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[Film] Birds of Prey and the fantabulous emancipation of one Harley Quinn

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Erzdrakon:
Meine Frau und ich waren gerade im Kino und fühlten uns gut und spaßig unterhalten.

Auch wenn die Charaktere vermutlich nicht ganz so sind, wie man sie aus den Comics kennt, sondern deutlich dusseliger, lustiger und/oder abgedrehter, ist das wohl der Erzählweise Harleys geschuldet. Die Mädels passen auch sehr viel besser zu Quinn als die Suicide Squad Truppe und machen auch für sich allein gesehen ne Menge Spaß.

Man merkt dem Film deutlich den Deadpooleinfluss an ohne das einfach nur kopiert wurde. Harley etabliert sich hier deutlich neben Wade Wilson und Nick Sax.

Ich freu mich schon auf die DVD um ihn noch mal zu gucken.

PS: ganz großer Pluspunkt für mich ist das der Jared Leto-Joker tatsächlich (bis auf eine klitzekleine Rückblende) nicht vorkommt. Aber das mag jeder sehen wie er möchte.

Alexandro:
War ein toller Film. Spaßig und intelligent. Auf jeden Fall Platz 3 der neueren DC Filme (gut, das ist - bis auf Joker - auch eine relativ geringe Messlatte).

Die Figuren wurden leichter verändert, behalten aber den Kern ihrer Persönlichkeit (besonders gut fand ich Huntress und wie ihre "einsamer Rächer"-Nummer immer total uncool wirkte).

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Und wenn Harley jetzt Cassandra unter ihre Fittiche nimmt und sie ausbildet, dann ist das die perfekte Voraussetzung dafür, dass man sie später zu Batgirl machen kann.  ;)

Greifenklaue:
Erstmal kurz zum Inhalt:
Harley Quinn hat ein Problem, sie hat mit dem Joker Schluß gemacht - und damit dessen Protektion verloren. Für Clubbesitzer und Fiesling Black Mask genau der richtige Zeitpunkt, sie aus dem Weg zu schaffen  aber Harley kann sich retten, indem sie ihm verspricht, seinen Diamanten wiederzubesorgen. Damit gerät sie in ein Schlamassel wie einige andere Frauen, welche später die Birds of Prey bilden. Da ist die Killerin und Rächerin, die noch keiner kennt, die Sängerin, die sich nun in der Rolle des Fahreres von Black Mask wiederfindet, das taschendiebende Mädel, welches den Diamanten gediebt und verschluckt hat und die eigentlich fähige Polizistin, deren Erfolge aber immer von anderen beansprucht wird.

Die Erzählung findet aus der Sicht Harley Quinns statt, die quasi zeitgleich sich mit Zuschauer und Filmfiguren unterhält (Stichwort: 4te Wand), fängt mittendrin an, wird zurück- und hin- und hergeblendet - aber sehr gelungen. Auch gut hat mir der Bösewicht gefallen, der mal ganz anders ist - mal fiese Drecksau, mal kleines Kind, in jedem Fall wahnsinnig - gelenkt von seiner rechten Hand Victor Sass (ganz anders als in Gotham), der ein gnadenloser Sadist ist. Sie schaffen es im an sich lustigen Unterton der Erzählung auch sehr düstere, unheimliche Momente zu setzen - nur kurz, aber das Lächeln ist eingefroren.

Die Kampfchoreographien sind herrlich over the top, wohl inszeniert vom John Wick-Team und machen einfach nur Spaß. Und Harley Quinn mit ihrer athletischen Cheerleaderart hat einige ikonische Moves bekommen...

Kurzum, nach dem enttäuschenden Suicide Squad wurde hier ein wirklich guter DC hingelegt, vielleicht der Beste, wenn man den Joker nicht dazuzählt (der ja nicht im DCU spielt und ganz anders ist).

Ich geb 5 von 5 schwarzen Masken ...

tartex:

--- Zitat von: Greifenklaue am 28.02.2020 | 07:05 ---Ich geb 5 von 5 schwarzen Masken ...

--- Ende Zitat ---

Ich stimme dir zu, aber wenn man mich das Drehbuch zur Überarbeitung gegeben hätte,  wären doch 6 von 5 schwarzen Masken rausgekommen...  >;D

Selganor [n/a]:
Wie kommt es, dass der offiziell gesponsorte Princess Rap Battle: Harley Quinn & Birds of Prey hier noch nicht gepostet wurde?

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