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Systemexperten: Unterschiede zwischen DSA und D&D

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KhornedBeef:
Also wäre ich neu, und nicht der Leuchtturm moralischer Gefestigtheit, der ich bin, würde ich diesen Thread kacke und abschreckend finden.
Kein Dienst an welchem System auch immer.

takti der blonde?:

--- Zitat von: korknadel am 12.09.2019 | 12:49 ---Natürlich kannst Du bei DSA -- zumindest ging das bei DSA4 -- den Verkauf Deiner Waren genauso detailliert abhandeln wie einen Kampf, es gibt für DSA sogar einen Regelband zu sexuellen Betätigungen!
--- Ende Zitat ---

Gerade DSA4 habe ich noch recht gut in Erinnerung und meine mich nicht erinnern zu können, dass ich beim Feilschen z.B. eine Art "Paradewurf" zugestanden bekommen habe oder dass es ähnlich viele unterschiedliche merkantile Professionen gab wie kriegerische Professionen (Schwertmeister...). Oder dass es für andere Bereiche ähnlich viele Sonderfertigkeiten gab.


--- Zitat ---Und Du hängst dich da leider an Spitzfindigkeiten auf. Nur weil ich, aikar und ein paar andere hier feststellen, dass D&D5 eher für Kampf designt ist, heißt das doch nicht, dass man bei D&D IMMER und NUR KÄMPFT und dass bei DSA NIE und absolut GAR NICHT gekämpft wird.
--- Ende Zitat ---

Darum geht es mir nur begrenzt. Es geht mir eher darum, dass DSA und D&D sich in ihren jetztigen Iterationen als Systeme nicht viel nehmen, was den Umfang der Kampfregeln vs. andere Bereiche (z.B. exploration oder social interaction um in D&D parlance zu bleiben). Das kann dann unterschiedliche Auswirkungen auf den Spielstil haben, je nach anderen Faktoren.


--- Zitat ---Im Dungeon Master Guide finden sich Tipps, wie man sein eigenes Setting bauen kann, Multiverse hin oder her. Im GRW von DSA findet sich Derartiges nicht, weil DSA eben ausschließlich für Aventurien vorgesehen ist, das wird von der ersten Seite an so kommuniziert. Und deshalb gibt es auch keine tausend Drittanbieter, die SF-, Cthulhu-, Dark Fantasy-, Plüschtier- oder sonst irgendwelche Settings für die Regelengine DSA5 anbieten, für D&D gibt es die aber sehr wohl und massenweise. (Das liegt auch an der Lizenz von Ulisses, aber DSA hat eben auch gar kein Interesse daran, "generisch" zu sein im Gegensatz zu D&D). Dieser Unterschied lässt sich doch nicht wegreden, wobei ich Dir die Freude nicht nehmen möchte, Dich an einzelnen Begriffen, fehlenden Kommas und postmodernen Verwirrungen aufzuhängen.  ;)

--- Ende Zitat ---

Äpfel und Birnen. Der DMG ist generell ein Blick unter die Motorhaube. An hand dessen lassen sich viele Teile des Spiels "auseinandernehmen" und anders zusammebauen. Ob "generisch" der richtige Begriff ist, darüber müsste ich nochmal meditieren. Wir meinen vermutlich dasselbe.

Was trotzdem deutlich gezeigt wird: Die Bewertung eines selbst vermeintlich "deskriptiven Adjektives" kann je nach Person anders ausfallen.
Deshalb erwähnte ich aikars Beitrag nur beispielsweise. Trotzdem fordern unsere Leuchttürme der Rollenspielweisheit hier eine Deutungshoheit ein, die ihnen nicht zusteht.

Grüße

Hasran

P.S.: Aufhängen musste ich mich bislang noch nicht wegen irgendwelcher Rollenspielthemen. ;)

Hotzenplot:
Ich mache hier kurz dicht, weil wir hier aufräumen. DSA-DND-Vergleich findet sich gleich in "Systemübergreifende Themen". Bis gleich.  :d

Hotzenplot:
Wieder geöffnet!

(Themenbauarbeiten werden weiter geführt; es werden noch Posts in den Off-Topic Bereich verschoben!)

Bildpunkt:

--- Zitat von: hassran am 12.09.2019 | 12:11 ---

Ob generisch in diesem Kontext abwertend ist, hängt stark von den Lesenden ab. Aber das ist ja ohnehin meine zentrale These. Der Ruf nach "Objektivität" verhallt in den unendlichen Weiten der Postmoderne. ;)

Grüße

Hasran

--- Ende Zitat ---

Wenn das der Peter Hahne wüsste  ~;D

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