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Meine queere Taverne

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Coltrane:

--- Zitat von: Odium am 25.02.2019 | 19:40 ---Die Plotidee finde ich nicht schlecht, aber der "Trans-Race" ist in meinen Augen iwo zwischen sehr albern und extrem diskriminierend (wobei man das über eine ordentliche Begründung mit Seelenwandern oder so vielleicht noch retten könnte)

--- Ende Zitat ---
Hm, diskriminierend gegenüber wem? Meinst du gegenüber echten Transmenschen oder anderen realen Minderheiten? Ich habe innerhalb der Rassen von D&D darüber nachgedacht und halte das halt für durchaus möglich. Warum sollte ein Gnom sich nicht als Tiefling fühlen können, der im Körper eines Gnomes gefangen ist? Nur zur Klarstellung: ich habe keinerlei Absicht mich über irgendwen real Existierenden  lustig zu machen oder ihn zu diskriminieren, aber ich finde gerade so ein Fantasysetting wie D&D bietet doch die Möglichkeit mal ganz losgelöst von der realen Welt über solche Dinge zu spekulieren und der Fantasie freien Lauf zulassen.

Urias:
Bei deiner Schilderung von Transrace muss ich jetzt in erster Linie an die Elfenposer aus Shadowrun denken aber das mal beiseite. Zu deiner Frage: Kann man denke ich schon machen, nur sollte man sich da auch klar sein warum mans einbaut. Wenn man dieses Settingelement - und damit die Parallele in der Realwelt -  quasi als lustige Kuriosität ins Abenteuer einbaut kann man das halt schon ideologiekritisch fragwürdig finden. Wenn mans reinpackt weil man halt sagt "Ja das gibts in der Fantasy-Welt, deal with hit" dann sollte man die Taverne als solche wie jede andere Taverne behandeln weil sonst wirds erst wieder "hach schau, wie kurios".

Aber gehen wirs mal so an: Was sind konkret deine Motivation das Einzubauen und deine Zweifel warums schief gehen könnte?

Odium:

--- Zitat von: Coltrane am 25.02.2019 | 19:51 ---Hm, diskriminierend gegenüber wem? Meinst du gegenüber echten Transmenschen oder anderen realen Minderheiten? Ich habe innerhalb der Rassen von D&D darüber nachgedacht und halte das halt für durchaus möglich. Warum sollte ein Gnom sich nicht als Tiefling fühlen können, der im Körper eines Gnomes gefangen ist? Nur zur Klarstellung: ich habe keinerlei Absicht mich über irgendwen real Existierenden  lustig zu machen oder ihn zu diskriminieren, aber ich finde gerade so ein Fantasysetting wie D&D bietet doch die Möglichkeit mal ganz losgelöst von der realen Welt über solche Dinge zu spekulieren und der Fantasie freien Lauf zulassen.

--- Ende Zitat ---
Wenn du das Thema über "fühlt sich als" anstelle von "ist im falschen Körper" angehst, kommt man halt schnell dahin, das Thema als alberne Spinnerei zu verstehen. Daher auch meine Befürchtung dass das für echte Transmenschen ziemlich beleidigend wirken könnte.
Aber da das ganze wohl eh nur als Hintergrundrauschen für eine sehr bunte Location gedacht ist, lohnt es sich vermutlich auch nicht da ein riesen Faß aufzumachen (wobei ich mir ziemlich albern vorkommen würde :D)

Coltrane:
Ok, Danke für deine Anrwort. Habs kapiert, ist also ein sprachliches Problem.

Exar:

--- Zitat von: Coltrane am 25.02.2019 | 19:31 ---Für meine Kampagne bastel ich gerade am nächsten Abenteuer für die Gruppe: Sie sollen den vermeintlich entführten Prinz retten, der aber nicht entführt wurde, sondern zu seinem Lover abgehauen ist, um ein wildes und abenteuerliches Leben zu führen, statt mit der hübschen Prinzessin in höfischer Kultur zu machen.

--- Ende Zitat ---

Wäre doch eine schöne Variante und mir würde das garantiert gefallen.  :d
Mit Vorurteilen spielen, ausgetretene Pfade verlassen, etwas Humor einfliessen lassen.
Warum nicht?

Pass aber etwas auf, nicht zu sehr mit dem Holzhammer einzudreschen.
Ich kenne deine Gruppe nicht, aber der Gegenwind könnte vielleicht unangenehm sein, je nach "konservativen" Mitspielern.

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