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Star Wars: Episode IX - The Rise of Skywalker
tartex:
Ich finde für mich hat sich die neue Trilogie nach einem Fehlstart rentiert. Mit TLJ gab es meinen zweitliebsten Star-Wars-Film aller Zeiten. Und IX hat genügend interessante Idee ins Feld geführt, dass ich trotz großen Schwächen - vor allem im Finale - beschäftigt bin.
Nur VII war halt totales Brachland, was neue Ideen betraf, von dem Wannabe-Sith-Lord mal abgesehen. Das Konzept von Kylo Ren habe ich aber auch schon seit 2015 gelobt.
Runenstahl:
Da sind wir uns wohl einig. Darsteller und SFX sind top. Die Optik (bei VII) fühlte sich für mich in einigen Szenen nicht ganz nach Star Wars an. Ist aber nicht so relevant.
Die Charactere und die Story an sich sind ja eigentlich auch okay. Mal Ehrlich, IV war ja auch nicht innovativ mit der Story. Es ist halt eine Frage wie spannend man so eine Story erzählen kann. Und da hapert es mMn leider bei allen drei Teilen.
Meine drei größten Probleme mit den neuen Filmen:
1. Endlose und vor allem sinnlose Schnitzeljagden.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)VII - Wir brauchen die Karte um Luke zu finden... aber eigentlich weiß R2D2 die ganze Zeit wo der ist, sagt aber nichts weil das zu einfach wäre.
VIII - Wir brauchen den Meistercodeknacker für irgendwas, aber der verrät uns so das diese gesamt Nebenhandlung für den Popo war.
IX - Wir brauchen den Aufenthaltsort der neuen Imperialen Flotte weil nur dort alle Schiffe zusammen sind und uns somit Haushoch überlegen sind. Am Ende teilen die sich noch auf und wir könnten die mit geballter Macht einzeln ausschalten... so im Guerillakrieg oder so. Wir sind doch keine Rebellen.
2. Draufzu wird die Handlung selbst für Star Wars Verhältnisse zunehmend durch unglaubwürdigen Bombast aufgebauscht.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)VII - Der neue Todesstern ist ein ganzer Planet ! Okay, macht Sinn. Bislang war jeder Todesstern größer als sein Vorgänger und das Imperium hat nie aus seinen Fehlern gelernt. Das das Ding dann wie eine Shotgun auf einen Streich ein Dutzend Planeten wegpustet wird aber langsam lächerlich. Das Tüpfelchen auf dem i war dann das man die Flugbahn der Laser und die Explosionen der Zielplanten alle mit bloßem Auge sehen konnte. Macht im selben System noch Sinn, aber sind alle Zentralplaneten ernsthaft im selben System ? Dasselbe in dem sich auch gerade die Helden befinden ?
XI - Der Imperator zieht sich eine Flotte aus dem Arsch (Tschuldigung) die größer ist als die einstige Imperiale Flotte. Geht aber noch besser: Er hat die nämlich auch alle heimlich mit Sturmtruppen / Crew etc bemannt ! Oh, und diese Todesstrahlen für die man bisher gewaltige Raumstationen brauchte ? Die kann man jetzt an jeden Sternenzerstörer ranschrauben. Ach ja, und der Imperator kann inzwischen auch Blitze abfeuern die gesamte Rebellenflotte zugleich betreffen können und komplett Kampfunfähig machen. Sorry, aber manchmal ist weniger echt mehr.
In allen drei Teilen ist der Aufstieg der ersten Ordnung für mich auch nicht nachvollziehbar. Die fangen als Rebellen an, haben dann aber die Power einen Todesstern zu bauen und nachdem dieser die Zentralwelten wegpustet sind sie drei Tage später bereits die Herrscher der Galaxis und haben überall Truppen und Schiffe. Paßt irgendwie nicht so ganz.
3. Man klebt zu sehr an den alten Charakteren.
Ich mag Harrison Ford wirklich sehr gerne, aber der ist mMn einfach zu alt um die Rolle noch glaubwürdig zu spielen. Leia ging noch. Luke fand ich gut und passend. Warum mußte man krampfhaft noch Lando wieder einbauen ? Chewie und die Droiden sind als "Gesichtslose" Hintergrundfigueren okay. Insgesamt haben mir die alten Charaktere aber zu viel Screentime gefressen die ich lieber mit den "neuen" verbracht hätte.
