Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E

Paladin overpowered? (war: Überfordert als DM, OP Spieler? [...])

<< < (3/21) > >>

Ein Dämon auf Abwegen:

--- Zitat von: Arldwulf am  8.04.2021 | 13:57 ---Overpowered würde ja bedeuten die anderen Charaktere können signifikant weniger. Aber in der Gruppe im Ausgangsthread ist z.B. ein Barde, eine Klasse welche zu den stärksten der 5e zählt. Und auch andere Charakterkonzepte können eine Menge mit den Gegnern anstellen und haben Möglichkeiten Herausforderungen mehr oder weniger im Alleingang zu trivialisieren.
--- Ende Zitat ---
Allerdings nicht unbedingt auf Level 3, und das setzt zudem auch einen Gewissen Grad an System Mastery voraus, den ein Einsteiger nicht unbedingt hat.

Im Low Level Bereich mit Unerfahrenen Spielern dürfte ein Martial oft mehr reißen als ein Caster.

Im Vergleich zu anderen Martials halt ich auf dem Level den Paladin (abgesehen von seiner Fähigkeit Nova Damage raus zu hauen) nicht für wirklich mächtiger. Und der Build hier ist nicht mal so optimiert (die Stärkere Option wäre sowas wie Variant Human mit polearm master).

Quaint:
Die Balance ist by the book für 6 bis 8 Begegnungen am Tag vorgesehen. Da fallen 3 Smites ned so extrem ins Gewicht. Wenn man freilich deutlich weniger Encounter macht, werden Klassen relativ gesehen stärker, die dann ihre begrenzten Ressourcen voll auf diese wenigen Encounter konzentrieren können. Der Paladin, der Nova gehen kann, gehört da klar zu den profitierenden Klassen, Vollcaster üblicherweise auch. Andere Klassen die eher auf langen Atem gehen wie Warlock oder Fighter sehen dafür ned so doll aus dann.
Wenn man das nicht möchte: Mehr Encounter/Tag oder halt weniger Erholung/Tag. Wir hatten hier doch auch letztens erst nen Thread, der da Möglichkeiten besprochen hat meine ich.

flaschengeist:

--- Zitat von: Arldwulf am  8.04.2021 | 13:57 ---Overpowered würde ja bedeuten die anderen Charaktere können signifikant weniger. Aber in der Gruppe im Ausgangsthread ist z.B. ein Barde, eine Klasse welche zu den stärksten der 5e zählt. Und auch andere Charakterkonzepte können eine Menge mit den Gegnern anstellen und haben Möglichkeiten Herausforderungen mehr oder weniger im Alleingang zu trivialisieren.

--- Ende Zitat ---

Sehe ich genau so, der Paladin (besonders nicht ohne multiclassing mit Bard oder Sorcerer) ragt keineswegs heraus. Auch nicht gegenüber einem "normalen" Fighter, Hassran. Alle Klassen in der 5e sind für ein solch komplexes System beeindruckend ausgewogen. Aus meiner Sicht ist das eine der großen Stärken dieser Edition, besonders wenn man sich im Vergleich die gewachsene 3e mit tier 1-4 anschaut.

Arldwulf:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am  8.04.2021 | 14:12 ---Allerdings nicht unbedingt auf Level 3, und das setzt zudem auch einen Gewissen Grad an System Mastery voraus, den ein Einsteiger nicht unbedingt hat.

Im Low Level Bereich mit Unerfahrenen Spielern dürfte ein Martial oft mehr reißen als ein Caster.

--- Ende Zitat ---

Ich würde sagen "viel reißen" können eigentlich alle 5E Charaktere. Ob der Barde jetzt sagt: "Ein Eulenbär? Kein Problem, ich mach Dissonant Whispers und dann hauen ich und der Paladin und der Krieger und der Schurke alle mal kostenlos drauf, warte nicht die 3d6 initialen Schaden vergessen" oder der Paladin seine Nova zündet oder der Magier sagt "Warte, was ist sein Int Rettungswurf? -4? Ok, ich glaube die Kreatur sieht eine Riesenschlange welche sie festhält und beißt" macht wenig Unterschied.

Beim besiegen von Gegnern ist die 5E durchaus balanciert, gerade wenn es um Schaden geht. Problematisch sind eher andere Bereiche wie Effekte ohne Schaden oder Nichtkampfsituationen. Und halt wie gesagt der Effekt, dass viele Situationen eher durch einzelne Aktionen aufgelöst werden. Aber da sind Paladin-Novas natürlich nicht allein.

Ainor:

--- Zitat von: hassran am  8.04.2021 | 14:03 ---Paladine sind sehr gut im Nahkampf. Das finde ich wenig überraschend. "Balance" entsteht ja seit 1e dadurch, dass ihm auch ein gewisser Verhaltenskodex aufgezwungen wird.

--- Ende Zitat ---

Also seit 3E gilt das eigentlich nicht mehr. Seit 4E ist der Verhaltenskodex auch nicht mehr restriktiv.

Auf Stufe 3 unterscheidet sich der Paladin auch nur begrenzt von anderen Nahkämpfern. Und rein rechnerisch gewinnt er alleine gegen einen Owlbear bestenfalls mit Glück wenn man die Regeln korrekt anwendet.

5E ist eigentlich sehr gut balanciert wenn man es so spielt wie vorgeschlagen: Standard Array Attribute, wenig Items und viele Encounter.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln