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Eure Einschätzung: Einsteigerset auch für "Kampfmuffel" geeignet?

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Greifenklaue:

--- Zitat von: Tegres am 26.01.2019 | 19:30 ---Wo du gerade von Sandbox sprichts, finde ich es sehr witzig, dass in dieser Rezension von Railroading die Rede ist. Alle anderen Rezis, die ich kenne, sprechen aber auch eher von Sandbox.

--- Ende Zitat ---
Habe es mir angehört, ich mag den Youtuber an sich, aber am Ende "verrät" er sich selbst: er zeigt die Monster und Artefakte, die man nutzen _kann_, eben sauch um es weiter auszugestalten.

Ansonsten geh ich bei linear mit, man _kann_ es linear runterspielen, man kann den Spielern aber auch zwei, drei Probleme auf einmal vorwerfen. (Ein Spieler bei einem anderen SL empfand das ganze auch asls railroadig, kannte aber das Heft selber nicht)

Ansonsten sind der Kern fünf "Dungeons", wer da rein auf Kampf umschaltet, ist selber schuld. Ich hatte hier als Paladin zwei meiner intensivsten Szenen im RPG.

Undwiederda:
Vom klaren Inhalt her ist die box eine aneinanderreihung von Dungeon Crawls mit einigen Sidequests und man kann eben bis auf die erste, zweite und letzte passage alles variieren. dennoch sehe ich mehr arbeit darin die kampagne kampflos runterzuschreiben, als was eigenes zu schreiben.

Quaint:
Meine 5 cent
DnD, auch DnD 5, ist sehr kampffokussiert. Man kann auch andere Sachen damit machen, hat dann aber relativ wenig Unterstützung vom Regelwerk. Insofern eine klare Empfehlung, dem Kampfmuffel lieber was anderes zu schenken.

Fezzik:

--- Zitat von: Quaint am 27.01.2019 | 08:35 ---kann auch andere Sachen damit machen, hat dann aber relativ wenig Unterstützung vom Regelwerk.

--- Ende Zitat ---
Klar, aber das ist ja ein Feature, kein Bug.  ;)

La Cipolla:

--- Zitat ---Klar, aber das ist ja ein Feature, kein Bug.  ;)
--- Ende Zitat ---

Dito, in mehrfacher Hinsicht. Solang die Spieler Bock auf (irgendwo strategische) Kämpfe haben, aber das nicht nur als größtes, absolut dominantes Element haben wollen, sehe ich kein Problem. Das Würfelsystem plus Attribute ist in meinen Augen sehr stabil und absolut ausreichend. Wenn sie mit solchen Kämpfen aber so ziemlich gar nichts anfangen können, nun ja, dann ist es wirklich nicht die Zielgruppe. ^^

Ich fand die Einsteigerbox in dieser Hinsicht auch SEHR interessant: Wenn man sie liest, denkt man sich definitiv "Puh, ne Menge Dungeons und ne Menge Dragons Kämpfe!", aber in der Praxis haben sich die Kämpfe bei uns in Grenzen gehalten, weil die Spieler sehr viel diplomatischer und klüger durch die Dungeons gegangen sind, als ich mir hätte vorstellen können. xD' Wenn sie es gut anstellen, können sie nicht nur ganze Dungeons überspringen, auch die Dungeons selbst sind durchaus auf unterschiedliche Lösungsmethoden angelegt.

Ich würde aber auch sagen: Entweder kann man Dungeon Crawls ab oder man schneidet als SL einige Dungeons raus. Das geht auch ganz unproblematisch! Das Versteck der Rotbrenner, Donnerbaum und die Cragmaw-Burg bspw. kann man hervorragend ohne Dungeon Crawl umsetzen, indem man sie auf den Kern reduziert.

Insofern ... Die Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. :D Ich finde, das Einsteigerset ist durchaus geeignet, auch wenn man nicht so viel kämpfen will, aber es könnte beim Lesen und "by the book" definitiv genau den Eindruck von Rollenspiel/D&D hinterlassen, den du nicht hinterlassen willst. Kommt vielleicht etwas drauf an, wie offen der potenzielle Spielleiter bei sowas ist, ob er sich bspw. querstellt, sobald er das Gefühl hat, dass ihm etwas nicht gefällt.

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