Davon abgesehen haben mir die Einzelteile der Storys sehr gut gefallen. Es gab sehr viele coole Ideen und gute Szenen. Eine desertierende Sturmtruppe. Eine starke Frau die erstmal ihren Retter rettet. Ein Bösewicht der mehr Trotzig / Bockig als Düster / Bedrohlich rüberkommt. Das man gegen eine neue imperiale Bedrohung vorgeht die von der Politik nicht ernstgenommen wird. Eine Galaktika-Mäßige Flucht um einer verfolgenden Flotte zu entkommen. Und zuletzt der Endkampf gegen den Drahtzieher und eine neue Superwaffe. Da hätte man durchaus was cooles draus machen können. Die Umsetzung dieser Ideen in den Filmen hat aber zumindest für mich oftmals nicht funktioniert. Und während ein guter Film größer ist als die Summe seiner Teile, so ist es hier eher umgekehrt. Die gesamte Trilogie gefällt mir trotz einzelner guter Szenen und Momente in ihrer Gesamtheit eher nicht.
Aber was solls. Den Mandalorian z.B. finde ich als gesamte Staffel sehr gut gelungen und Rogue One war auch toll. Und solange es noch Zahlungskräftige SW-Fans gibt wird das nächste Projekt auch nicht ewig auf sich warten lassen ;)
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat von: Runenstahl am 30.12.2019 | 17:33 ---2. Draufzu wird die Handlung selbst für Star Wars Verhältnisse zunehmend durch unglaubwürdigen Bombast aufgebauscht.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)VII - Der neue Todesstern ist ein ganzer Planet ! Okay, macht Sinn. Bislang war jeder Todesstern größer als sein Vorgänger und das Imperium hat nie aus seinen Fehlern gelernt. Das das Ding dann wie eine Shotgun auf einen Streich ein Dutzend Planeten wegpustet wird aber langsam lächerlich. Das Tüpfelchen auf dem i war dann das man die Flugbahn der Laser und die Explosionen der Zielplanten alle mit bloßem Auge sehen konnte. Macht im selben System noch Sinn, aber sind alle Zentralplaneten ernsthaft im selben System ? Dasselbe in dem sich auch gerade die Helden befinden ?
XI - Der Imperator zieht sich eine Flotte aus dem Arsch (Tschuldigung) die größer ist als die einstige Imperiale Flotte. Geht aber noch besser: Er hat die nämlich auch alle heimlich mit Sturmtruppen / Crew etc bemannt ! Oh, und diese Todesstrahlen für die man bisher gewaltige Raumstationen brauchte ? Die kann man jetzt an jeden Sternenzerstörer ranschrauben. Ach ja, und der Imperator kann inzwischen auch Blitze abfeuern die gesamte Rebellenflotte zugleich betreffen können und komplett Kampfunfähig machen. Sorry, aber manchmal ist weniger echt mehr.
In allen drei Teilen ist der Aufstieg der ersten Ordnung für mich auch nicht nachvollziehbar. Die fangen als Rebellen an, haben dann aber die Power einen Todesstern zu bauen und nachdem dieser die Zentralwelten wegpustet sind sie drei Tage später bereits die Herrscher der Galaxis und haben überall Truppen und Schiffe. Paßt irgendwie nicht so ganz.
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)- es würde mMn nicht mal im selben System sinnmachen das man die Zerstörung der anderen Planten sieht, und sie waren nicht im selben System
- ich seh nicht so richtig was der Sinn hinter der Riesenflotte in IX war, die erste Ordnung hatte doch schon die gesammte galaxis unter ihrer Kontrolle (wo auch immer sie die Truppen dafür hergenommen haben)
Darius der Duellant:
Warum gibt es eigentlich keinen Führerschein für Regisseure, den man JarJar Abrams entziehen kann?
Genug Punkte auf Hot hat er mit diesem Feuerwerk an Fremdschämerei jedenfalls angesammelt.
"Sorry, aber manchmal ist weniger echt mehr."
=> Genau das.
Habe das Gefühl die Produzenten haben geringfügig zu viele Endlos-Shonen Kampfmangas gelesen.
Kaermo:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Mal ein ganz anderer Aspekt... wofür braucht ein Imperium überhaupt eine komplette Flotte mit Super-Duper-Starkiller-Kanonen? Ein Todesstern als protziges Terrorinstrument lasse ich mir ja noch gefallen. Aber das Ding zog seine Daseinsberechtigung doch in erster Linie aus der Bedrohung und nicht dem Gebrauch. Ein Imperium, das alle seine Planeten in kleine Stückchen pustet, ist irgendwann kein so beeindruckendes Imperium mehr, oder?
Wenn sich in unserer Welt ein Teil von... sagen wir mal... Russland abspalten wollte, würde der liebe Putin ja auch nicht die Atombomben scharf machen und sein eigenes Staatsgebiet damit vollplästern.
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