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D&D-Völker langweilig?
Bulgador:
Es geht mir nicht darum, möglichst viele verschiedenartige Spezies in meine Welt zu werfen, die so fremdartig sind, dass sich kein Spieler mehr hineinversetzen kann. Auch behaupte ich nicht, dass meine Beispiele besonders exotisch oder noch nie dagewesen sind. Ich wundere mich nur, dass bei den vielen Kreaturen, die die D&D-Welten bevölkern, die Spielervölker (mit Ausnahme von Dragonborn und Tieflingen) so menschenähnlich sind. Insbesondere geben die physischen Beschreibungen kaum Unterschiede her. Wenige Sätze, und dann gehört die Körperbehaarung (Füße, Bart, bunt) noch zu den wichtigsten Unterschieden. :D
Den Unterschied zwischen Gnomen und Halblingen wüsste ich auch gerne.
Oder anderes Beispiel:
Wie sehr unterscheiden sich ein Zwerg und ein Elf noch, die beide bei Menschen aufgewachsen sind (Kultur) und durchschnittliche Attribute ausgewürfelt haben (d.h. 10-11, inklusive Volks-Modifikator)?
Sie können beide im Dunklen besser sehen (wie fast alle außer den armen, nachtblinden Menschen. ~;D)
Sie werden beide mehrere Hundert Jahre alt (macht aber im Spiel erstmal keinen Unterschied, wenn beide jung (Stufe 1) sind und die Kampagne nur wenige Monate oder Jahre dauert).
Der eine ist schlank, der andere stämmig? Gibt's auch unter Menschen.
Noir:
Es gibt doch auch noch so Sachen wie z.B.
Zwerge haben zum Beispiel eine angeborene Resistenz gegen Zauber und Gifte.
Elfen haben hingegen eine angeborene Affinität zur Magie.
oder verwechsle ich da gerade die Systeme?
Selganor [n/a]:
--- Zitat von: Data am 15.01.2019 | 14:02 ---Es gibt doch auch noch so Sachen wie z.B.
Zwerge haben zum Beispiel eine angeborene Resistenz gegen Zauber und Gifte.
Elfen haben hingegen eine angeborene Affinität zur Magie.
oder verwechsle ich da gerade die Systeme?
--- Ende Zitat ---
Kommt immer auf die Auflage (und teilweise das Setting) an.
Rhylthar:
--- Zitat ---Ich wundere mich nur, dass bei den vielen Kreaturen, die die D&D-Welten bevölkern, die Spielervölker (mit Ausnahme von Dragonborn und Tieflingen) so menschenähnlich sind.
--- Ende Zitat ---
Tieflinge sind bis zur 5E auch kein eigenes Volk, sondern genau wie Genasi und Aasimar nur "Halbmenschen".
Ansonsten kann ich nur sagen:
Wer die Besonderheiten der anderen spielbaren Völker herausfinden will, muss halt mal ein wenig in den Büchern stöbern. Z. B. in "Mordenkainen´s Tome of Foes", in dem Halblinge und Gnome erläutert werden. Zu Elfen gibt es auch mehr als nur eine Quelle (z. B. Dragon Magazine #279).
nobody@home:
Was die eigentliche Ausgangsfrage angeht, irritiert mich an den eingetragenen "Standard"-D&D-Völkern hauptsächlich, daß sie in Welten, wo routinemäßig von Dutzenden bis Tausende weitere einigermaßen intelligente Spezies aller Couleur neben ihnen vorkommen, praktisch schon das gestaltgewordene Spielerkleinhalten darstellen. "Ich würde eigentlich ganz gerne mal einen von denen da..." "Kommt überhaupt nicht in die Tüte! Zwei Arme, zwei Beine, Größe M oder S, und Nase gefälligst mitten ins Gesicht, wie sich's gehört! Da könnte ja sonst jeder kommen!"
Wobei nicht alle Editionen und Settings gleich schlecht abschneiden, klar. Aber die traditionell-klassische "Menschen, Elfen, Halbelfen, Halblinge, Zwerge, Gnome, Halborks, Schluß!"-Aufstellung darf sich das allemal hinter die Löffel schreiben.
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