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Star Wars: Episode IX - The Rise of Skywalker
Issi:
--- Zitat ---sobald man das aus hebelt in dem man "Graue Jedi" o.ä. zulässt hast du das völlig gekillt.
--- Ende Zitat ---
Das ist doch das Ziel: Diesen Konflikt killen.
Sashael:
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 29.10.2019 | 09:12 ---Vielleicht hab ich das schlecht aus gedrückt aber der Konflickt zwischen Heller und Dunkler Seite der Macht ist Zentraler Teil des SW-Universums, sobald man das aus hebelt in dem man "Graue Jedi" o.ä. zulässt hast du das völlig gekillt.
--- Ende Zitat ---
Oder das Universum interessanter gemacht. ;)
Die Reaktionen auf Ep VIII haben ja durchaus gezeigt, dass ein nicht kleiner Teil der Zuschauer genau diese Auflösung der alten Erzählschemas möchte. Der oben verlinkte Artikel geht ja auch auf die Parallelen zwischen RotJ und TLJ und dem letztendlichen Bruch mit dieser Erzählstruktur ein.
Was ich persönlich gut gefunden hätte, wenn nicht die Präsentation so gewesen wäre, wie RJ sie inszeniert hat.
Aber die scheinbare innere Ruhe der Jedi, die imA eher ein indoktriniertes Zwangskorsett in Denken und Handeln ist und die angebliche unabänderbare Bösartigkeit der sogenannten Dunklen Seite, die anhand von ausgewachsenen Psychopathen (die teilweise sogar noch durch die Ignoranz der Jedi zu ihrem Verhalten getrieben werden) "bewiesen" wird und die auch ohne die Macht gefährliche Menschen (weil wahlweise machtbesessen oder psychisch labil) gewesen wären, finde ich heutzutage nicht mehr interessant. :)
Alexandro:
--- Zitat von: tartex am 29.10.2019 | 07:36 ---Was ist die Theorie? Dass Rey 35 Jahre als Kind in Karbonit eingefroren war? Hab das jetzt nicht gelesen
--- Ende Zitat ---
Kurz zusammengefasst:
-es gab einen Bruch in der Erzählstruktur zwischen Episode V und VI (letztere hat den im vorherigen Film aufgebauten Konflikt deutlich entschärft und vereinfacht, ohne sich mit den Folgen auseinanderzusetzen)
-Luke handelt mit seinem Alleingang auf Endor egoistisch, indem er die Rebellion (und seine Schwester) in Gefahr bringt, nur um die Vorstellung seines Vaters zu retten - niemand addressiert das und Luke wird als gerechtfertigt dargestellt
-zwischen Vader in Episode VI und Kylo in Episode VIII liegt nicht soviel Unterschied - beide tun das, was sie sowieso tun wollten (den Imperator/Snoke töten), Vader stirbt er aber dabei, während Kylo überlebt. Ob Vader wirklich durch diese Tat von der Dunklen Seite abkehrt ist somit nicht geklärt (wenn er überlebt hätte, hätte er ebensogut sein Angebot "Jetzt können wir zusammen herrschen, als Vater und Sohn" wiederholen können). Es wird so getan, als hätte sich Vader durch diese Tat Vergebung verdient, aber seien wir mal ehrlich... wer hätte ihm wirklich für das was er getan hat vergeben, wenn er überlebt hätte? Das einzige was Vergebung erhält ist Lukes Vorstellung von Vader, nicht Vader selbst.
-Bezug zu TLJ und der Warnung, Vorstellungen von Personen über die Personen selbst zu stellen (wie Luke im Falle von Kylo lernen musste und Rey später auch)
tartex:
Objektiv betrachtet ist allerdings der einzige Hinweis, dass sich jemand anderer als Luke darum schert, was mit Vader geschehen ist, die Tatsache, dass er neben Yoda und Obiwan als Force-Ghost erscheint. Und ich nehme an, die sind auch nur in Lukes Kopf sichtbar.
Oder habe ich was übersehen?
lowfyr:
Na ja Luke hat ja in den Filmen nur aus zweiter Hand mitbekommen, was Vader so alles angestellt hat. Leia z.B. wurde ja zweimal von ihm gefoltert und dürfte auch als sie wußte, das er ihr Vater ist ein anderes Bild von ihm haben.
auch wenn er überlebt hätte, bei der Allianz wäre er nicht willkommen gewesen.
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