Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Preise für magischen Krams in 5e
Runenstahl:
Wie schon im Thema "Regelfragen" sichtbar wurde ist die Entscheidung für Magic Items keine (brauchbaren) Preise vorzugeben ein wenig Kontrovers.
Hier nochmal der Link zu 2 Seiten die sich des Problems (wenn man denn damit eines hat) angenommen haben:
Sane Magical Item Prices (frei):
https://drive.google.com/file/d/0B8XAiXpOfz9cMWt1RTBicmpmUDg/view
Discerning Merchant's Price Guide (1,99 $):
https://www.dmsguild.com/product/205126/Discerning-Merchants-Price-Guide
Boba Fett:
Danke! :d
Runenstahl:
Ich selbst finde die zu groben (und teilweisen unlogischen) Kategorien unbrauchbar.
Selbst wenn man keine "Magic Item Shops" in seiner Welt hat, wird es sicherlich dennoch die Situation geben das die Spieler bei den Zwergen nachfragen ob die Runenschmiede ihnen eine verzauberte Waffe +X herstellen können. Und dann sollte das DMG dem SL meiner Meinung nach schon einen brauchbaren Richtwert zur Preisgestaltung (eventuell sogar Crafting-Regeln) an die Hand geben.
Ob und wie man das in der eigenen Welt handhabt oder variert bleibt ja jedem selbst überlassen. Aber selbst wenn einem die grobe Einteilung mit den beachtlich großen Preisspannen innerhalb einer Kategorie ausreichen sollte, bleibt immer noch zu beanstanden das diese keinen Sinn machen (wenn z.B. der Wand of Fireballs günstiger ist als eine Supreme Healing Potion die exakt einmal verwendet werden kann).
BobMorane:
Kann man vieleicht deb bisherigenTeil der Disskussion hier rein kopieren?
Ainor:
--- Zitat von: Boba Fett am 19.05.2021 | 10:55 ---Und warum sollte man das nicht in einer High Fantasy Welt können, in der man überall über solche Gegenstände stolpert? 8]
Sie es nun gefunden oder erbeutet, mit der Zeit hat eine Gruppe mehr Items als sie nutzen oder herumtragen können.
Und nicht jeder baut sich eine museumsartige Ruhmeshalle, um den ganzen Plunder auszustellen.
Also wird das Zeug verkauft - will sagen "gehandelt".
--- Ende Zitat ---
Verkaufen allein macht keine große Änderung im Spielstil. Erst Kauf und Verkauf ergibt die 3E Item Ökonomie. Es wird sicher ab und zu gehandelt, aber so viel dass sich ein echter Markt bildet ist schon eine ziemlich starke Annahme an die Spielwelt.
--- Zitat von: Boba Fett am 19.05.2021 | 10:55 ---Es sei denn, die Runde wäre die einzige Abenteurer-Truppe, die durchs Land zieht und überall über magische Artefakte stolpert.
Dann allerdings frag ich mich, warum soviel anderes Zeug, dass man nur fürs Abenteurer-Leben braucht überall käuflich erwerbbar ist und gehandelt wird.
10 Foot Pole gefällig? Heute im Angebot... ;)
--- Ende Zitat ---
Beim Goldrausch gibt es auch überall Schaufeln, aber nur wenige finden Gold. Abgesehen davon ist die normale Ausrüstung ja nicht speziell für Schatzsucher.
--- Zitat von: Runenstahl am 19.05.2021 | 11:39 --- bleibt immer noch zu beanstanden das diese keinen Sinn machen (wenn z.B. der Wand of Fireballs günstiger ist als eine Supreme Healing Potion die exakt einmal verwendet werden kann).
--- Ende Zitat ---
Wer sagt denn dass sich die Preise nach der Nützlichkeit für die Gruppe richten müssen ?
--- Zitat von: FlawlessFlo am 19.05.2021 | 11:46 ---Ich sehe es eher als Genre-Konvention von D&D, dass magische Gegenstände eben gefunden werden und nicht gekauft.
--- Ende Zitat ---
Naja, in 3E war das ausdrücklich der Fall. Aber es ist weniger eine Frage der Genrekonvention als des Spielstils. In 3E sind Items quasi ein Teil des Charakterdesign (genau wie Rasse und Klasse) die vom Spieler kontrolliert werden. In 5E sind Items Teil der Umwelt (wie eben Monster und NPCs) die vom DM kontrolliert werden. Ich finde die 5E Variante besser, zum einen weil dadurch mehr spannende Items im Spiel bleiben und zum anderen weil sie weniger extreme Annahmen an die Spielwelt erfordert. Und ich glaube dass sie deshalb von den 5E designern gewählt wurde.
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