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Meine queere Taverne

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Coltrane:
Für meine Kampagne bastel ich gerade am nächsten Abenteuer für die Gruppe: Sie sollen den vermeintlich entführten Prinz retten, der aber nicht entführt wurde, sondern zu seinem Lover abgehauen ist, um ein wildes und abenteuerliches Leben zu führen, statt mit der hübschen Prinzessin in höfischer Kultur zu machen.
Wahrscheinlich wird die Gruppe dazu auch die Taverne aufsuchen, in der der Prinz gerüchteweise öfter mal war. Es stellt sich dann heraus, dass diese eine Art queerer Club ist. Soweit, so gut. Worüber ich im Moment nachdenke, sind Konstrukte die über "normale" gleichgeschlechtliche Beziehungen hinausgehen. Quasi analog zu Transgender oder auch Dragqueens Transrace, also Gnome die im Körper eines Drachengeborenen gefangen sind, Zwerge die versuchen Elfen zu sein und ähnliches. Darüberhinaus beschäftigt mich auch die Frage, wie sieht es zum Beispiel mit Sex und gegebenfalls Fortpflanzung zwischen den Völkern aus? Sagen wir mal Elf und Tiefling? Wie schätzt ihr das ein, ergibt das Sinn im Rahmen von 5e oder ist sinnvoller das Ganze auf klassische, uns bekannter Formen von Queernes zu beschränken. Grundsätzlich habe ich Spaß an der Idee, frage mich aber, ob das ev nicht nen Tucken zu drüber ist? Wäre sowas Standard oder doch schon eher kinky?

Meinungen?

Odium:
Für wer mit was und wie gabs für die D&D3.x mal ein Buch: https://www.dandwiki.com/wiki/Book_of_Erotic_Fantasy

Mischrassen sind bei D&D doch verbreitet wie nigends sonst, also sollte das ja kein Problem sein.
Wenn sich iwas mit einem Tiefling fortpflanzt kommt zumindest immer ein Tiefling raus.

Die Plotidee finde ich nicht schlecht, aber der "Trans-Race" ist in meinen Augen iwo zwischen sehr albern und extrem diskriminierend (wobei man das über eine ordentliche Begründung mit Seelenwandern oder so vielleicht noch retten könnte)

schneeland (n/a):
Ich glaube, ich hätte da Schwierigkeiten, das adäquat darzustellen, ohne dass es gleich immer überdreht und albern wird. Entsprechend sind gleichgeschlechtliche Beziehung das einzige, was bei mir gelegentlich mal auftaucht - auch da würde ich keinen Anspruch auf korrekte Repräsentation erheben, aber für eine Gruppe von mittelalten Männern ist's, glaube ich, ganz in Ordnung; zudem bewege ich mich damit gefühlt auch an der Grenze des akzeptablen Bereiches für meine Spieler.

Im Endeffekt würde ich also sagen, hängt das stark davon ab, wie gut Du das ganze rüberbringen kannst, und wie Deine Spieler auf sexuelle Identitäten jenseits der Norm reagieren.

Rhylthar:
Naja, "drüber" ist es nur, wenn es irgendjemandem (also Dir oder Deiner Gruppe) missfällt.

Zu Beziehungen zwischen den Völkern: Da es in "Ghosts of Dragonspear Castle" schon Dworcs(sp?) gab, wieso sollte etwas anderes nicht möglich sein?
Im Zweifel setzen sich die Gene eines Elternteils mehr durch oder sogar komplett, so dass zumindest äußerlich kaum etwas anzumerken ist.

Waterdeep: Dragon Heist hat doch auch schon queere NSC und Polyamorie. Ist also alles möglich. :)

Kreggen:
Ich bin nach 30 Jahren Rollenspiel vielleicht etwas verknöchert, aber wenn ich in Gedanken alle meine Gruppen durchgehe, mit denen ich in dieser Zeit zu tun, wäre keine dabei, die Spaß an so einem Etablissment gehabt hätten. Aber ich kann auch dieses "Spieler*Innen"/"Spielleiter*Innen"-Zeug oder Gimmicks a la "X-Card" nicht verstehen. Vielleicht ist das nichts mehr für die Ü50-Rollenspieler.

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