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[Film] Dungeons & Dragons (2021)
aikar:
--- Zitat von: Space Pirate Hondo am 6.04.2023 | 12:53 ---Nach einer Woche ist etwa das halbe Filmbugdet drin und wenn der Film jetzt noch zwei Monate läuft, sollte die Kosten gedeckt sein.
--- Ende Zitat ---
Das wäre allerdings ziemlich mies.
--- Zitat von: Space Pirate Hondo am 6.04.2023 | 12:53 ---Ob eine Fortsetzung gibt, hängt ja nicht nur vom finanziellen Erfolg ab, sondern auch vom Management der IP.
--- Ende Zitat ---
Das hoffe ich sehr.
Trollkongen:
Ich hatte im Vorfeld ja einige Bedenken hier geäußert, und bin daher auch mit etwas abgespeckten Erwartungen in den Film gegangen.
Ich fand ihn aber deutlich besser als erwartet - und ich hatte nicht mal wirklich Schlechtes erwartet!
Ich schrieb vorher noch an eine Freundin: "Also ich rechne mit einem selbstironischen Popcorn-Film, der eine alberne Spielrunde handwerklich auf hohem Niveau einfängt." Das war zwar nicht untreffend, aber er war dann doch ernster, tiefer und ja, auch intelligenter als ich vorher gedacht habe.
Die albernen Elemente waren seltener und weniger prägend, als ich anhand der Trailer befürchtete. D&D ist kein ernster Film, aber er ist keine reine Lachnummer. Die Selbstironie ist dagegen riesig, man hat sich an sehr vielem aus dem Rollenspiel abgearbeitet - und das treffend, unterhaltsam, aber nicht völlig übertrieben.
Und, auch ein Bonuspunkt: Mich haben - im Gegensatz zu anderen Filmen - nicht direkt gigantische Plotlöcher angesprungen. Zwei, drei blöde Situationen gab es, vielleicht fallen mir im Nachhinein noch ein paar ein, aber die waren nicht so krass. Wobei man auch sagen muss: Durch die selbstironischen Anleihen ans P&P hat man da natürlich direkt einiges "verhindert". Ich frag mich, wie Nicht-Rollenspieler das erlebt haben.
Wirklich wichtig war auch, dass die Schauspielerinnen und Schauspieler gut gewählt waren und Bock hatten. Solide bis gute Leistung, das funktionierte.
Was soll ich also noch sagen? Ich bin überraschend heiter aus dem Kino gekommen. Quest erfüllt. ;)
Uebelator:
Ich war heute im Kino und hatte Spaß mit dem Film. Wenn man "D&D" zusammen mit dem Stichwort "Film" hört, ist man da ja absoluten Murks gewohnt und auch nach den Trailern war ich mir relativ sicher, dass das Ganze ziemlicher Schrott wird.
Wars ein epischer Film mit tiefgründigen Charakteren, der mit seiner ausgeklügelten Story begeistern konnte? Absolut nicht. Was man bekommt, sind sympathische Darsteller, die sichtlich Spaß daran haben, sämtliche D&D-Tropes abzufeuern, die es so gibt und das Ganze dann mit jeder Menge One-Linern kommentieren. Wer schonmal einen Marvel-Film gesehen hat, erkennt hier sofort Parallelen. Und das hat aber erstaunlich gut funktioniert und ich war die gesamte Laufzeit über ziemlich gut unterhalten.
Wenn ich was bemängeln würde, dann die sehr hohe Dichte an Gags und One-Linern. Dadurch, dass hier niemand auch nur irgendwas ernst zu nehmen scheint, entsteht nur selten sowas wie Gefahr oder Stimmung. Andereseits sind blöde Sprüche am Spieltisch zumindest in den meisten Runden, in denen ich so mitgespielt habe, auch keine Seltenheit. Von daher passt das schon.
Ich hab mich hinterher nur gefragt:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Alles was der Barde die ganze Zeit über haben wollte, war diese Wiedererweckungsplatte, um damit seine Frau wieder zu beleben. Warum dann also der ganze Quatsch mit der Zeitsphäre und dem Verrat? Hätte man ihm die Platte nicht einfach überlassen können, er wäre seiner Wege gezogen und man hätte seine bösen Pläne ungestört durchführen können? Oder spätestens wenn er mit seiner Barbaren-Freundin aus dem Knast auftaucht, hätte man ihm doch Kind und Platte geben, ihm einen schönes Leben wünschen und mit seinem Plan weitermachen können, oder nicht? (Die Nummer, dass das Mädel Hugh Grant so sehr ans Herz gewachsen ist, kauft man ihm doch nicht wirklich ab. Zumal er sie am Ende ja auch opfern würde, um zu bekommen was er will.)
Eine Fortsetzung, bei der die Charaktere dann vielleicht noch etwas mehr Tiefe bekommen, würde ich auf jeden Fall gucken.
Runenstahl:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich hingegen kaufe Forge ab das ihm das Kind "ans Herz gewachsen" ist. Wobei er ja selbst klar stellt das das bei ihm andere Gründe hat. Er sieht in Kira ein Mädchen das zu ihm aufsieht und das er so formen kann wie er es gerne hätte (was eine tolle Erklärung dafür ist wie und warum ein böser Charakter Kinder sieht). Das er sie am Ende bedroht tut er nicht gerne. Er gibt quasi einen Schatz auf um sich damit einen größeren Schatz zu sichern. Hätte er eine Möglichkeit gesehen beides zu behalten hätte er dies sicherlich bevorzugt.
Raven Nash:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Die Beziehung zwischen Forge und Kira wird im Prequel "The Road to Neverwinter" erklärt. Forge ist Teil der Crew von Edgin - die es wiederum ohne Kira nicht gegeben hätte. Er hat tatsächlich ein wenig einen Narren an der Kleinen gefressen. Edgin ist damals der einzige, der Forge nie wirklich vertraut, die anderen sind von seinem Charisma ziemlich eingenommen. Und er arbeitet zu dem Zeitpunkt auch gut mit ihnen zusammen - er riskiert sein Leben gegen Gnolle, kämpft mit ihnen gegen eine Green Hag und erst als sie Simon von eben dieser retten, ergibt sich die Möglichkeit, seinen eigentlichen Plan anzugehen.
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