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D&D-Völker langweilig?

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Rorschachhamster:
Ich hab mal Spitze abgestimmt, aber erstens - wenn es nur eine Elfenkultur und eine Zwergenkultur gibt, selber schuld, und zweitens, schaut euch mal die mythologischen Vorbilder an und wer dann noch sagt, Elfen und Zwerge sind langweilig...  ;D und drittens, selbst mit den Klischees kann man ja spielen. Besser als wenn man gar nichts hat, an dem man sich festhält bzw. festhalten kann (nicht muß), sowohl als Spieler als auch als Spielleitung...  :)

Holothuroid:
Also Svartalfar funktionieren wie Händler in nem MMO und werden nur aktiv, wenn die Götter neues Equipment brauchen? Und Alfar tauchen gar nicht auf? ;)

Exar:
Ich kann mich bei D&D 5 über eine langweilige Auswahl an Völkern nicht beklagen.
An der bereits geposteten Liste sieht man ja, das durchaus so einige exotische Varianten zur Wahl stehen, so man denn will.
Letztendlich landen die meisten Spieler dann doch bei den ihnen bekannten Rassen. Variationen gibt es da auch genug.

Don Kamillo:
Ich leite ja eh gerade eine Runde mit Exoten ( Gnoll, 2 Bugbears, Hobgoblin, Goblin, Kobold ) und das läuft gut. Hintergünde wurden vorab grob abgesteckt und entwickeln sich, da habe ich kaum Vorgaben gemacht. Es fühlt sich niemand fremd in seiner Rolle.
Es gibt neben den vielen offiziellen Spezies auch genug 3rd Party Material, wenn das nicht ausreicht.
Mir reichen normal die vorhandenen Spezies, ich habe nur für meine aktuelle Kampagne ein paar für mich ganz andere Ideen.

Talwyn:
Phasenweise bin ich von EDO-Fantasy stark angenervt, aber wenn man ehrlich ist, find ich's insgesamt doch ganz ok und bin außerdem zu faul im Kopf um mich auf was fundamental anderes einzulassen - zumindest im Fantasy-Context. Wenn man speziell bei D&D nun noch die über die reinen Grundregeln hinaus gehenden Optionen mit in Betracht zieht, gibt es da IMO auch mehr als genug abgefahrenes Zeug, was man spielen kann, wenn man denn glaubt, dass man muss ~:D

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Leicht Off Topic:
Cool fände ich persönlich mal eine Welt, die von anthropomorphen Tieren bevölkert wird, und zwar am besten als postapokalyptisches Szenario, das Jahrhunderte nach dem Verschwinden der Menschheit spielt. Die Tiere haben sich weiterentwickelt und sind nun des aufrechten Gangs mächtig, tragen Kleidung, verwenden Werkzeuge und können sprechen. Außerdem haben sie die Magie wieder entdeckt, die im untergegangenen Zeitalter der Menschen in Vergessenheit geraten war. Zivilisatorisch sind die Tiere irgendwo zwischen Dark Ages und früher Neuzeit angekommen, in den großen Städten sind meist Vertreter zahlreicher Spezies anzutreffen, während kleine ländliche Kommunen hier weniger Vielfalt bieten. Man könnte auch die einzelnen Spezies einer Gesinnungstendenz zuordnen (Füchse: chaotisch, Hasen: gut, Elefanten: rechtschaffen, Spinnen und Wölfe: böse). Außerdem sollte es auch unnatürliche Monster wie Untote und Aberrationen geben. Als Spielstil fände ich wohl ein sandboxiges Erkunden der Welt am interessantesten, Dungeons wären dabei die Überbleibsel der menschlichen Zivilisation wie z.B. eine alte Autofabrik voller verrosteter Roboter).

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