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Die Tränen der Idune
Sgirra:
Kurz nebenbei:
Epubli ist nur bedingt zu empfehlen. Die Herstellungs- und Lieferzeiten sind erbärmlich lang, die Qualität schwankt massiv und – wenn man daran verdienen möchte – die Margen sind bei anderen Anbietern besser.
--- Zitat von: Nefatari Nimjah am 11.10.2019 | 23:09 ---Und bei BoD ist das Modul unmöglich zu verkaufen, da es dort 50 Euro kosten würde! :-[
--- Ende Zitat ---
Das würde ich nicht sagen. GRW bei Verlagen kosten um die 40-50 €. Mit 50 € für ein indie-Buch seid ihr eigentlich gut aufgestellt
Zudem halte ich 50 € für eine nicht akkurate Setzung. Ich habe mir letztes Jahr das Ilaris-Regelwerk als Hardcover bei BoD drucken lassen, das hat 26 € gekostet. Für euren Umfang und Format des GRW schlägt BoD einen Ladenpreis von 31,99 € (HC) bzw. 17,99 € (SC) vor. Gut, die Margen liegen dann bei 5 € bzw. 3 € pro Buch. Bei üblichen 39,99 € für ein GRW würdet ihr mit dem HC pro verkauften Buch schon bis zu 11 € machen.
Alles in s/w, da ich nicht weiß, wie farbig ihr seid. Aber bei nur wenigen Farbseiten ändert sich nicht viel daran.
So gut lässt sich BoD das übrigens nicht bezahlen. Die einmalige Einrichtungsgebühr von 19 € finde ich bei dem Service und der zuverlässigen Qualität echt nicht viel. Die Margen sind zudem im Schnitt höher und man hat mehr Freiheiten bei der Preisgestaltung.
Zusatz: Seine Ebooks bietet BoD ohne Zusatzkosten übrigens auch mit hartem DRM an, wenn man Angst hat, dass PDFs irgendwo im Netz auftauchen. ;)
Das nur mal so als Rechenbeispiel. Und es ist nicht Amazon. Was z.B. für mich ein sehr entscheidender Grund ist, es nicht zu kaufen.
Sgirra:
Noch ein kleiner Nachtrag:
Auf PDFs zu verzichten, ist nicht unbedingt smart. Gut, Wizards of the Coast machen das auch mit D&D 5, was auch niemand versteht. Und gar niemanden davon abgehalten hat, dass es Scans aller Bücher zum kostenlosen Download auf irgendwelchen Seiten im Netz zu finden gibt. ;)
Ihr schließt bloß einen wachsenden Teil potentieller Käufer aus, die ihre Bücher lieber digital haben. Ich mag mein Buch zwar auch lieber gedruckt, aber ich kenne immer mehr Rollenspieler, die gerade Systeme, die sie nicht hauptsächlich spielen, nur noch digital kaufen.
Und um noch ein ganz anderes Beispiel zu nennen:
Dass der Uhrwerk-Verlag das Splittermond-GRW vom ersten Tag digital verschenkt hat, hat dem Erfolg des Systems keinen Abbruch getan, eher im Gegenteil. 8)
Gunthar:
Amazon hat aber für Verkäufer knallharte und suboptimale Konditionen. Vermutlich würdet ihr über Lulu besser fahren.
Blizzard:
--- Zitat von: Nefatari Nimjah am 11.10.2019 | 23:07 ---Ich werde schauen, dass ich am Sonntag ein paar Chars mache und zum Download bereit stellt. Aber ich kann nicht 100% versprechen, dass ich dazu komme.
--- Ende Zitat ---
Cool, das hört sich gut an. Ich hoffe, dass du es schaffst, ein paar Charaktere vorzufertigen, das würde mir die Sache wesentlich erleichtern.
--- Zitat --- Also am besten einen Plan B vorbereiten :-)
--- Ende Zitat ---
Dass du bzw. ihr da bis zur Con noch vorgefertigte Charaktere zu Verfügung stellt, war mein Plan B. ;) Ok, Scherz beiseite: Plan B ist, selbst Charaktere zu erstellen-aber auch nur dann, wenn du es nicht schaffen solltest, in den nächsten Tagen ein paar Charaktere vorzufertigen. Ich bräuchte die vorgefertigten Charaktere bis spätestens 18.Oktober. Für mich wäre es ziemlich wichtig zu wissen, ob ich in den nächsten Tagen mit vorgefertigten Charakteren rechnen kann-oder nicht. Ich bräuchte hierzu mal eine klare Stellungnahme von Dir. Denn je nachdem weiß ich, ob ich noch zusätzliche Vorbereitungszeit für DTdI aufbringen muss (in den nächsten Tagen), oder ob ich die zusätzliche Zeit für die andere Runde auf der Con opfern kann.
--- Zitat ---und ja, ich würde den Magier zu Beginn auf jeden Fall weglassen, denn der Orden sollte einen Grund haben, einen "Lehrling" in die Welt zu entlassen. Das kann man in einem Oneshot nicht gut begründen.
--- Ende Zitat ---
Okay, also keine Magier zu Beginn. Macht auf jeden Fall Sinn und vereinfacht das Ganze nochmal um ein Stückchen.
