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Ein P&P für erwachsene (Wieder-) Einsteiger?

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Issi:

--- Zitat ---Vielleicht mag der eine oder andere noch Quellen mit Links beisteuern?
--- Ende Zitat ---
Midgard 5- auch gratis PDF
https://midgard-online.de/einsteiger/leitfaden-fuer-einsteiger.html

Edit.
Wer zur Hölle hat eigentlich Pathfinder vorgeschlagen?? :o
(Ich war es jedenfalls nicht.. ~;D)

Flamebeard:

--- Zitat von: Issi am 16.04.2019 | 18:15 ---Wer zur Hölle hat eigentlich Pathfinder vorgeschlagen?? :o
(Ich war es jedenfalls nicht.. ~;D)

--- Ende Zitat ---

Habe es nur der Vollständigkeit halber aufgeführt. Die Einsteigerbox ist da ja momentan eh außer Diskussion, da nur teuer gebraucht zu bekommen.

Settembrini:
Ich habe viel im Community Subforum gelesen, die letzten Tage. Im gleichen tiefenernsten Modus möchte ich sagen: es gibt 2 Arten von tatsächlich erwachsenen Spielen. Ohne Anführungszeichen.

1. Die Spiele Eurer, unserer Vergangenheit, die wir mit unseren Freunden endlich wieder oder zum Glück immer noch spielen können. Wirklich erwachsen ist der, der sich das Kindliche bewahrt, und das Jugendliche jedoch abgestreift hat.

2. Die Spiele, die nach langer Suche etwas objektiv Erwachsenes haben, aus verschiedenen Gründen. Dies waren und sind

AD&D 1st Edition
Traveller (GDW)
RuneQuest (Derivate wie Pendragon, RoleMaster usw. meist zulässig)

Alles andere ist entweder durch 1. dispensiert oder einfach nur Teenagerkram. Teenagerkram zeichent sich ja ganz besonders durch eine uns nur zu bekannte Scheinerwachsenheit aus.


lilith:
Hallo,
mit Deiner Story bist Du nicht der einzige hier 😉
Ich bin letztes Jahr mit einer ähnlichen Prämisse gestartet.

Leztlich bin ich von Beyond the Wall über Swords and Wizardry zu DnD5e gekommen.
Mit der 5ten Edition macht man im Grunde nichts falsch. Allerdings würde ich nicht zu dem Starterset raten - auch wenn das Abenteuer recht gelungen ist - sondern gleich zum richtigen (englischen) Regelwerk.

Defacto spiele ich aber aktuell eher die Spiele der PbtA-Familie. Der Vorteil: Wenn Du den grundlegenden Mechanismus verstanden hast, kommst Du mit vielen Varianten schnell klar. Haupthürde wenn man so will sind die "Moves". Da hilft es, erstmal das angesammelte Wissen, wie man meint, dass Rollenspiel funktionieren sollte, beiseite lässt und mit frischem Blick der Sache offen begegnet. Im Spiel geht das flüssig.

Namentlich spiele ich Dungeon World, bzw. Uncharted Worlds. Möchte mein Repertoire mit The Veil und evtl. Maks oder ähnlichem erweitern. Wenn Du missionsbasiertes Cyberpunk magst, kommt Dir The Sprawl vermutlich entgegen.

Midgard habe ich mir interessehalber auch mal zugelegt,weil ich es immer mal haben wollte - vorallem um eine andere deutsche Alternative zum Schwarzen Auge zu haben. Was mir negativ aufgestoßen ist: Es gibt nicht wenige Regeln - die nichtmal komplex sind - die aber didaktisch schlecht aufbereitet sind. Bis hin zu Erklärkästen, die Dir Beispiele geben und en passant den Regeln, die noch kommen vorgreifen. Ich hatte häufiger das Problem zurückzublättern, weil mir ein Detail entgangen war. Und wenn man sich einen Wolf sucht, um anschließend festzustellen, dass die Regel zwei Seiten später erst erklärt wird, dann möchte man ins Buch beißen. Im Nachhinein, wenn man sich die Mühe macht, hat man - trotz einiger historisch bedingter Quirks - ein schönes System mit einer tollen Welt. Vor die Wahl gestellt, würde ich Midgard DSA vorziehen - mit der Einschränkung: wenn ich DSA sage, meine ich meine Erfahrung mit DSA 2/3; zu 4.x kann ich nüscht sagen, bzw. 5 wollte ich die Tage mal lesen.

Was ich an PbtA mag:
- Relativ leichtes, eingängiges Regelwerk (variiert innerhalb der Familie)
- Wenig Vorbereitungszeit
- Flotte Kämpfe
- Leicht zu "hacken"

Nachteil:
- Ich habe wenig Lust auf andere Systeme 😆 Man gewöhnt sich an die Leichtgängigkeit.
- Nix für Powergamer und Taktiker


Ifram:
Flamebeard hat Schnellstart- und Einsteigeregeln gemischt und dabei übersehen, dass es ebenfalls den Schnellstart für Splittermond als pdf für umme gibt.
Beliebtere Systeme bedeuten auch mehr Material und das ist Segen und Fluch. Viele nette kleine Szenarien und Abenteuer finde ich sympathisch, Regelwerke in Kilogramm bemessen nicht. Allerdings lässt sich auch so manches Abenteuer leicht konvertieren, was eigentlich für eine andere Fantasywelt geschrieben wurde.

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