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Zauberdetails: Wohl oder Übel?

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Maarzan:

--- Zitat von: First Orko am 27.12.2018 | 11:14 ---Aber dann einmal fürs Reinzaubern dann jeweils einmal pro Runde solange es steckt, nä? Und wenn der Dämon rauszieht, dann bitte auch nochmal Schaden - inklusive ggf. Stärkemodifikator des Dämons  >;D ~;D

--- Ende Zitat ---

Wieso gibt es dann für normales "Schwert steckenlassen" oder auch die Pfeile im Körper nicht Dauerschaden?

First Orko:

--- Zitat von: Maarzan am 27.12.2018 | 11:21 ---Wieso gibt es dann für normales "Schwert steckenlassen" oder auch die Pfeile im Körper nicht Dauerschaden?

--- Ende Zitat ---

Nicht? Keine Ahnung, ich kenne da solche und solche Systeme und SL-Entscheidungen. Die Smileys sollten eigentlich ein sichtbarer Hinweis für die Ernsthaftigkeit des Vorschlags sein...

Maarzan:

--- Zitat von: First Orko am 27.12.2018 | 11:24 ---Nicht? Keine Ahnung, ich kenne da solche und solche Systeme und SL-Entscheidungen. Die Smileys sollten eigentlich ein sichtbarer Hinweis für die Ernsthaftigkeit des Vorschlags sein...

--- Ende Zitat ---

Ich wollte das nur als Ansatz genommen haben darauf indirekt hinzuweisen, dass man sich so etwas (inkl. der Abtraktionen bei anderen Systemteilen) halt vorher mal genauer durchgedacht und auf ungewollte Effekte haben sollte.
So sieht das meist nach: fand ich gerade cool und habe mir das irgendwie passend gelabert. Und das Loch, dass ich dadurch daneben aufgerissen habe brauchte dann den nächsten abstrusen Erklärungsflicken und munter weiter.

Für nahezu alles kann man eine kurzfristig plausibel anhörende Erklärung abliefern , aber wenn das alles strukturlos improvisiert wird, kommt eben letztlich Müll bei raus. Und ja, perfekt wird man das eh nicht hinbekommen, aber man muss ja nicht auch noch quasi vorsätzlich die Basis bereits massiv vernachlässigen und solche Probleme damit zum Standard machen.

nobody@home:

--- Zitat von: Maarzan am 27.12.2018 | 11:21 ---Wieso gibt es dann für normales "Schwert steckenlassen" oder auch die Pfeile im Körper nicht Dauerschaden?

--- Ende Zitat ---

Weil D&D davon ausgeht, daß man das Schwert halt nicht steckenläßt, und über Pfeile im Körper erst gar nicht groß nachdenkt...

Obwohl: das ist es wahrscheinlich noch nicht einmal. Trefferpunkte speziell bei D&D sind ja recht offiziell keine "Fleischpunkte", sondern einfach nur ein abstraktes Etwas, das angibt, wie weit man noch vom Tod entfernt ist. (Daß es dann natürlich trotzdem prompt X Methoden gibt, jemanden zu erledigen, die dessen Trefferpunktvorrat mal eben einfach ignorieren, ist aus einem gewissen Blickwinkel heraus also schlicht ein Designfehler. ;)) Ein "Treffer" mit einem Pfeil muß aus dieser Perspektive heraus also zwangsläufig ähnlich abstrakt sein, und die Frage, ob der Pfeil selbst dementsprechend (a) den Körper des Ziels überhaupt verletzt und (b) dann auch tatsächlich in diesem steckenbleibt oder nicht, wird denn auch vom D&D-Kampfsystem schlichtweg nicht konkret beantwortet.

First Orko:
@Marzaan:

Irgendwie bin ich bei dir und muss doch wiedersprechen  :think:
War denn deine Anmerkung "..1W8 TP plus..." als These für klare Regulierung gemeint? Denn auch daraus gehen ja wieder implizite Annahmen bzw. Spielweltverständnis hervor, nämlich "ein Schwert macht immer 1W8 Schaden - egal wie es angewendet wird". Letztlich ist dann deine Interpretation "Rules as written schlägt Rules as intended und sogar GMV". Ich wette, damit lässt sich genauso Schindluder treiben, wenn man das konsequent durchzieht..


--- Zitat von: nobody@home am 27.12.2018 | 11:34 ---Obwohl: das ist es wahrscheinlich noch nicht einmal. Trefferpunkte speziell bei D&D sind ja recht offiziell keine "Fleischpunkte", sondern einfach nur ein abstraktes Etwas, das angibt, wie weit man noch vom Tod entfernt ist. (Daß es dann natürlich trotzdem prompt X Methoden gibt, jemanden zu erledigen, die dessen Trefferpunktvorrat mal eben einfach ignorieren, ist aus einem gewissen Blickwinkel heraus also schlicht ein Designfehler. ;)) Ein "Treffer" mit einem Pfeil muß aus dieser Perspektive heraus also zwangsläufig ähnlich abstrakt sein, und die Frage, ob der Pfeil selbst dementsprechend (a) den Körper des Ziels überhaupt verletzt und (b) dann auch tatsächlich in diesem steckenbleibt oder nicht, wird denn auch vom D&D-Kampfsystem schlichtweg nicht konkret beantwortet.

--- Ende Zitat ---

Und damit sind wir bei Regeldeutungen. Wenn der Schwertschaden nur den Durchschnittsschaden bei einer Reihe von Treffern wiederspiegelt, die durch einen ebenfalls abstrakten Würfelwurf abgebildet werden... dann macht der Teleport in diesem Sinne gedeutet keinen  Schaden - denn es wurde ja nicht angegriffen, da der Teleport kein Angriffszauber hat und das Schwert keine Treffer versursacht...

Wie wir es auch drehen und wenden: Sobald es um Auslegung geht, kollidieren verschiedene Annahmen über Regeln, Anwendung selbiger und Setting. Wenn ich das richtig verstanden habe ist das ein Bereich, der in OSR mit "Ruling" umrissen ist, richtig?

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