Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E

Wer kennt eine Konvertierung von W20 auf 2W10?

<< < (10/10)

RackNar:

--- Zitat von: Weltengeist am 13.02.2021 | 11:58 ---Ich wäre ja in Versuchung, meine eigenen Gedanken zu einem modifizierten "realistischeren" D&D mal aufzuschreiben, aber ich bezweifle, dass die daraus resultierende Diskussion sonderlich konstruktiv verlaufen würde :think:

--- Ende Zitat ---

Ob konstruktiv weiß ich nicht, aber für mich sicher informativ. Also sehr egoistisch von mir gedacht  >;D

Weltengeist:

--- Zitat von: flaschengeist am 13.02.2021 | 12:20 ---Mich würde freuen, wenn du dir einen Ruck gibst. Klingt nämlich spannend.

--- Ende Zitat ---

Done. Versprecht euch aber nicht zuviel davon, ich habe erst vor ein paar Tagen angefangen, da ernsthaft drüber nachzudenken.

Ainor:

--- Zitat von: flaschengeist am 13.02.2021 | 12:20 ---Swingyness ist Umgangssprache für hohe Varianz ;)

--- Ende Zitat ---

Genau. Was für Mathematiker  :)


--- Zitat von: Weltengeist am 13.02.2021 | 11:58 ---Swingyness ist, wenn erst der Lvl-5-Fighter ("Hero of the Realm", sagen wir mal: mit Bonus +7) seinen eigentlich nicht besonders guten Gegner (AC 13) nicht trifft, was immerhin mit einer W'keit von 25% der Fall ist. Und dann kommt der totale Lvl-1-Wizard, der so eben gerade seinen Kampfstab gerade halten kann (sagen wir mal: mit Bonus +1), und haut ihm das Ding voll zwischen die Lichter, was immerhin mit einer W'keit von 45% gelingt!

Die sauer verdienten Boni spielen halt bei den Proben nur eine vergleichsweise geringe Rolle im Vergleich zum reinen Zufall, und es gibt Leute, die sich daran stören. Muss ja für dich nicht der Fall sein, aber bei manchen von uns ist das so.

--- Ende Zitat ---

Das Argument hat zwei Probleme. Zum einen kann man nicht sagen was denn die "korrekte" Trefferwahrscheinlichkeit für einen Stufe 5 Krieger ist. Beim w20 sind es 75%. Bei 2w10 vielleicht 90%. Aber ist eins davon besser ? In3E war man auf Stufe 5 schon extrem gut. In 5E ist man das vielleicht erst auf Stufe 10.
Wieso sollte eins richtig und das andere falsch sein ?

Was hinzu kommt: Durch das TP System braucht man ja meistens mehrere Treffer. Deshalb ist schon ein kleiner Unterschied in der Trefferwahrscheinlichkeit ein grosser Unterschied in der Kampfkraft. Die Wahrscheinlichkeit dass der Stufe 1 Magier mit seinem Stecken einen Stufe 4 Kämpfer ohne Rüstung besiegt ist astronimisch klein (weniger als 1:1000000). Swingy ist das nicht.

Rhylthar:
Diese Swingyness beruht übrigens aus der anderen Richtung auf einem erklärten Designziel, der "Bounded Accuracy".

Denn dadurch kann auch das CR1 Monster dem Levl 20 Krieger Schaden reindrücken, im Gegensatz zu früheren Editionen, bei denen es halt nur noch mit einer 5 % Chance überhaupt zum Treffer kam.
Dieses "Low Ceiling" ist nun mal auch ein Merkmal von D&D 5E.

"To-Hit" ist der wichtigste zu erreichende Stat in der 5E (auf den Kampf bezogen)...denn dadurch entstehen die Unterschiede zwischen dem Noob und dem Könner (bei den Charakteren). Für Fertigkeiten ist es Advantage und/oder Rerolls.

Ainor:

--- Zitat von: Rhylthar am 13.02.2021 | 22:04 ---Diese Swingyness beruht übrigens aus der anderen Richtung auf einem erklärten Designziel, der "Bounded Accuracy".

--- Ende Zitat ---

Von welcher Swingyness reden wir denn hier ? Ich wüsste nicht dass 5E jensits von Stufe 2 besonders swingy ist.
Nehmen wir 2 Krieger mit 50% Trefferchance die je 5 Treffer aushalten. Schon ein +2 to hit verschiebt den Ausgang von 1:1 auf 2:1. Kommt noch +2 AC hinzu sind wir schon bei 4:1.

Bei 3E gab es Swingyness auf hohen Stufen durch Save or die Effekte. Aber die kommen bei 5E nur in seltenen Fällen vor.
Normalerweise bedeutet ein vergeigter Save eine verlorene Runde, was quasi dasselbe ist wie 2 schlechte Angriffswürfe.

Navigation

[0] Themen-Index

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln