Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E

5e - Änderungen/Neue Optionen an/für Ability Score Zuweisung angekündigt

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Luxferre:
Ich spiele ja kein D&D5e mehr, weshalb meine Meinung dazu total irrelevant ist  ~;D

... aber ...

 >;D

Hmm, ich habe dazu ein recht zwiegespaltenes Gefühl.
Da ich ja einen nicht ganz unerheblichen Anteil an "queer" in meiner Familie habe und mit dem Thema täglich in diverser Form konfrontiert werde, sehe ich diesen Schritt, das als Option anzubieten, als sehr gewagt, aber total notwendig und mutig.
Das nur vorweg.
Aber ... was ich etwas schwierig finde ist die damit einhergehende Gleichmacherei aller Völker, die eigentlich ein total diverses physisches oder psychisches Markup haben. Hier wird also gleichgemacht, was mMn eigentlich divers gehört.
Deshalb mein zwiespältiges Verhältnis dazu.
Gut gemeint, nicht konsequent zuende gedacht.
Diversität sollte und kann man (und wird ja auch bereits!) deutlich nachhaltiger darstellen, als durch Volksboni oder Volksfähigkeiten. Das Streichen des Begriffes "Rasse" ist ja noch nichteinmal überall angekommen ... warum jetzt also Volksboni gleichmachen? Hmpf ...  :think:

Also wer's braucht, kann und soll das unbedingt nutzen. Für mich taugt es nichts, auch nicht für meine anderen bespielten Settings und/oder Systeme.

menemen:
Was mir mehr im Generellen für unser Hobby deutlich mehr wünschte als die fiktiven Völker gleich zu machen, wäre es die klischeehaften Echtweltbezüge weg zu bekommen. Ist aber bei DnD glaube ich auch nicht annähernd so ein Problem wie z.B. bei DSA, Mittelerde oder auch Shadowrun. Wobei was Fantasy-"Zigeuner" oder Klischee-buddhistisch angehauchte Mönche angeht scheinen die da auch nicht perfekt.

Was das "gleichgemacht, was mMn eigentlich divers gehört" angeht, das Gleiche könnte man theoretisch auch zum Thema Geschlechter sagen, das würde aber denke ich niemanden glücklich machen... "Gleich machen" kann in Spielen durchaus sinnvoll sein.

Tudor the Traveller:
Aus meiner Sicht sind die Attributsboni nicht das Problem. Das liegt imo viel mehr in der gelebten Praxis, was ingame und im Artwork am Ende so verwendet wird.
Ich wollte schon länger ein Thema zu Diversity starten... Ich werde mich am Wochenende mal dransetzen. Das Thema ist echt komplex und nicht einfach zu starten.

nobody@home:
Na ja, aus meiner Sicht neigen Klassensysteme, wie D&D schon immer eins war, ohnehin zu einem gewissen Grad von "Gleichmacherei" -- einfach, weil sie die Individualität des Einzelnen schon vom Ansatz her der Frage unterordnen, in welche Schublade der Betreffende denn nun am besten paßt und nach welchen für alle Schubladeninsassen exakt gleichen Regeln er demgemäß gefälligst zu funktionieren hat. Das muß nun nicht zwangsläufig gleich in welterschütternde Probleme ausarten (wie die anhaltende Popularität solcher Systeme recht gut zu zeigen scheint), aber ob's ausgerechnet der Diversität dient...? :think:

Luxferre:
nobody sagt etwas Schlaues  :d die Gleichmacherei beginnt ja schon da, wo optimierte Builds allesamt den gleichen Grundaufbau haben. Ergo: kompetente SC in einer Gruppe, die das fordert, werden irgendwie recht gleich daherkommen. An diesem Punkt greift die Völkergleichmacherei natürlich präventiv ein und ein Halbork darf nun, trotz seines massiven und bulkigen Äußeren endlich auch so ein kompetenter Assassine sein, wie der kleinwüchsige und wuselige Halbling ... also Klischees, aka Rollenbilder, von denen man sich -so man diese Optionsregeln auch zieht- verabschieden kann.

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