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Veröffentlichung und Vermarktung von D&D-(5E)-Settings

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Tintenteufel:

--- Zitat von: Bildpunktlanze am 17.01.2020 | 14:34 ---Spielen ungleich kaufen! Ich kaufe aktuell die Quellenbücher aber nicht mehr die Abenteuerbände, außer sie interssieren mich zb Avernus wg gleichnamiger Ebene. Ravnica , Acq Inc habe aus Desinteresse nicht gekauft, Eberron nur weil ich es damals nicht mitbekommen hatte und verkaufe es demnächst wieder.

--- Ende Zitat ---

Für Wizards sind wohl in der Tat hauptsächlich Spieler+Käufer interessant.

Tintenteufel:

--- Zitat von: Coltrane am 17.01.2020 | 14:56 ---Ja, aber das machen sie zumindest mit mir nur einmal. Strenger Things war so eine Enttäuschung, dass ich dankend auf Rick & Morty verzichte. Und zwar obwohl ich die Serie mag und mir da ein herrlich durchgeknalltes Abenteuer vorstellen könnte. Aber der Frust über die Stranger Things Box sitzt zu tief.
--- Ende Zitat ---
Diesen "Themenboxen" sind ja aber auch nicht das Kerngeschäft und ich stufe das eher als PR-Publikation ein, die sicher ein paar Leute gewinnt, Sammler befriedigt oder/und kurzweiligen Spass auf den Tisch bringt.


--- Zitat von: Coltrane am 17.01.2020 | 14:56 ---Aber wie sagt eine weise Frau immer zu mir: warum brauchst du die ganzen hässlichen Bücher, es geht doch um Fantasie, Kreativität und selber machen!
--- Ende Zitat ---
Du kennst meine Frau?  :think:
 ;D

Tintenteufel:

--- Zitat von: schneeland am 17.01.2020 | 15:01 ---Profitabilität ist grundsätzlich nicht verkehrt (schwarze Null sollte schon mindestens drin sein). Aber gerade wenn ich eine Marke mit so vielen Altfans wie D&D habe, würde ich mir ein Liebhaberprodukt pro Jahr leisten - sowohl für die Fans draußen als auch für meine eigenen Leute, die dann mal zwei, drei Monate an etwas arbeiten dürfen, das hauptsächlich Spaß machen darf. Müssten nicht immer Altsettings sein. Vielleicht alternativ auch mal wieder so ein Settingwettbewerb wie der, der zu Eberron geführt hat.

--- Ende Zitat ---

Wäre tatsächlich ein toller Vorsatz für 2020+!

Tintenteufel:

--- Zitat von: Bildpunktlanze am 17.01.2020 | 18:06 ---Das ist ein sehr schiefes Bild was Du malst. (Btw: Ravenloft/Darksun: Kalidnay 5e ick hör Dir trapsen)

 TSR hat jedes Setting jedes Jahr mit Produkten so bespielt, da kann die jetzige Hauptlinie einpacken. Was hier verlangt wird ist ein Buch oder wie weiter oben ein Setting Brevier als PDF u Freischaltung in DM Guild. Da fallen einmalig Kosten an. Zudem werden in den Hauotquellenbüchern nicht umsonst andere Settings ihre Elemente genannt zu letzt exzessiv bei MToF um diese auch für andere Settings benutzen zu können. SCAG hatte sogar ein ein extra Klassenkonvertierungskapitel. Ich gehe davon aus, dass die Mehrzahl der Quellenbücher weiter von einem Großteil gekauft wird, auch wenn dann das Lieblingssetting erschienen ist. Ggf ist die Motivation noch höher.

--- Ende Zitat ---

Verstehe deine Argumentation nicht ganz. Was ich sagen möchte: Wizards will, dass alle, oder maximal viele, D&D 5E-Spieler+Käufer einen Grund haben die jüngste Publikation zu kaufen. Je weiter sich die einzelnen Publikationen in puncto Kompatibilität voneinander entfernen, desto kleiner wird diese Schnittmenge.

aikar:

--- Zitat von: Excaleben am 17.01.2020 | 12:11 ---Eine gute Produktlinie würde mich auch implizieren das von den 5 Büchern pro Jahr 2 Bücher die alteingesessenen Spieler bedient
--- Ende Zitat ---
So gern ich selber gewisse alte Settings wieder hätte, ich glaube, dass die "alteingesessenen Spieler" ihre Anzahl und Bedeutung deutlich überschätzen, weil sie sich innerhalb gewisser Blasen gegenseitig bestätigen.


--- Zitat von: schneeland am 17.01.2020 | 14:41 ---Sie werden schon anständige Daten haben. Und dann vermutlich danach entscheiden, was ihnen am meisten Geld bringt
--- Ende Zitat ---
This. Hasbro hat definitiv die Mittel, um hochqualitative Marktanalysen zu machen. D&D5 ist ja jetzt auch schon fünf Jahre draußen, genug Zeit um Daten zu sammeln. Ich gehe davon aus, dass Wizards einen besseren Überblick über ihre potentiellen Käufer hat, als die Alt-Profis. Meine persönliche Schätzung wäre, dass die höchstens noch 10% des Absatzmarktes stellen und dabei noch höchst schwierige, weil anspruchsvolle Kunden sind (Siehe den Shitstorm um den Sword Coast Adventures Guide).


--- Zitat von: Bildpunktlanze am 17.01.2020 | 14:02 ---besser 25 % von x statt 42 % auf nix.
--- Ende Zitat ---
Jein. Ein Konzern hat da noch andere Argumente als Produkt = Gewinn.
Ist 25% von x genug um den Produktionsaufwand zu rechtfertigen (Auch bei einer freigegebenen Marke habe ich Aufwand um Verletzungen der rechtlichen Grenzen zu verfolgen, Produkte zu prüfen ob sie evtl. rufschädigend sind wie ein hypothetischer Sexguide für Grayhawk o.Ä.)?
Erzeuge ich evtl. negative Publicity, wenn ich etwas in X Jahren anders mache als der Fandom (Siehe z.B. Wayfarers Guide to Eberron)?
Lenke ich Aufmerksamkeit von einer anderen Linie ab, die mir potentiell mehr bringt?

Und zig andere Punkte, die ich sicher auch nicht weiß.


--- Zitat von: schneeland am 17.01.2020 | 15:01 ---Aber gerade wenn ich eine Marke mit so vielen Altfans wie D&D habe, würde ich mir ein Liebhaberprodukt pro Jahr leisten
--- Ende Zitat ---
Die Frage ist doch: Welches? Ich hätte gesagt, Eberron war genau das, ebenso wie Strahd (Ravenloft), Yawning Portal (Abenteuerklassiker), Saltmarch (dito) und evtl. auch Mordenkaine's Tome ( (Ups, das waren ja schon fünf in fünf Jahren).
Die "Altspieler" sind kein geeinter Block. Die einen schreien nach Dark Sun, die anderen nach Spelljammer, der dritte will einfach mehr zu den Realms als nur die Schwertküste. Ich hätte zum Beispiel am liebsten Al-Qadim.
Und wenn dann nicht genau das kommt, auf das der jeweilige Altspieler wartet, heißt es, Wizards macht ja gar nichts. Stimmt einfach nicht.

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