ihr Verwandt sind. Einerseits ist da die Sidekick. Andererseits ist da komplett Themyscira. Wo ich davon ausgehe das sie da als Zeus-Töpfer-Produkt mit allen halbwegs gleich "verwandt" ist. Also quasi ein Verwandschaftsverhältnis mit 90% der weiblichen Figuren mit Namen die im Film vorkommen hat. ^^;
Alexandro:
Etta Candys' Rolle beschränkt sich darauf, dass sie Diana ankleidet.
Hippolytas' Rolle beschränkt sich darauf, dass sie Dianas Mutter ist.
Die Rolle der restlichen Amazonen beschränkt sich darauf im Hintergrund rumzustehen oder in Kampfszenen durchs Bild zu hopsen.
Die Rolle von Robyn Wrights Amazone (deren Name ich vergessen habe, weil sie so belanglos für den Film war) beschränkt sich darauf, dass sie stirbt - einen Charakter umzubringen und davon auszugehen, dass das automatisch dramatisch für den Charakter ist (obwohl Gadot und Wright vorher im Film kaum zwei Worte gewechselt haben) ist wahrscheinlich der Inbegriff des "lazy writing".
Und für gute Ausdifferenzierung von Black Widow empfehle ich einen Blick in "Winter Soldier", sowie den ersten "Avengers".
takti der blonde?:
Was mich vor allem stört ist, dass bei Captain Marvel vertan würde einen interessanten Kriegs-Film mitzuerzählen.
Die meisten guten Marvel-Filme zeichnen sich für mich dadurch aus, dass sie auch weiteres "Genre" mitbedienen:
Winter Soldier - Agenten Thriller
Ant-Man - Heist (ich würde übrigens beide Nieren dafür geben in dem Teil des Multiversums zu leben, in dem Edgar Wright seinen Ant-Man machen durfte)
Guardians of the Galaxy - Space Opera
etc.
Captain Marvel ist halt vor allem Origin-Story. Einige Samen für einen Kriegsfilm sind zwar zu erkennen (Skrull-Reveal, Individualismus vs Schwarm et al.), denen wurde für meinen Geschmack zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Ich hätte z.B. gerne länger mit der Skrull-Geschichte verbracht als den Mar'Vel-Subplot (auch wenn das bedeutet hätte, einige Dinge neu strukturieren zu müssen).
...darauf gekommen bin ich, weil Alexandro mich an Winter Soldier erinnert hat, der tatsächlich Romanoffs Charakter viel Liebe schenkt.
Grüße
Hasran
Teylen:
@Alexandro
Ich finde es schön, dass du meine Aussage, das Wonder Women nicht gerade viele starke (weibliche) Nebencharaktere hat, zum zweiten mal bestätigst.
--- Zitat von: Teylen am 11.04.2019 | 14:50 ---Nun, und kleineren Dingen wie das das Film gleich mehrere weibliche Figuren drin hat, deren Namen man sich merkt, und die jetzt nicht über Beziehungen reden. Was jetzt weder Wonder Woman noch Alita so richtig gut hinbekommen hat.
--- Ende Zitat ---
Möchtest du dich vielleicht noch ein drittes mal wiederholen und mir erklären was ich vor deinem Post schon sagte? Ich mein, vielleicht habe ich es ja die ersten beiden male nicht genug appreciated?
Daneben fand ich die Rollen von Hippolyta (Mutter bzw. Erzieherin) und Antiope ("heimliche" Ausbilderin, Kampf) nicht so klein. Waren halt nach dem ersten viertel storytechnisch weg.
Wobei ich persönlich Antiopes ableben besser umgesetzt fand, auch für den Charakter, als jetzt Mar-Vells ableben. Letztere hat mich, auch aufgrund des Umstand das Carol dadurch ihre Kräfte kriegt, mehr an einen Kühlschrank erinnert, als jetzt Antiope, die ja nur quasi für mitsorgte das es etwas dramatischer ist wie Wonder Women ihren Hintern von der Insel kriegt.
Nu und Etta Candy hat halt hauptsächlich Mode-Support gemacht und dann so Telefonberatung, fand ich beides nicht schlimm. Wobei man aus intersektioneller feministische argumentieren könnte, dass sie da etwas mehr Body Diversity reinbrachte als es nun so bei Captain Marvel der Fall war.
Wegen des ersten Avengers und Winter Soldier, mal schauen. Wenn ich Zeit habe und es mir auf die Füße bzw. vors Gesicht fällt. Bisher hat mich noch kein Disney-Marvel Film außer Black Panther so richtig geflasht.
Gesehen hab ich rel. sicher an MCU Filmen:
Iron Man 1, Captain America, Hulk wo er auf den Berg hoch hupft, Avengers 2, Doctor Strange, Guardians 1 & 2, Thor Ragnarok, Civil War, Dead Pool 1 & 2, Avengers 3, Black Panther & Spiderman: Home Coming
Vash the stampede:
Dead Pool ist kein MCU.
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