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[Knights of the Black Lily] Small Talk und mehr ...
Lichtschwerttänzer:
--- Zitat von: Alexander Kalinowski am 28.02.2019 | 15:16 --- Das Spiel ist ja zunächst einmal auf Genre-Simulation ausgelegt, was Abenteuern mit einer vorbereiteten Handlung entgegenkommt.
--- Ende Zitat ---
Falsch
BBB:
Mal ne Frage abseits der derzeitigen Debatte:
Wenn du schreibst, du hast 2014 mit der Entwicklung des Spiels angefangen... gibt es einen Plan oder ein Gedankenspiel, wann du das GRW in etwa veröffentlichen willst? Oder lässt du es einfach auf dich zukommen?
K!aus:
--- Zitat von: Alexander Kalinowski am 22.01.2019 | 12:20 ---Ich wollte beim Entwurf zwei Dinge:
* eine Glockenkurve wie bei GURPS und
* die einfach ablesbaren Wahrscheinlichkeiten eines d100.Beides zusammen geht nicht ohne... Tabelle. (Ansonsten ist es übrigens kein sonderlich tabellenlastiges Spiel, wie gesagt zwischen 3.x und 5E.)
--- Ende Zitat ---
Und welchen Vorteil siehst du darin, dass du die Gleichverteilung des d100 mittels einer Tabelle transformierst?
Wenn ich mit 2W10 würfle, dann muss ich mich erst daran erinnern, welches jetzt der 10er und 1er ist. Dann muss ich nach verrechnen der Boni wissen welche Spalte auf dem TRC heranzuziehen ist und selbst dann muss ich noch schauen welchen Margin of Success ich habe, d.h. ein einfaches Erfolg/Misserfolg gibt es nicht? Wenn ich z.B. mal nicht am Grad des Erfolges interessiert bin.
Ich habe auch leider dein Beispiel aus dem Quickstarter bzgl. des Erklimmens einer Wand nicht verstanden: Intuitiv hätte ich gedacht, dass der Charakter einen +1 Bonus bekommt, weil seine Fertigkeit eins höher ist als die angesagte CL des SL. Aber der +1 Bonus kommt daher, weil die angesagte CL 6 um eins höher ist als ein vermeintlicher default von 5? Der CL 7 des Spielers hat damit also gar nichts zu tun?
Gruß, K!aus.
Alexander Kalinowski:
--- Zitat von: BBB am 1.03.2019 | 19:31 ---Oder lässt du es einfach auf dich zukommen?
--- Ende Zitat ---
Das muss ich als Neuling bis zu einem gewissen Grad, da all Planungen unter großem Vorbehalt zu sehen sind. Aber ich denke, dass nach dem Einführungsabenteuer die Kapitel des GRWs zusammengestellt werden, eine ungefähre Seitenanzahl pro Kapitel und dann natürlich auch Zeit- und Kostenplanungen. Das Schöne ist, dass der Kern der Systems steht.
--- Zitat von: K!aus am 1.03.2019 | 21:50 ---Und welchen Vorteil siehst du darin, dass du die Gleichverteilung des d100 mittels einer Tabelle transformierst?
--- Ende Zitat ---
Das reisse ich ja in dem PDF kurz an und habe hier auch im Thread schon beispiele gepostet. Ansonsten kann man sich ja per Internet über Glockenkurvensysteme (wie zB GURPS) informieren. Die Vor- und Nachteile sind ja bekannt.
--- Zitat von: K!aus am 1.03.2019 | 21:50 ---Wenn ich mit 2W10 würfle, dann muss ich mich erst daran erinnern, welches jetzt der 10er und 1er ist. Dann muss ich nach verrechnen der Boni wissen welche Spalte auf dem TRC heranzuziehen ist und selbst dann muss ich noch schauen welchen Margin of Success ich habe, d.h. ein einfaches Erfolg/Misserfolg gibt es nicht? Wenn ich z.B. mal nicht am Grad des Erfolges interessiert bin.
--- Ende Zitat ---
Also wenn die Verwendung eines W100s oder das Aufaddieren/Subtrahieren von einziffrigen Modifikatoren zu einem einziffrigen Grundwert zu mühsam ist , dann ist man nicht in der Zielgruppe des Spiels. Das muss man klar sagen. Vielleicht/hoffentlich findet man trotzdem etwas im Fluff, das einem gefällt - oder man kann vllt. Teile der Regeln, die man interessant findet, adaptieren.
Wenn man das Referenzieren einer Tabelle zu mühsam findet, dann kann ich dazu nur sagen, dass nach ca 2 Sitzungen nur bei einem geringerem Teil der Würfelwürfe der Erfolgslevel nicht sofort klar ist (so ist eine 45 bei einem CL 6 ziemlich eindeutig ein einfacher Erfolg, ebenso wie eine 26). Als Tipp: Die Erfolgswahrscheinlichkeitprogression merken - 59%, 67%, 75%, nach unten analog - damit kommt man weit. Und bei den Würfen bei denen man dann doch nachschauen muss, geht das ziemlich schnell, da die Spieler die Tabelle alle auf Ihrem Charakterbogen komfortabel vor sich liegen haben. Wenn der SL einen SL-Schirm hat oder sich entsprechend organisiert, dann geht das bei ihm genauso schnell.
Wer trotzdem Bedenken hat (Vorteile werden ja im PDF skizziert und wurden auch hier im Thread schon erläutert), der kann das Spiel auch mit einem normalen W100 spielen - muss allerdings statische Prozent-Modifikatoren wählen. Auch da gibt es einem Hinweis zu im PDF.
--- Zitat von: K!aus am 1.03.2019 | 21:50 ---Ich habe auch leider dein Beispiel aus dem Quickstarter bzgl. des Erklimmens einer Wand nicht verstanden: Intuitiv hätte ich gedacht, dass der Charakter einen +1 Bonus bekommt, weil seine Fertigkeit eins höher ist als die angesagte CL des SL. Aber der +1 Bonus kommt daher, weil die angesagte CL 6 um eins höher ist als ein vermeintlicher default von 5? Der CL 7 des Spielers hat damit also gar nichts zu tun?
--- Ende Zitat ---
Schritt #1: Wie hoch würde die Erfolgswahrscheinlichkeit für einen Durchschnittkletterer in dieser Situation sein? (60%)
Schritt #2: Welchen Modifikator bräuchte es, damit ein Durchschnittskletterer (CL 5) eine ca. 60% Chance hat? (+1 CL; denn CL 5 + 1 = CL 6 = 59%; der Test ist also eine Stufe einfacher.)
Schritt #3: Wende diesen Modifikator auf den PC an. Damit hat Joryn eine effective Competency Level von CL 7 + 1 = CL 8.
Nichts Ungewöhnliches, so etwas macht ein SL manchmal auch bei normalen W100-Spielen - nur sind die Modifikatoren dann in Prozenten (+10%).
K!aus:
Hallo Alexander,
danke für die ausführliche Antwort. :)
Gruß, K!aus.
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