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Warum will jemand als Dungeon Boss Arbeiten ?

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psycho-dad:
- Weil du ein unauslöschbares Bedürfnis nach Rache hast. Irgendwer hat dir irgendwo und irgendwann richtig Böse mitgespielt. Du hast NICHTS mehr, wofür es sich zu leben lohnt, Suizid wäre in deinen Augen also durchaus eine akzeptable Option. Aber ungeschoren willst du diejenigen, welche dir das (bewusst oder unbewusst) angetan haben auch nicht davon kommen lassen. Humanoide lernen halt am besten durch Schmerzen, und du bist bereit, eine ganze Menge davon zu verteilen. Wenn du dabei drauf gehst: Scheiss drauf. ...Und dann kam da dieser Erzteufel mit einem Pachtvertrag für das Dungeon in Planquadrat <X:Y> um die Ecke...

Rorschachhamster:

--- Zitat von: Supersöldner am 26.08.2020 | 14:56 ---tatsächlich ?

--- Ende Zitat ---
Sehr hilfreich. Nenn doch mal ein Beispiel.
Ich habe über Halastar vom Unterbeg nachgedacht, aber da ist ja keine irgendwie geartete Organisation - er ist zwar da, aber mehr als Hintergrundrauschen und nicht aktiv in irgendwelchen Entscheidungen der Bewohner.
Oder der Drache von Dragon Mountain - aber ein Drache? Auch da, die Organisation ist Koboldisch, und da gibt es keinen wirklichen Headhoncho.
Stonehell? Nope.
Dwimmermountain. Nö...
Das einzige Beispiel das mir einfällt ist Bargle aus dem roten Set - aber da ist keine Organisation drin, es sei denn, man macht sie selbst, also...
Gibt es den Dungeon Boss überhaupt? Den einen Obermotz? Das ist so ein Klischee, das ich noch nie in der "realen Welt" gesehen habe...  :)

nobody@home:
Oh, gelegentliche Dungeonbosse gibt's insbesondere in klassischen D&D-Modulen schon. Acererak im Tomb of Horrors, Keraptis in White Plume Mountain...die arbeiten dann allerdings auch auf eigene Rechnung und nicht in irgendjemand anderes Auftrag.

Es ist allerdings genauso richtig, daß es auch Dungeons gibt, in denen sich verschiedene Fraktionen mehr oder weniger gründlich verfeindet gegenüberstehen und niemand die alleinige Oberherrschaft innehat.

Pyromancer:
Ich spiel ja einen "Dungeon Boss" im weitesten Sinne. Warum macht der sich die Arbeit?
Man braucht einen Platz für seinen ganzen Krempel! Einen Platz, wo man auch mal ein paar Jahre seine Ruhe hat bis wieder die nächste Störung kommt. Und am Ende ist es gar nicht so viel Arbeit, man braucht halt ein paar kompetente Unter-Bosse die jeweils einen Teilbereich managen, dann beschränkt sich das darauf, die groben Leitlinien vorzugeben, Richtungsentscheidungen zu treffen, das gelegentliche Bauprojekt anzuleiern und halt die allfälligen Angriffe abzuwehren bzw. im Vorfeld zu verhindern.

Rorschachhamster:

--- Zitat von: nobody@home am 26.08.2020 | 17:51 ---Oh, gelegentliche Dungeonbosse gibt's insbesondere in klassischen D&D-Modulen schon. Acererak im Tomb of Horrors, Keraptis in White Plume Mountain...die arbeiten dann allerdings auch auf eigene Rechnung und nicht in irgendjemand anderes Auftrag.

Es ist allerdings genauso richtig, daß es auch Dungeons gibt, in denen sich verschiedene Fraktionen mehr oder weniger gründlich verfeindet gegenüberstehen und niemand die alleinige Oberherrschaft innehat.

--- Ende Zitat ---
Ok, Acererak ist doch nur noch ein Halbleichnam, also faktisch... doof.  ;D Aber, ja ok, er hat das Ding ja mal so gebaut...
Und bei white Plume Mountain könnte man argumentieren, das der eigentliche Boss Blackrazor ist.  ^-^

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