Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Sind Helden überflüssig ?
Koruun:
--- Zitat von: Feuersänger am 25.09.2020 | 12:45 ---Versteh ich jetzt nicht was du damit sagen willst. Ohne jetzt hier in Speakers Corner-Gesellschaftskritik abzudriften, fallen dir bestimmt in 1 Minute eine Menge sehr konkrete Gründe ein, warum eben nicht jeder IRL eine hochdotierten Spezialistenberuf ergreift / ergreifen kann.
--- Ende Zitat ---
Ich meinte damit, dass es sich nicht so viel nimmt, ob man sagt
a. der Handwerker kann nicht von Commoner zu, sagen wir Fighter oder Cleric wechseln, weil ihm dafür etwas fehlt (sei es Potential, Begabung, Disziplin, Interesse, etc.pp.)
b. der Handwerker erhält keine XP, weil ihm dafür etwas fehlt (sei es Potential, Begabung, Disziplin, Interesse, etc.pp.)
Beide Erklärungen stehen auf wackligen Beinen, da der Grund dass der Handwerker nicht wechseln / aufsteigen kann im Spielgerüst verankert ist und keine simulationistischen Gründe hat.
Erbschwein:
Hallo,
Ich habe eventuell eine Idee, dass man mit Talenten Arbeitet. Ist eine Menge Arbeit.
Der Eventuell die Arbeit sich Erleichtern will, Rolemaster Charakterhandbuch hat Seiten mit Talenten und Makel. Eine Menge, die Feste Punkte oder Kosten Punkte haben, aber Man sollte Sich das Überlegen ob man das haben Will. Man müsste die Punkte Kosten Überlegen der Rassen oder Berufe, oder durch die Rassen vergebene Punkte Übernehmen.
Wie D&D5E basiert ist weiß ich Nicht.
"Ich mache "schmackhaft" das 13Mann oder Prometheus hat die PDF für 1Euro". ~;D Das ist auf Eigene Gefahr, da es auch keine Leseprobe gibt. Dann bei DriveTruRPG.
Sphinx:
--- Zitat von: Feuersänger am 25.09.2020 | 13:24 ---Bei Zauberwirkern haut dieser Ansatz meist nicht hin: Magier müssen Zauber in ihr Buch eintragen um sie wirken zu können, Priester bekommen die Macht eh von ihrer Gottheit verliehen, und wieder andere arbeiten mit angeborenem Talent.
Wobei ich da gerade bei D&D auch die Implikation cool finde, dass es eben kein angeborenes Talent braucht um Magie wirken zu können -- es ist nur eine Möglichkeit; im Zweifel kannst du auch einfach pauken.
--- Ende Zitat ---
Ich hatte die überlegung beim Warlock angestellt. Der Patron möchte dem Charakter so viel Power wie nötig ist für die zu erledigende Aufgabe geben. Der der Körper ist wie ein Wasserglas, es geht nur eine gewisse Menge an Wasser (Macht) rein. Er kann jetzt entweder lernen mit der Macht effektiver umzugehen oder durch Training zu einem größeren Glas werden. Beim Kleriker könnte es ähnlich sein, der Körper hält nur gewisse Magische Stromstärken aus, deshalb gibt der Gott auch nur die Sprüche aus die der Kleriker aushält.
Ein Magier, evtl. hat es einen Grund, warum es schwieriger wird an hoch stufige Sprüche zu kommen. Weil ein Magier sich sonst überanstrengen könnte mit irgendwelchen negativen Folgen. Irgendwann kann der Magier evtl. selbst gut einschätzen was er kann.
Ja ich weiß auch das passt alles nicht so 100% in die Welt. Aber ist der beste Ansatz, es zu erklären, der mir bis jetzt eingefallen ist.
Maarzan:
Machen wir uns doch nichts vor. Die Stufen sind eine (je nach Variante sehr) grobe Abstraktion des Lernfortschritts und eine "Tradition" aus Zeiten, wo man eben gerade die ersten Schritte gemacht hat.
Sie erfüllen gewisse Aufgaben - mal mehr mal weniger gut - und anderen dann schlechter bis gar nicht.
Jetzt kann man sagen das gefällt mir nicht mehr - dann gehört das System an sich überarbeitet (und ist dann vermutlich auch kein D&D mehr) oder man sagt ausdrücklich "wissen wir, ist für uns aber nachrangig" und lebt dann mit den Effekten - Probleme sind es dann ja eigentlich nicht mehr.
Die dabei auftretenden eckigen Seltsamkeiten aber mit rhetorischen Winkelzügen dann zumindest in ausgesuchten Schausituationen dann doch noch in die runden Aussparung in der Spielweltlogik pressen zu wollen ist Internet pur.
Supersöldner:
Angesichts der Größe und viel fallt der Bedrohungen in einem D und D setting würde ich sagen die Antwort auf die Ursprüngliche Frage nach dem Überflüssig ist .Nein.
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