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Warum will jemand als Dungeon Boss Arbeiten ?

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nobody@home:

--- Zitat von: Pyromancer am 27.08.2020 | 19:02 ---Die guten Dungeons, die, die das berücksichtigen, SIND in der Regel "unknackbar" - zumindest mit einem plumpen Frontalangriff. Das bedeutet aber nicht, dass man darin keine Abenteuer erleben kann. Man muss halt von der Einstellung wegkommen, man könne sich da einfach Raum für Raum zum Endboss durchkämpfen, der dann auch gerade noch so schaffbar ist.

--- Ende Zitat ---

Mm. Ich denke, da liegt das Problem vielleicht zum Teil im "Dungeon"-Begriff selbst. Zum klassischen Rollenspiel-Dungeonkonzept scheint mir die Möglichkeit zum stückweisen Abfrühstücken des Komplexes nämlich schon irgendwie dazuzugehören -- mit anderen Worten, je realer und aktiver die örtliche Gemeinschaft und damit je unpraktischer diese Vorgehensweise, um so weniger ist das Ganze unter Umständen überhaupt noch ein (zumindest Klischee-)"Dungeon".

Und klar, daß man nicht immer einmarschieren und "aufräumen" kann, zeigt schon eins der ganz klassischen Vorbilder für Dungeons im Rollenspiel -- Moria im Herrn der Ringe nämlich, wo die kleine Protagonistengruppe eigentlich auch nur möglichst schnell und leise durch und auf die andere Seite will und selbst dabei noch Gandalf verliert.

Supersöldner:
Moria ? Nun sehe ich irgend wie eine Gruppe von Leuten vor mir die solche Orte des Guten so zu sagen beruflich erobern und dann an andre Schurken als Neuen möglichen Dungeon Verkaufen. Zwergen Stadt in Schlechter Lage zu verkaufen ist durch die Eroberung  leicht Beschädigt. Orks ,Untote und Drachen müssen sie selbst mit bringen.

Pyromancer:

--- Zitat von: nobody@home am 27.08.2020 | 19:26 ---Mm. Ich denke, da liegt das Problem vielleicht zum Teil im "Dungeon"-Begriff selbst. Zum klassischen Rollenspiel-Dungeonkonzept scheint mir die Möglichkeit zum stückweisen Abfrühstücken des Komplexes nämlich schon irgendwie dazuzugehören -- mit anderen Worten, je realer und aktiver die örtliche Gemeinschaft und damit je unpraktischer diese Vorgehensweise, um so weniger ist das Ganze unter Umständen überhaupt noch ein (zumindest Klischee-)"Dungeon".

--- Ende Zitat ---
Ich hatte ja nie dieses klassische Klischee-Dungeon-Spiel, lese mich aber gerade in AD&D ein. In "Steading of the Hill Giant Chief" ist es z.B. so, dass eine "home base" für die Abenteurer explizit vorgesehen wird, von der aus diese mehrmals ins Dungeon vorstoßen kann. Es wird aber genau so erwähnt, dass die Dungeon-Bewohner die Zwischenzeit nutzen, um die Verteidigung zu organisieren, Fallen zu bauen, oder sich einfach zu verpissen.

Supersöldner:
Wie Läuft eigentlich ein Bewerbungsgespräch ab wenn man den Dungeon halt nicht zu hundert Prozent selber finanzieren kannst und dich als  Boss so zu sagen bei einem Größeren Bösen bewerben musst ? Und wie das gleiche für Orks,Superschurken-Leutnant oder
 Weltraum Piraten die  sich dann halt Bewerben im Dungeon zu ...Arbeiten? Na ja als Helden verprügeln Typ ,Plünderer und so weiter.

Supersöldner:
Oh es gibt mit Dungeon Lord eine 4 Teile LITRPG Roman reihe über das Leben eines Dungeon Boss. Leider nur auf Englisch.

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