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5e - Änderungen/Neue Optionen an/für Ability Score Zuweisung angekündigt

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Wisdom-of-Wombats:

--- Zitat von: hassran am 28.06.2020 | 17:43 ---Und solche Hypothesen und mehr ließen sich mit einer etwaigen Umfrage be- oder widerlegen!

--- Ende Zitat ---

Nein, lassen sie sich nicht aufgrund der Stichprobenverzerrung, die Du automatisch bei einer freiwilligen Teilnahme bekommst. Du kannst damit keine Hypothesen beweisen, die über die Stichprobe hinausgehen.
Sprich: Du beschreibst Deine Stichprobe, kannst aber keine Allgemeingültigkeit für die untersuchte Gruppe ableiten.

menemen:

--- Zitat von: Luxferre am 28.06.2020 | 13:20 ---Danke, dass Du Dich hier meldest, menemen. Du schriebst demletzt, dass Du türkischstämmig bist, korrekt? Mich würde mal Deine Meinung zu Rassismus, Rassebegriff und Drow in D&D interessieren.

--- Ende Zitat ---

Bin ja noch eher neu bei DnD. Ich muss zugeben, ich habe da eher genossen,  dass die rassistisch angehauchten Klischeedarstellung von Arabern/Türken/etc. im Vergleich zu DSA und Shadowrun (wo ich eigentlich her komme) kaum eine Rolle spielt. Besonder DSA hat mir da echt zu schaffen gemacht und ich verspüre trotz Nostalgie (man ist ja damit aufgewachsen) keinen großen Drang zurück zu DSA, eher das Gegenteil.

Die Drow fand ich eher etwas langweilig und ja, böse "Rassen" finde ich nicht nur langweilig, sondern auch kritisch. Wenn das Geschichte ist, werde ich DnD sicher noch mehr mögen.

Vom Spieltisch her, liebe ich eigentlich am meisten Spiele in denen ich selbst Ork sein kann. :)

takti der blonde?:

--- Zitat von: Wisdom-of-Wombats am 29.06.2020 | 00:00 ---Die Beschaffenheit welcher Szene? Ja, klar, "die" Rollenspielszene. Aber die gibt es nicht. Es gibt eine deutsche, eine französische, eine amerikanische, etc Rollenspielszene. Die Szenen werden in den Ländern völlig anders aussehen.
--- Ende Zitat ---


Das muss die jeweilige Erhebung bestimmen.


--- Zitat --- Und das bringt was? Da steht implizit der Anspruch hinter die Rollenspielszene muss die Allgemeinbevölkerung abbilden? Klingt normativ. Zumal Du das niemals sinnvoll per Umfrage erfassen kannst. Warum nicht? Wegen der Teilnahme. Entweder Du bildest eine randomisierte Stichprobe der Gesamtrollenspieler eines Landes und bittest sie dann um Teilnahme, oder Du setzt auf freiwillige Teilnahme. Ersteres ist auf Grund der Datenbasis nicht machbar. Letzteres ermöglicht Dir zwar das Sample zu beschreiben, aber keine Inferenz auf die Gesamtmenge durchzuführen. Somit ein sinnloses Unterfangen.
--- Ende Zitat ---


Die grundlegende Frage ist doch, ob die D&D-Szene in X "divers und inklusiv" sei. Da schien mir ein Abgleich mit Hintergrunddemographie naheliegend. Kann man aber sicher auch anders abbilden.
Zur Sinnhaftigkeit: das sind alles Einschränkungen, die sich doch darstellen lassen. Zumindest könnten wir dann beginnen belastbare Hypothesen zu formulieren und uns zu überlegen, wie weitere Erhebungen aussehen müssen. Den Anspruch vollumfänglich mit der ersten Erhebung die Welt zu erklären habe ich nicht und so verstehe ich auch den wissenschaftlichen Prozess nicht.


--- Zitat --- Qualitative Methoden sind völlig unzureichend um auf die Gesamtmenge zurückzuschließen. Das ist das große methodische Problem der qualitativen Methoden.
--- Ende Zitat ---


Das sollen andere diskutieren, aber das heißt ja nicht, dass sie uns keinen Erkenntnisgewinn bringen können.


