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Aethera - Kennt / spielt das echt keiner?
Weltengeist:
Ich sitze gerade zum zweiten Mal über dem Aethera, einem Science-Fantasy-Setting, das ursprünglich für Pathfinder geschrieben wurde, aber natürlich auch für so manches andere System von 5E bis Savage Worlds verwendet werden kann. Erschienen 2016, also auch nicht mehr so neu, dass man noch nie davon gehört hat.
Und ich wundere mich, dass das Setting hier im Tanelorn, wo es ja eigentlich für jedes noch so kleine Nischenprodukt einen kleinen Fanclub gibt, so überhaupt kein Thema ist. Tatsächlich spuckt die Suche nur 4 Treffer für Aethera aus - alles meine eigenen. Ich habe mich schon gefragt, ob ich der einzige bin, der es falsch schreibt, aber ich habe mich tatsächlich nicht vertippt. Es gibt einfach keine Beiträge dazu.
Dabei kann ich absolut nicht verstehen, wie man so ein Setting NICHT lieben kann. Ein 600-Seiten-Quellenbuch, tolles Artwork, ein Setting mit wirklich eigenem Stil. Pflanzenwesen, Mutanten und Roboter als spielbare Rassen (dafür keine Elfen, Zwerge, Orks, Halb- oder Tieflinge - Danke! Danke! Danke!). Magie, Alchemie und Aethertech, Planeten und Raumschiffe, Zaubersänger statt Kleriker, haufenweise neue Kreaturen, eine Alien-Invasion. Das Ganze fühlt sich an wie Myranor auf Speed - ich krieg mich gar nicht mehr ein!
Und all das hat im Tanelorn noch absolut niemanden dazu bewegen können, auch nur ein Wortüber Aethera zu verlieren? Was genau habe ich nicht mitgekriegt?
Achamanian:
Ich bin schon mal irgendwann drüber gestolpert - aber total Pathfinder-traumatisiert. Ich bin der festen Überzeugung, dass Leute, die auf die Idee kommen, ausgerechnet etwas für Pathfinder zu produzieren, entweder a) nur Grütze im Kopf haben, b) zynische Geldmacher*innen sind oder c) beides.
(Liebe Pathfinders im Tanelorn, ich weiß, ihr nehmt es mir nicht übel, wenn ich meine Vorurteile klar und deutlich äußere ...)
Blizzard:
Habe ich noch nie zuvor von gehört. Aber ich treibe mich auch eher weniger in D&D respektive Pathfinder-Channeln hier im Forum rum.
--- Zitat von: Weltengeist am 4.12.2019 | 21:22 ---Dabei kann ich absolut nicht verstehen, wie man so ein Setting NICHT lieben kann. Ein 600-Seiten-Quellenbuch...
--- Ende Zitat ---
Du gibst dir doch schon selber die Antwort auf deine Frage. Wer will denn heutzutage noch einen 600 Seiten-Wälzer lesen fürs Rollenspiel? Ich hatte bislang zwei von diesen Brocken in meinen Händen (AC-Kompendium, Zweihänder) und kann jeden verstehen, der sich sowas nicht mehr antun will.
SciFi-Settings mit Mutanten & Roboter gibt es inzwischen ja auch einige- und da nehme ich dann doch lieber eines, das vielleicht nur 300 Seiten hat. Zumal ich kein Freund von Pathfinder bin.
--- Zitat ---Das Ganze fühlt sich an wie Myranor auf Speed -...
--- Ende Zitat ---
Noch ein Grund mehr, sich nicht näher mit dem Teil auseinander zu setzen...
nobody@home:
Kann mich nicht erinnern, das Ding jemals gesehen zu haben. Okay, ich halte von der Pathfinder-Abteilung in den Regalen ohnehin geflissentlich Abstand und würde ausgerechnet einen 600-Seiten-Wälzer gerade für dieses System auch nicht erst zum Anschauen aus denselben herauswuchten wollen...aber zumindest rein hypothetisch könnte mir das Buch eventuell doch in den letzten drei Jahren allein durch seine Dicke (immerhin im Starblazer Adventures-Bereich) irgendwann mal aufgefallen sein. :think: Da rührt sich aber im Moment leider auch nichts.
(Und ja, ich bin mir wohl in guter Einigkeit mit meinen Vorrednern auch noch nicht so recht im Klaren darüber, was dieses spezielle Setting nun genau über andere Science-Fantasy hinausheben soll. Ganz so bahnbrechend neu wie "erst in diesem Jahrtausend überhaupt erfunden!" ist das Genre ja nun wieder auch nicht. ;))
JS:
Was unterscheidet es von Starfinder?
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