Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Tanking (war Smalltalk)
Sashael:
--- Zitat von: Feuersänger am 28.09.2019 | 07:25 --- Von ganz wenigen Spezialbuilds abgesehen haben ja die Eisenhaufen keine Möglichkeit, das Monster daran zu hindern, gemütlich an ihnen vorbeizuspazieren und den Magier zusammenzuknüllen, wenn der SL das so entscheidet.
--- Ende Zitat ---
Ja, was habe ich in 4E den Warden gehasst, weil der tatsächlich in der Lage war, zu tanken. Und zwar richtig effektiv.
Sowas ist in 5E schlicht nicht mehr möglich. Die mechanische Herausforderung ist deutlich heruntergeschraubt. Das macht imo das Leiten einfacher (wenn man gut improvisieren und rulings nutzen kann), aber für Spieler fühlt sich das doch ziemlich schwammig an.
Feuersänger:
Deswegen sag ich ja, Dünnbrettbohrersystem. xD
Wenn auch offtopic -- auf welche Weise tankt denn der 4E Warden?
In 3E gibt es ja auch nur eher wenige Tanking-Möglichkeiten, aber immerhin. Die vorherrschende ist freilich, über AoOs mit Spezialangriffen zu gehen, wie Stand Still oder Trip. Jenseits davon gibt es noch wenige spezielle Optionen, z.B. dem Gegner Abzüge reinzuwürgen wenn er jemand anderen als dich angreift; das Terrain um dich herum als "schwierig" gelten zu lassen; solche Sachen. Das meiste davon funktioniert am besten, wenn man einen möglichst großen Bedrohungsbereich hat.
Sashael:
--- Zitat von: Feuersänger am 28.09.2019 | 08:42 ---Wenn auch offtopic -- auf welche Weise tankt denn der 4E Warden?
--- Ende Zitat ---
Die genauen Mechaniken habe ich jetzt nicht mehr im Kopf, aber er konnte mit einer AoO Bewegung von Gegnern komplett abbrechen, mit einer at-will Gegner auf 2 (oder sogar 3?) Reach zu sich heranziehen und unser Warden hatte dann auch noch eine Option gewählt, mit der er gegen jeden Gegner mehrere AoOs machen konnte. An dem vorbei zu kommen war fast ein Ding der Unmöglichkeit, ausser ich habe ihn mittels Statuseffekten "ausgeschaltet". Dank seiner AC und HP war "schnell umhauen" keine gangbare Option.
Dass die anderen SCs auch alle diverse Gegner-Kontrolleffekte in ihren ganz normalen at-will Angriffen hatten, hat das Spiel auf jeden Fall auf einer mechanischen Ebene deutlich komplexer und spaßiger gemacht.
Rhylthar:
--- Zitat ---Von ganz wenigen Spezialbuilds abgesehen haben ja die Eisenhaufen keine Möglichkeit, das Monster daran zu hindern, gemütlich an ihnen vorbeizuspazieren und den Magier zusammenzuknüllen, wenn der SL das so entscheidet.
Mo
--- Ende Zitat ---
Nur, dass Wizards und Co. in der 5E auch keine Squishies sind, die beim ersten Anpusten umfallen.
Ich persönlich kann sehr gut damit leben, dass die klassische "Tank & Spank"-Mechanik aus MMORPG eben nicht umgesetzt wird, mit den "Dosen" vorne und den "Glas Cannons" hinten. Weil eben auch eine grundlegende Mechanik aus den MMORPG, die nämlich dort berücksichtigt wurde, nie den Einzug ins PnP geschafft hat (gut so...): Aggro-Loss.
Denn, wenn man es konsequent umsetzen wollte, müssten alle Damage Dealer erstmal mehrere Runden auf Sparflamme fahren, damit der Tank überhaupt sicher die Aggro hält. Und ein solches mechanisches Ungetüm brauche ich definitiv nicht.
Der Barbarian (Paladin auch?) erhält einige nette Sachen, die ihn zum bevorzugten Ziel machen. Ansonsten sollten halt auch die anderen Klassen durchaus ein wenig Eigenschutz mitbringen.
TEW:
--- Zitat von: Feuersänger am 28.09.2019 | 08:42 ---In 3E gibt es ja auch nur eher wenige Tanking-Möglichkeiten, aber immerhin. Die vorherrschende ist freilich, über AoOs mit Spezialangriffen zu gehen, wie Stand Still oder Trip. Jenseits davon gibt es noch wenige spezielle Optionen, z.B. dem Gegner Abzüge reinzuwürgen wenn er jemand anderen als dich angreift; das Terrain um dich herum als "schwierig" gelten zu lassen; solche Sachen. Das meiste davon funktioniert am besten, wenn man einen möglichst großen Bedrohungsbereich hat.
--- Ende Zitat ---
Es gibt auch noch das Talent Goad! :)
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