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Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
Feuersänger:
Lebenssimulation tut Not!
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Will sagen: Sinn macht das keinen, aber es gibt halt eben immer noch Spieler, die das so wollen, weil es ihnen intuitiv völlig klar ist, dass die Simulation dieses belanglosen Hartwurstscheiss' untrennbar zum Rollenspiel dazugehört.
Derjayger:
--- Zitat von: Quaint am 9.02.2019 | 18:00 ---Wo ich Proben für Alltagstätigkeiten teilweise auch sehr sinnvoll finde, ist, wenn längere Zeiträume abgedeckt werden und es auch mehr um Effizienz geht als um geschafft-nicht geschafft. Gerade bei so Downtime-Angelegenheiten.
Also meinetwegen weiß man, man hat jetzt 2 Wochen Zeit, und einer aus der Gruppe hilft solange in der Taverne aus, und hofft vielleicht genug Geld für einen Heiltrank zu verdienen. Da kann es dann schon viel Sinn machen, mal Charisma oder sowas zu würfeln, wie gut das Trinkgeld so ausfällt.
--- Ende Zitat ---
Jup. Etwa der monatliche Job-Roll bei GURPS, den jeder gut am Anfang einer Session machen kann, um zu schauen, wie viel Kohle er zur Verfügung haben wird. Das ist schön dynamisch und es ergeben sich nette Entwicklungen, z.B. Komfortstatus-Änderungen und damit neue/vergraulte Kontakte. Ist super für episodische Echtweltsettings mit wenig Loot, z.B. Cthulhu.
YY:
--- Zitat von: Feuersänger am 9.02.2019 | 18:36 ---Lebenssimulation tut Not!
--- Ende Zitat ---
Klingt nach einem Spruch für ein T-Shirt ;D
Dass es "immer noch" solche Spieler gibt, ist aber ein Stück weit eine Denkfalle.
Da darf man die persönliche Entwicklung nicht mit der allgemeinen gleichsetzen - nur weil man das selbst seit 15 Jahren nicht mehr so sieht, heißt das nicht, dass das die natürliche Entwicklungsrichtung ist und andere das quasi zwingend auch irgendwann "einsehen".
BBB:
Ich glaube, letzten Endes kommt es sehr auf den Spielstil an.
Wenn der Spieler den "Alltag" spielen möchte und eine Entscheidung Einfluss auf den weiteren Fortgang hat, macht es durchaus Sinn auch würfeln zu lassen.
Wir hatten beispielsweise mal eine DSA Sitzung, wo ein ein Charakter einer Angestellten des Aventurischen Boten nachgestellt und versucht hat, sich unersetzlich zu machen. Das ging dann soweit, dass der Charakter versuchte ihre Texte vor Abgabe noch zu lesen und zu regridieren.
Da er aber kaum lesen konnte, lies ich würfeln.
Hatte einen Einfluss auf den Beruflichen Erfolg der "Journalistin" und damit auf ihr Verhältnis zum SC.
Relevant für irgendein Abenteuer war das nicht - aber es hat eine Menge Spaß gemacht :-)
Crizzl:
Hat keinen Sinn (Zumindest für meinen Spielstil).
Gibt es Spieler, die gerne den Alltag ihrer Spielfigur simulieren wollen?
Sicherlich!
Macht das allen Beteiligten Spaß?
In den meisten Fällen wohl eher nicht.
Wenn ein Spieler bei mir so eine Probe ablegen wollen würde, dann würde ich ihm klar machen, dass es nicht darum geht, ob er etwas schafft, sondern wie lange die Aktion dauert. Weil ernsthaft, wenn jemand Schreiner ist, dann wird er einen Schrank bauen können.
Ist aber wie gesagt nicht mein Spielstil.
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