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Record of Dragon War
Samael:
--- Zitat von: Hell van Sing am 21.04.2020 | 14:58 ---Dungeonslayers! Das ist wenigstens schon raus, hat Spieler und Material. >;
--- Ende Zitat ---
Das ist nur in sehr sehr weitem Sinne OSR. Es hat OSR Anstrich, ist aber im Kern überhaupt nicht wie ODnD/ADnD oder BECMI.
Ich warte übrigens auch auf RoDW. :(
SturmOhneNamen:
@La Cipolla: Wo Du schon darauf anspielst: So richtig über hatte ich den Kickstarter erst, nachdem Du öffentlich ohne Disclaimer unter dem Kickstarter das Verhalten von Dirk Remmecke als "hervorragende Kommunikation" gelobt hast. Ich sehe da auch nicht Das Böse oder eine Verschwörung™, sondern einfach zwei Leute mit denen ich keinerlei Geschäfte machen möchte.
Hell van Sing:
--- Zitat von: SturmOhneNamen am 21.04.2020 | 15:50 ---@Hell van Sing Das war von mir ironisch. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass jemand meinen Text so als ernste Aussage lesen könnte.
--- Ende Zitat ---
Dazu zwei Dinge:
a) Ironie in blanker Textform ohne passenden Kontext funktionierte noch nie.
b) Nach was in diesen und anderen Foren z.T. schon an Diskussionen abging MUSS man sowas leider als ernstgemeint lesen. Aber BTT.
Samael:
Ich hab die Ironie detektiert. :)
Fimbul:
--- Zitat von: Hell van Sing am 21.04.2020 | 14:58 ---Was Herrn Remmecke angeht - ich kenne ihn kaum und weiß auch nicht, wo er vorher schon beteiligt war um sich den Ruf, den ich hier aus manchen Posts lese, zu erarbeiten, und würde ihm jetzt auch pauschal keine bösen Absichten unterstellen.
Was den Kickstarter angeht - ich bin mal gespannt, was da noch kommt. Man mag mir die Schwarzseherei der Metapher verzeihen, aber ich hoffe sowohl für Remmecke als auf für Kazé, welche ja damit ihren größeren Einstand geben wollten, dass das kein hier zweites Dresden Files wird... Reputation ist schneller zerstört als aufgebaut. Und nach dem zentralen Gesprächsthema bei/über PG könnte das mit zu viel Zeit und etwas Pech zum suizidalen Rufmord werden. Und das wird Herr Remmecke denke ich mal wissen, insofern steht es auch in seinem Interesse das Ganze über die Bühne zu bringen.
Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Kaffeeautomat. Schaumermal.
--- Ende Zitat ---
Über Dirk Remmecke bei „Kickstarter“:
--- Zitat ---Dirk Remmecke (in manchen Foren auch als Mondbuchstaben unterwegs) wirkte 15 Jahre lang in der deutschen Spielebranche (u.a. als Inhaber eines Spiele-Fachgeschäftes, Autor für Spiele-Fachzeitschriften und als Gründungsmitglied und Mitveranstalter von Hannover spielt!) und ist seit 13 Jahren Event- und Marketing-Manager für die Labels KAZÉ Manga und KAZÉ Anime. Für Eye See Movies entdeckte er die isländische RPG-Comedy Astrópía, deren Übersetzung er verantwortete. Dirk wurde von 2014 bis 2018 in die Jury des Deutschen Rollenspielpreises berufen. Record of Dragon War wird seine dritte Rollenspiel-Veröffentlichung, wenn man die „Fingerübungen“ M20 und das Astrópía-Einsteiger-Rollenspiel mitzählt.
--- Ende Zitat ---
Dirk Remmecke hat/ hatte also einen guten Ruf.
Sein OSR-Blog „Mondbuchstaben 2.0“ war kenntnisreich und beliebt, wurde aber wohl aus Zeitgründen eingestellt und ist mittlerweile gelöscht.
Das Zusatzmaterial zur Rollenspielbeilage der Astrópía-DVD wurde vermutlich aus Zeitgründen nie realisiert.
Er übersetze „Microlite 20“ und brachte eine kostenlose Druckausgabe als Kazé-Werbematerial auf Manga-Messen unters Volk. Dabei merkte er, dass „M20“ in seiner Knappheit potentielle Neueinsteiger überfordert. Das M20-Projekt mit digitalen Inhalten weiter zu unterfüttern und eine Community aufzubauen, war wohl aus Zeitgründen nicht möglich. Daher die Idee für „Record of Dragon War“.
Es liegt also höchstwahrscheinlich nicht am Willen oder dem Können, sondern vermutlich tatsächlich schlicht an zu wenig Freizeit und zu vielen unvorhergesehenen Ereignissen (Uhrwerk-Insolvenz, Kazé-Fusion, Corona-Krise).
Die Unterstellung, das Spiel sei „Vaporware“ kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Es gibt Vorschauen auf Innenillustrationen und die Titelbilder. Dazu gab es sogar eine Ausstellung in einem Berliner Jugendzentrum.
Inhaltlich soll es eine punktuell angepasste Version von „Swords & Wizardry“ werden. Die Rohfassung der Übersetzung war laut „Kickstarter“ schon zu Kampagnenbeginn fertig. Aber offensichtlich hat D. Remmecke den Aufwand für Feinschliff gehörig unterschätzt, zumal er nach Gesprächen auf Messen und im Netz bei einigen Punkten noch nachjustiert hat (etwa das in den Beispielen implizierte Setting), was für eine gewisse Betriebsblindheit spricht.
Seine Entscheidung oder vielleicht vertragliche Verpflichtung, die Sache mit allgemeinen Erklärungen einfach auszusitzen, ist natürlich mißlich. Mich stört auch nicht die Kritik an sich, sondern lediglich der Tonfall und die Einseitigkeit der Schuldzuweisung.
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