Das Tanelorn spielt > Capital Files
Shadowrun: Capital Files "Volume/02 - Drugstore Blues"
Preacher:
"Du hast Recht - meine Persönlichkeit ist hier und jetzt und gefestigt und real. Aber ich habe schon länger das Gefühl, daß die Schatten meiner Vergangenheit irgendwann ihre Tentakel nach mir ausstrecken werden. Vielleicht werden sie versuchen, sich um meinen Hals zu schlingen. Vielleicht Auch um den Hals des Stammes. Und vielleicht werden sie versuchen, den Stamm hinunter in die Tiefe zu ziehen."
Der Technoschamane machte eine Pause und straffte sich. Sein Gesicht nahm einen entschlossenen Ausdruck an als er weitersprach.
"Und das werde ich auf keinen Fall zulassen! Jeder, der versucht, Euch etwas anzutun, muß zuerst an mir vorbei - und wird feststellen, daß ich in dieser Hinsicht keinen Spaß verstehe. Unsere Feinde werden es bereuen, sich meinen Zorn zugezogen zu haben."
Bei den letzten Sätzen, war Messiahs Stimme immer energischer, und sein Gesicht hatte sich zunehmends verhärtet, bis ein Feuer in seinen Augen loderte, das furchtbares für seine Gegner versprach. Ein Feuer, das demjenigen dem es galt Todesangst einflößen und in Zuschauern Mitleid für ihn erwecken würde.
Doc Letterwood:
Nathaniel nickte bedächtig. "Gut, gut. Aber bedenke: du wirst erst wissen, mit was du es zu tun hast, wenn es unvermutet vor dir steht...niemand kann dir die Informationen geben, die du brauchst, um dich vorzubereiten. Es wird unvermittelt und im falschen Augenblick passieren, du wirst freihändig schwebend sein, wie Väterchen immer scherzhaft meint."
Er trat einen Schritt auf Messiah zu.
"Aber wir sind auch noch da. Vergiss das nie."
Sein Blick war seltsam intensiv. Der Otaku vermeinte ein Funkeln darin wahrzunehmen, ein Funkeln von - was? Zorn? Fanatismus? Nein, das passte nicht zu Nathaniel...
"Und nun geh." Der Schamane trat zurück. "Deine Freunde brauchen dich auch..."
Er öffnete Messiah die Tür.
Preacher:
Messiah blickte Dreamstalker noch ein paar Sekunden in die Augen, versuchte den Blick zu deuten. Mut, den festen Willen, dem Technoschamanen als Stammesmitglied beizustehen hatte er erwartet. Aber Fanatismus?
Aber er fühlte sich durch den Zuspruch seines väterlichen Freundes gestärkt und ermutigt. Er wußte jetzt, daß er niemals alleine dastehen würde - ein gutes Gefühl. Er legte dem Schamanen die Hand auf die Schulter. "Danke. Und ich sage es noch einmal: Ich werde nicht zulassen, daß dem Stamm etwas passiert. Eher würde ich sterben."
Damit drehte er sich um und ging hinaus zu den anderen.
Hm - alle am Schlafen. Na ok, das haben sie sich auch verdient - das war ein geisterverfluchter, langer, erbärmlicher Tag. Und ich könnte eine Mütze Schlaf auch mehr als gut gebrauchen.
Er aß den Rest des Resultats von Taxis Kochkünsten, duschte, stellte die Weckfunktion seines Telefons auf 8 Stunden und legte sich in eins der Feldbetten. Noch bevor sen Kopf das dünne Kissen berührte, war er auch schon eingeschlafen.
Doc Letterwood:
>>21-07-2059-06:59:59<<
Kaiser öffnete die Augen. Das leise Piepen seines Weckrufes drang an sein Ohr. Kaum hörbar, aber die geschulten Sinne des Söldners reagierten prompt. Ein kurzer Blick bestätigte ihm: Knapp Zwei Stunden geschlafen. Reicht.
Ludovico:
Die Augen des Söldners öffneten sich langsam. Allmählich nahmen das verschwommene Bild, was er sah, Konturen an und...schoß hoch. Es dauerte einen Augenblick, bis ihm bewußt wurde, wo er war.
Oh, wie er diese diese Morgende hasste, in denen man nicht im eigenen Bett in den eigenen 4 Wänden aufwachte.
Herr Kaiser schaute noch einmal auf die Uhr und beschloß, daß er Gas geben mußte.
Bei seiner Morgentoilette gab er Acht darauf, die anderen nicht zu wecken.
Sie hatten den Schlaf wesentlich nötiger als er.
Als er rausging, wandte er sich an einen Ganger, der mit seiner MP sinnlos rumstand.
"Könntest Du meinen Chummern bitte ausrichten, daß ich früh hoch bin, um 'Besorgungen' zu machen?"
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