--- Zitat ---Es geht bei den Änderungen von WotC doch gar nicht, um eine Änderung der Szene, sondern um eine Änderung des Produkts? Um auf die aktuellen Diskussionen in den USA zu reagieren. Das ist keine Intervention seitens des Verlags, das ist eine Zielsetzung des Marketings (wenn man das böse verkürzt benennen möchte), um das Produkt D&D weiterhin relevant zu halten, und für eine möglichst breite Käuferschicht attraktiv zu halten. Das ist nicht so zynisch gemeint wie es jetzt klingt. Ich möchte darauf hinaus: Das Marketing bei WotC interessiert "die" Szene nicht. Eine D&D Community ensteht durch die Personen, die das Produkt nutzen. Für WotC wird der Verkauf des Produkts im Mittelpunkt stehen, und dafür muss es Anpassungen an das kulturelle Klima der Hauptkunden geben. Hauptkunden sind nun mal die US-Amerikaner und nicht Europäer oder Deutsche.
--- Ende Zitat ---


Dazu WotC:"Dungeons & Dragons teaches that diversity is strength, for only a diverse group of adventurers can overcome the many challenges a D&D story presents. In that spirit, making D&D as welcoming and inclusive as possible has moved to the forefront of our priorities over the last six years."

Das dabei kapitalistische Überlegungen im Vordergrund stehen, sei unbenommen. Aber wenn wir sie ernst nehmen, geht es eben doch genau doch darum: "Inklusivität".
Ein naheliegender Parameter, um das zu messen scheint mir die Beschaffenheit der Spielerschaft. Hast du andere Vorschläge?

nobody@home:

--- Zitat von: hassran am 29.06.2020 | 07:54 ---Dazu WotC:"Dungeons & Dragons teaches that diversity is strength, for only a diverse group of adventurers can overcome the many challenges a D&D story presents. In that spirit, making D&D as welcoming and inclusive as possible has moved to the forefront of our priorities over the last six years."

--- Ende Zitat ---

Wobei das in gewisser Hinsicht als Argument auch interessante Rückschlüsse zuläßt, wenn man möchte. Was D&D einen in dieser Beziehung "lehrt", ist doch eigentlich nur, daß man als Abenteurer ein ins Klassenschema gepreßter Spezialist ist, der im mehr oder weniger genormten Standardteam bitteschön seinen vorgegebenen Part (Frontschwein, Heiler, magische Artillerie...) spielen möchte. Ist das eigentlich noch Diversität, oder ist es nicht doch eher schon schlichtes Middle Management?

Rhylthar:

--- Zitat von: nobody@home am 29.06.2020 | 10:29 ---Wobei das in gewisser Hinsicht als Argument auch interessante Rückschlüsse zuläßt, wenn man möchte. Was D&D einen in dieser Beziehung "lehrt", ist doch eigentlich nur, daß man als Abenteurer ein ins Klassenschema gepreßter Spezialist ist, der im mehr oder weniger genormten Standardteam bitteschön seinen vorgegebenen Part (Frontschwein, Heiler, magische Artillerie...) spielen möchte. Ist das eigentlich noch Diversität, oder ist es nicht doch eher schon schlichtes Middle Management?

--- Ende Zitat ---
Nicht etwas reininterpretieren, was da so nicht steht. Da steht lediglich a) eine Gruppe benötigt (Ja, D&D klappt am besten, wenn man als Gruppe agiert und nicht als Ansammlung von Solisten) und b) dass diese am besten divers i. S. v. "mit unterschiedlichen Fähigkeiten besetzt" ist, damit man die vielen möglichen Herausforderungen besteht, die D&D bietet.

Die von Dir jetzt aufgeführen, aus MMORPG und evtl. noch D&D 4E entlehnten, Rollenbezeichnungen sind so gerade in der 5E kaum noch vorhanden und schon gar nicht in absoluter Form: Notwendig.

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