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Fasuhl:
Ich möchte einfach mal, und wenn man einfach sagt, ist es meistens nicht einfach, mal erzählen was ich an Rollenspielsystemen mag und was vielleicht nicht. Vielleicht findet man dann ja besser ein System.

Ich mag schon ein wenig Simulation, aber es darf eben nicht ausarten wie bei DAS 4.1, ein Kampf muss schon gut von der Hand gehen, ich möchte auch irgendwie Pathfinder vom Charakterbau her, aber eben nicht das es sich dann so anfüllt wie ein Computerspiel.
Es war irgendwie so powergaming. Gerade habe ich dnd 5e gekauft und gelesen, da gefällt mir das der Anstieg der Macht nicht ganz so groß ist, wie früher oder bei pathfinder, aber eigentlich irgendwie immer noch zu extrem.
Mit Fate kann ich irgendwie nichts so richtig anfangen, irgendwie fehlen mir da Tabellen, Rolemaster hab ich früher gespielt – das sind zu viele Tabellen.
Splittermond mag ich die Tickleiste nicht, ansonsten finde ich vieles Gut da, die Welt mag ich nicht wie sie ist aber sie schön und gut gemacht, aber eben nicht mein Setting.

Ich würde gerne nicht so viel Magie haben wollen, wenn Magie dann eher so Gedanken lesen oder so Schamanen, auf keinen Fall die Feureballmaschine. Magie könnte auch mächtige Rituale mit sich bringen dann um üble Dämonen zu beschwören, ich würde mich freuen wenn alles sich etwas Härter anfühlt. Ich mag zB nicht das manche Rollenspielsysteme ganz klar auf Heiltränke und Priesterheilung aufgebaut sind. Das gefällt mir nicht so, klar Kampf ist wichtig, aber so LP und LP zurückgewinnen wäre ein anderes System irgendwie cooler. Kämpfe sollen schon gut von der Hand gehen, auf keinen Fall möchte ich Tabletopartig spielen, ich mag die Tickleiste überhaupt nicht bei Splittermond, es soll reichen Beschreibung ne Skizze und fertig für den Kampf. Magie kann auch Verwandlung, Beherrschung bedeuten, aber es soll Mystisch sein, bei dnd und Splittermond ist es was Alltägliches.

Achamanian:

--- Zitat von: Fasuhl am  8.05.2019 | 16:05 ---
Ich würde gerne nicht so viel Magie haben wollen, wenn Magie dann eher so Gedanken lesen oder so Schamanen, auf keinen Fall die Feureballmaschine. Magie könnte auch mächtige Rituale mit sich bringen dann um üble Dämonen zu beschwören, ich würde mich freuen wenn alles sich etwas Härter anfühlt. Ich mag zB nicht das manche Rollenspielsysteme ganz klar auf Heiltränke und Priesterheilung aufgebaut sind. Das gefällt mir nicht so, klar Kampf ist wichtig, aber so LP und LP zurückgewinnen wäre ein anderes System irgendwie cooler. Kämpfe sollen schon gut von der Hand gehen, auf keinen Fall möchte ich Tabletopartig spielen, ich mag die Tickleiste überhaupt nicht bei Splittermond, es soll reichen Beschreibung ne Skizze und fertig für den Kampf. Magie kann auch Verwandlung, Beherrschung bedeuten, aber es soll Mystisch sein, bei dnd und Splittermond ist es was Alltägliches.

--- Ende Zitat ---

Ich denke auch, dass du mit der BRP-Familie gut beraten wärst: OpenQuest oder Magic World - die sind beide gerade magiemäßig sehr gut für deine Bedürfnisse aufgestellt und bieten dir ein fertiges Fantasy-Paket. Mythras aus der gleichen Familie ist auch hervorragend, aber schon deutlich komplexer - hat dafür aber den Vorteil, dass du es auf Deutsch kriegst und es sehr gut unterstützt wird. Das hat auch den schönen Aspekt, dass du taktische Kämpfe machen kannst, ohne dafür Battlemaps oder ähnliches zu brauchen, und das Kämpfe sich nicht so artifiziell anfühlen wie in modernen D&D-Ablegern, sondern wirklich sehr "gritty" und nah an der Fiktion.
Und: Bei Mythras hast du fünf Magiesysteme zur Auswahl (die alle eher in den Low-Magic-Bereich gehören, aber sehr unterschiedlichen Flavour haben und sich auch mechanisch deutlich unterscheiden).

Gunthar:
Dann werfe ich noch Warhammer Fantasy (ausg. die 3. Edition) in den Ring. Hat zwar Magie, die Anwendung ist aber ein Stückweit gefährlich.

Holothuroid:
Du möchtest, dass deine Welt bespielt wird. Von wem? - Wenn du deine eigene Gruppe meinst, nimm, was du magst. Wenn du fremde Gruppen meinst, und hohe Chance auf Verwendung haben willst, nimm möglichst populäre Systeme und zwar mehr als eins. Wenn du es von Leuten in Deutschland gespielt haben willst, nimm Systeme, die auf Deutsch verfügbar sind. Wenn du einen möglichst geringen Stress bei der Abbildung deiner weltlichen Besonderheiten haben willst, fährst du wahrscheinlich mit Fate oder einem ähnlich unaufdringlichen System ganz gut.

JS:
Wo D&D5 sehr dick aufträgt, hält sich das artverwandte 13th Age zurück, obwohl es auch nicht low magic ist. Es wird dir gefallen, wenn du die Systemgeschwister D&D und Pathfinder grundsätzlich magst - vor allem die Ritualmagie.
Midgard 5 wäre ebenfalls eine gute Wahl, aber regelintensiver als 13A.

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