--- Zitat --- Aber Schamanen sind auch sehr geil! :-)
--- Ende Zitat ---
Das erwähne ich besser nicht der Beschreibung, sonst fragen sich die Spieler nur, warum sie keinen Magier spielen dürfen...
Da fällt mir ein, es gibt da immer noch offene Fragen aus Posting# 34. Ich übernehme mal die, die noch nicht oder für mich noch nicht ausreichend beantwortet sind:
1. Warum diese extreme Zeitspanne von 900 Jahren für die Dauer einer Jahreszeit? Auch wenn es nur 400 Jahre wären, würde es das Ganze nicht besser machen. Worauf ich hinaus will: Wer bitteschön, will denn einen Charakter spielen, der nur eine Jahreszeit erleben wird (abgesehen von den Elfen)?
2. Die Beziehungen der Völker untereinander sind ja nun teilweise nicht gerade die besten, und die gegenseitigen Ansichten der Völker zueinander sind teilweise schon harsch & derbe formuliert (z.B. Kaiserliche vs. Boron). Da tauchen bei mir sogleich unschöne Erinnerungen an die 1st Edition von Degenesis auf, und auch bei Heredium waren die gegenseitigen Ansichten teilweise nicht ohne. Daher die Frage: Wie "problemlos" kann man eine gemischte Gruppe in DTdI spielen? Aber auch wenn man sich die Historie anschaut; Elfen werden z.B. nicht gut auf die Menschen generell zu sprechen sein.
3.Zum hier schon erwähnten "Hauch des Todes": Da steht an der ein-oder anderen Stelle (bei den Auswirkungen): Finde ich ziemlich seltsam. Denn ich finde ein Spieler sollte immer ein Wurf zugestanden werden, und seien die Erfolgaussichten auch noch so klein. Natürlich gibt es auch Situationen, in denen ich nicht würfeln lasse- aber grade bei so Sachen, wie dass der Charakter versucht, gewissen Dingen zu widerstehen, würde ich das nicht (so) machen, sondern eher mit entsprechenden Erschwernissen und/oder Abzügen auf Würfelwürfe arbeiten.
4. Das ist das, was ich schon mal angemerkt hatte, was Lichtschwerttänzer schon mal angefragt hatte. Und die jüngste Antwort, die du ihm darauf gegeben hast, hilft mir da leider nur bedingt weiter. Es geht um Rassen & KLassen. Ganz direkt gefragt: Sind Klassen/Beruf vom jeweiligen Volk abhängig? Also kann ich, wenn ich einen Kosan spiele, keinen Schurken spielen, sondern nur, wenn ich einen Kaiserlichen oder einen Luthen spiele?
Wäre schön, wenn ich auf diese Fragen noch eine Antwort bekommen würde. :)
Nefatari Nimjah:
Danke für deinen Beitrag :-)
Bei uns ist das Problem, dass das Werk durchgehen farbig ist. Somit sind die Druckkosten bei BoD HORREND :-(
Selbst bei 50 Euro wäre unsere Marge nur 3 Euro. :-/
Das mit dem PDF werden wir uns überlegen, vielleicht hast du ja Recht und wir sind zu paranoid, was das angeht. Vielleicht ist der Nutzen größer als der Schaden! :-)
--- Zitat von: Sgirra am 12.10.2019 | 12:33 ---Kurz nebenbei:
Epubli ist nur bedingt zu empfehlen. Die Herstellungs- und Lieferzeiten sind erbärmlich lang, die Qualität schwankt massiv und – wenn man daran verdienen möchte – die Margen sind bei anderen Anbietern besser.
Das würde ich nicht sagen. GRW bei Verlagen kosten um die 40-50 €. Mit 50 € für ein indie-Buch seid ihr eigentlich gut aufgestellt
Zudem halte ich 50 € für eine nicht akkurate Setzung. Ich habe mir letztes Jahr das Ilaris-Regelwerk als Hardcover bei BoD drucken lassen, das hat 26 € gekostet. Für euren Umfang und Format des GRW schlägt BoD einen Ladenpreis von 31,99 € (HC) bzw. 17,99 € (SC) vor. Gut, die Margen liegen dann bei 5 € bzw. 3 € pro Buch. Bei üblichen 39,99 € für ein GRW würdet ihr mit dem HC pro verkauften Buch schon bis zu 11 € machen.
Alles in s/w, da ich nicht weiß, wie farbig ihr seid. Aber bei nur wenigen Farbseiten ändert sich nicht viel daran.
So gut lässt sich BoD das übrigens nicht bezahlen. Die einmalige Einrichtungsgebühr von 19 € finde ich bei dem Service und der zuverlässigen Qualität echt nicht viel. Die Margen sind zudem im Schnitt höher und man hat mehr Freiheiten bei der Preisgestaltung.
Zusatz: Seine Ebooks bietet BoD ohne Zusatzkosten übrigens auch mit hartem DRM an, wenn man Angst hat, dass PDFs irgendwo im Netz auftauchen. ;)
Das nur mal so als Rechenbeispiel. Und es ist nicht Amazon. Was z.B. für mich ein sehr entscheidender Grund ist, es nicht zu kaufen.
--- Ende Zitat ---
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