Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Veröffentlichung und Vermarktung von D&D-(5E)-Settings
Coltrane:
Gut gesagt, Herr schneeland. :d
takti der blonde?:
--- Zitat von: schneeland am 17.01.2020 | 15:01 --- :d
Profitabilität ist grundsätzlich nicht verkehrt (schwarze Null sollte schon mindestens drin sein). Aber gerade wenn ich eine Marke mit so vielen Altfans wie D&D habe, würde ich mir ein Liebhaberprodukt pro Jahr leisten - sowohl für die Fans draußen als auch für meine eigenen Leute, die dann mal zwei, drei Monate an etwas arbeiten dürfen, das hauptsächlich Spaß machen darf. Müssten nicht immer Altsettings sein. Vielleicht alternativ auch mal wieder so ein Settingwettbewerb wie der, der zu Eberron geführt hat.
--- Ende Zitat ---
Ich füchte, gegen eine schwarze Null würde Hasbro sich wehren...shareholder value und so...spannend wäre zu wissen, wie viele Ressource (konkret: staff) WotC für D&D Produkte hat. Weiß da jemand mehr?
Grüße
Hasran
Rhylthar:
Sie haben wohl aufgestockt, aber wirklich viele sind es wohl immer noch nicht.
Ich habe aus Enttäuschung genau wie Coltrane auf Rick & Morty verzichtet, Essentials ist nicht gerade ein Fehlkauf, aber auch keine Offenbarung. Das 1 on 1...naja, rudimentär.
WotC will anscheinend nicht mehr Geld von mir; ich habe für Ravenloft, Eberron und FR-Produkte mittlerweile einen dreistelligen Betrag ausgegeben in der DMsGuild. 25 % davon gingen an sie, da ich alle alten Produkte besitze (okay, Under Illefarn dürfte fast komplett an sie geganfen sein).
Ich habe sehr vielen Leuten das FRCS empfohlen, einige werden es sich da geholt haben.
Wie gesagt, für mich lassen sie da Geld liegen, weil sie die anderen Settings nicht öffnen.
Bildpunkt:
--- Zitat von: Mhyr am 17.01.2020 | 14:15 ---Das ist nicht das um was es geht. Und der Artikel (siehe Post 1) von Abadia beschreibt das sehr gut.
Um es erst mal einfach zu halten:
A) Biete ich nur 1 relativ beliebtes Core Setting an, das generisch genug ist alle möglichen Stories zu beheimaten, kaufen alle konsumenten die an meinem System interessiert sind, Produkte zu diesem 1 Setting. Sie können die Spielwelt-spezifischen Anpassungen ja verhältnismäßig leicht selber machen.
B) Biete ich 4 Settings an, die mitunter sehr spezifisch sind bzw. ein verhältnismäßig starkes Konzept besitzen wie bspw. Dark Sun, muss ich ggf. 4 verschiedene Stories anbieten, da sie ja Spielwelt-spezifisch sein sollen. Wer will schon ein Dark Sun Abenteuer in Ravenloft spielen? Nicht viele. Und die die das tatsächlich wollen, haben echt was zu tun bei der Konvertierung! Es bilde sich Nischen in meiner Käuferschaft. Im worst case 4+. Und ich habe auch noch höhere Produktionskosten!
Verfolge ich primär Variante B) ist das geschäftsschädigend. Siehe TSR. 100%
--- Ende Zitat ---
Das ist ein sehr schiefes Bild was Du malst. (Btw: Ravenloft/Darksun: Kalidnay 5e ick hör Dir trapsen)
TSR hat jedes Setting jedes Jahr mit Produkten so bespielt, da kann die jetzige Hauptlinie einpacken. Was hier verlangt wird ist ein Buch oder wie weiter oben ein Setting Brevier als PDF u Freischaltung in DM Guild. Da fallen einmalig Kosten an. Zudem werden in den Hauotquellenbüchern nicht umsonst andere Settings ihre Elemente genannt zu letzt exzessiv bei MToF um diese auch für andere Settings benutzen zu können. SCAG hatte sogar ein ein extra Klassenkonvertierungskapitel. Ich gehe davon aus, dass die Mehrzahl der Quellenbücher weiter von einem Großteil gekauft wird, auch wenn dann das Lieblingssetting erschienen ist. Ggf ist die Motivation noch höher.
Rhylthar:
@Mhyr:
Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wohin der verlinkte Artikel mit seinem Titel hin will. Ob es Ernst gemeint ist oder ironisch und wenn nicht ironisch, warum er es so sieht.
Aber ich könnte mir vorstellen, dass es vielleicht darum geht, dass man mit Dark Sun 4E genau das gemacht hat, was ich mir für die 5E-Settings auch wünschen würde: 1 Settingband, 1 spezifischer Monsterband. Take it, have fun, rest is up to you.
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