Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Gegner richtig Spielen
nobody@home:
--- Zitat von: K!aus am 19.08.2020 | 19:45 ---Ich finde den Begriff der Karriere hier lustig. Hat ein wenig von "Heute will ja niemand mehr arbeiten, sondern jeder nur noch Karriere machen." ... sprich "Bei DnD will in einem Kampf sich niemand mit der Situation, den Gegnern, dem Umfeld, usw. beschäftigen, sondern jeder nur seine kewl Powerz raushauen bis der Kampf gewonnen ist der SL den Encounter für beendet erkärt. ^-^
--- Ende Zitat ---
Du hast "...und er seinen Loot und seine XP abstauben kann" vergessen. ;)
Was aus meiner Sicht tatsächlich einen guten Teil des Problems darstellt, denn wenn ich als Spieler fürs Kämpfen ausdrücklich belohnt werde, dann mache ich mir natürlich irgendwann keine großen Gedanken mehr darüber, ob ich überhaupt noch kämpfen soll -- natürlich soll ich, also mach' ich das auch! Und dann dürfen die Kämpfe fairerweise eben auch nicht mehr allzu gefährlich sein, wenn sich das Spiel nicht ausdrücklich nur an ausgewiesene Masochisten wenden soll, die fürs "richtige" Spielen gleichzeitig auch noch bestraft werden wollen...
Ohne den systemimmanenten "Kämpfen lohnt sich eigentlich irgendwie immer"-Anteil dagegen müßte ich mir als Spieler ja tatsächlich erst mal Gründe überlegen, aus denen sich mein Charakter auf eine gewaltsame Auseinandersetzung mit irgendwelchen NSC-Gegnern überhaupt erst einlassen soll. Einige von denen mögen ja so nett sein, mir die Denkerei abzunehmen, indem sie meinen Charakter oder jemanden oder etwas, der oder das ihm wichtig ist, aktiv angreifen wollen und ihn also in die Verteidigerrolle stecken -- aber beispielsweise ein Hobgoblin-Quartett, das einfach nur vor dem Eingang der örtlichen Monsterfestung Wache schiebt und zumindest einstweilen keiner Fliege was zuleide tut? :think:
Kurna:
--- Zitat von: Sphinx am 19.08.2020 | 15:19 ---Ich denke mal das Ziel, jedes Spielleiters, sollte es doch sein das die Gruppe überlebt und das Abenteuer schafft. Sonst landet man im DM VS Spieler Territorium.
Nur nicht auf Biegen und Brechen. Wenn sie sich mit einem gefährlichen Gegner anlegen muss es IMO auch die Möglichkeit geben, dass sie scheitern.
Ich glaub was ich bis jetzt mitgenommen hab ist das ich mir für komplexere Gegner eigene Notizen machen muss. Wie sie sich in verschiedenen Situationen verhalten und welche Angriff sie nutzen. Sodas ich im Spiel nur noch überlegen muss was sie tun, wenn es ganz anders kommt als geplant. Irgendwann hab ich dann hoffentlich genug Erfahrung das ich auch komplexe Gegner on the Fly einsetzen kann.
--- Ende Zitat ---
Ich glaube, es kann auch nicht schaden, für einen besonderen Gegner in der Vorbereitung den Kampf ein paarmal durchzuwürfeln, um ein Gefühl für die Möglichkeiten zu bekommen. Die Werte und Möglichkeiten deiner Gruppe wirst du ja in etwa wissen. Das bleibt vielleicht besser im Gedächtnis, als nur eine Strategie zu notieren (was man natürlich trotzdem machen kann).
Supersöldner:
Wehre es nicht besser das ganze aus dem D und D Bereich zu Lösen ? Da es das Problem ja in vielen (den meisten ?) Spielen gibt.
Fezzik:
Bei D&D 5 sagte mir ein Vereinsmitglied mal, man müsse nur den Schaden der Gegner verdoppeln und das Encounter Balancing würde wieder stimmen. Die Aussage kann ich jetzt nicht prüfen, da ich D&D5 nicht geleitet/gespielt hab bisher. Sie ist sicher auch nicht auf alle Encounter anwendbar, klingt aber nach einer simplen Lösung.
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