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Crowdfunding - Bücher eher im regulären Verkauf als beim Unterstützer! Meinung?

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--- Zitat von: Kreggen am 27.10.2018 | 19:04 ---Hallo zusammen an alle, die schon mal ein Crowdfunding-Projekt unterstützt haben ...

Mir ist es jetzt schon mehr als 1 x passiert, dass das Buch bzw. das Rollenspiel-Crowdfunding-Objekt, das ich unterstützt habe, eher im freien Handel, im Laden oder auf einer Messe/Con fei verkäuflich erhältlich war, als dass es die Backer und Unterstützer, ohne die ja das Buch (oder Projekt) evtl. erst gar nicht finanziert worden wäre, erhalten haben. Die Backer und Unterstützer werden erst "später" beliefert.

Das erzeugt in mir so ein Gefühl von "Danke für Deine Kohle, jetzt verkaufen wir erstmal, Deinen Pledge gibt's später!". Kann sein, dass ich das etwas eng sehe und alles ist nur mimimi. Aber mich würde interessieren, ob andere auch diese Erfahrung gemacht haben und ähnlich denken oder mir ob meiner Paranoia einen Vogel zeigen. Es gibt nämlich auch Crowdfunding-Projekte, da bekommen erst die Backer ihre Pledges, und erst wenn das letzte Paket verschickt ist, gehen die Bücher in den regulären Verkauf.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht und was haltet ihr davon, dass Max Mustermann das Buch regulär eher kaufen kann als das Ulf Unterstützer seinen Pledge bekommt?

--- Ende Zitat ---

Schwierige Frage.  Aufgrund des Nischendaseins von sowohl RPG Verlagen als auch FLGS ist das auch immer ne Einzelentscheidung, jedenfalls bei deutschen Produkten.Bei englischen sind die Portokosten auch ein Grund. Aber auch das Produkt an sich: Symbaroum finanziere ich immer im KS da ich es realisiert haben will u auch gerne das PreviewPDF .Chicago bei Nacht das gerade als KS laueft oder Kult sind eher Ladenkauefe...

D. M_Athair:

--- Zitat von: Caranthir am 27.10.2018 | 19:15 ---Wenn ich schon ein Projekt unterstütze, sollte ich auch als Erster ein Zugriffsrecht bekommen.
--- Ende Zitat ---
Sehe ich sehr differenziert. Ich kann diesen Wunsch nach "Exklusivität" per se verstehen, finde ihn so als pauschale Anforderung aber komisch.

1) Wenn das CF mir verspricht, dass ich vor allen anderen mit den physischen Produkten beliefert werde, dann ist der zeitgleiche oder vorherige Verkauf ne Frechheit. Das ist auch dann so wenn der Verkauf "nur" auf ner Messe stattfindet. Die Vorabbelieferung war schließlich Vertragsinhalt zu dem ich die Vorbestellung (CF ist meistens das - wenn auch unter Finanzierungsvorbehalt) getätigt habe.

2) PDFs vorab zu bekommen ist relativ üblich. Erwarte ich schon irgendwie. Wenn das nicht so gehandhabt wird, finde ich das aber auch nicht schlimm.

3) Wenn der CF-Verlag mir keine Versprechungen macht bzgl. "Auslieferung vor Verkauf", dann ist es OK, wenn ich 1-5 Wochen nach Verkaufsbeginn meinen Kram bekomme.

4) Wenn das CF einiges an Verspätung drauf hat, dann erwarte ich mindestens eine zeitnahme Auslieferung. Mehr als 3 Wochen Verzögerung finde ich dann nicht fair.



Wichtig ist mir allerdings schon, dass mich CF-Macher über das Verhältnis von Backern und potentiellen Normalkäufern informiert.
Ich will wissen in welchem Zeitverhältnis zu "Normalkaufenden" ich mein Zeug bekomme, wie spätere Bestellwege (Vertieb, Direktbestellung) aussähen
und ob die Produktausstattung komplett identisch ist, oder nicht.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Produkte, die EU-friendly sind und später nicht in den Großhandel gehen, können beim Nachkauf deutlich teurer werden - dem US-Porto sei Dank. Es kann auch sein, dass die Backer-Version die komplette Charge fadengebundener Hardcover ausmacht und der "reguläre Verkauf" aus OBS-Klebe-Hardcovern besteht. Es kann auch sein, dass es keine Produktunterschiede gibt.

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