Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Gegner richtig Spielen
YY:
--- Zitat von: K!aus am 19.08.2020 | 19:45 ---Hat ein wenig von "Heute will ja niemand mehr arbeiten, sondern jeder nur noch Karriere machen." ... sprich "Bei DnD will in einem Kampf sich niemand mit der Situation, den Gegnern, dem Umfeld, usw. beschäftigen, sondern jeder nur seine kewl Powerz raushauen bis der Kampf gewonnen ist der SL den Encounter für beendet erkärt. ^-^
--- Ende Zitat ---
Ich lese da eine gewisse Bissigkeit raus ;D
Aber ja, ganz gut übertragen ;)
Erbschwein:
--- Zitat von: nobody@home am 19.08.2020 | 20:03 ---"Ach ja, damals in der Grundausbildung, als der Trainer mit den Riesenratten in Käfigen hereinkam..." ~;D
--- Ende Zitat ---
Ich durfte Nicht, wurde Ausgemustert. Danke der Nachfrage!!! Aber als Nicht-Soldat für Panzerfahrer verstehe Ich die Frage!!!!
:btt:
K!aus:
Aber mal wieder was produktives: Evtl. gibt DungeonCraft #13 oder 5e Hardcore ein paar neue Impulse. :)
Lord Verminaard:
--- Zitat von: nobody@home am 18.08.2020 | 10:50 ---Eine Möglichkeit könnte schlicht sein, dir zumindest bei den "wichtigen" Gegnern schon im Vorfeld ein paar Gedanken und dann dazu kurze Notizen zur Erinnerung während des Spiels zu machen (vielleicht per Post-It-Zettel neben der Begegnungsbeschreibung oder so). Dann wäre der Teil schon mal ein bißchen zur mentalen Entlastung ausgelagert. :think:
--- Ende Zitat ---
Genau so mache ich es (nicht auf Post-its aber in meinen Rundennotizen). Allerdings habe ich in den letzten zwei Bosskämpfen auch jeweils suboptimal gespielt und die Gruppe hatte leichtes Spiel. Tempest Cleric = imba. :P
flaschengeist:
--- Zitat von: Der Läuterer am 19.08.2020 | 19:32 ---Die NSCs richtig und voll auszuspielen, heisst dann allerdings auch, dass die Chars bei D&D so schnell ins Gras beissen, wie bei CoC. Aber deshalb spielt ja niemand D&D.
--- Ende Zitat ---
Ich kann dem Großteil deiner Analyse aus #56 zustimmen. Auch aus meiner Erfahrung wollen viele Spieler (und SL) zwar ein Gefühl von Gefahr, es wird aber schwierig wenn es konkret wird. Das letzte Mal, als es für die Charaktere bei mir kritisch wurde, wollte ich den in meiner Runde herrschenden Konsens (Charaktere sollen drauf gehen können) deshalb sicherheitshalber überprüfen und habe sowas gesagt wie "Ich sehe hier das Risiko für einen TPK und wollte sicher gehen, ob diese Konsequenz nach wie vor für alle OK ist...". Der positive Nebeneffekt: Es wurde noch spannender, als es ohnehin schon war, weshalb ich in ähnlichen Situationen künftig wieder so vorgehen werde.
Dass D&D5 ähnlich tödlich wie CoC sein soll, sehe ich allerdings anders: Wenn der SL sich an die Empfehlungen aus dem DMG hält, wird es kaum einen Kampf geben, der die Spieler wirklich in Gefahr bringt. Die Empfehlungen sind CaS orientiert, selbst beim tödlichen Encounter steht nichts vom TPK sondern sinngemäß "es könnten ein oder mehrere Charaktere sterben, wenn sie nicht taktisch klug agieren". Und wenn du als SL den empfohlenen 6-8 Medium bis Hard Encounters pro Tag folgst (was mich persönlich zu Tode langweilen würde), besteht auch bei effektivem Gegnerspiel kaum eine Chance, dass jemand stirbt.
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