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Preise für magischen Krams in 5e

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FlawlessFlo:

--- Zitat von: Ainor am 19.05.2021 | 12:31 ---Naja, in 3E war das ausdrücklich der Fall. Aber es ist weniger eine Frage der Genrekonvention als des Spielstils. In 3E sind Items quasi ein Teil des Charakterdesign (genau wie Rasse und Klasse) die vom Spieler kontrolliert werden. In 5E sind Items Teil der Umwelt (wie eben Monster und NPCs) die vom DM kontrolliert werden. Ich finde die 5E Variante besser, zum einen weil dadurch mehr spannende Items im Spiel bleiben und zum anderen weil sie weniger extreme Annahmen an die Spielwelt erfordert. Und ich glaube dass sie deshalb von den 5E designern gewählt wurde.

--- Ende Zitat ---

Sehe ich genauso. Das war auch einer der Gründe, weshalb ich auf Dauer nicht glücklich wurde mit der 3e, wenn auch ein eher kleinerer. Aber ist natürlich Geschmackssache, ich kenn auch viele Spieler, die das genau anders rum sehen.

Runenstahl:

--- Zitat von: Ainor am 19.05.2021 | 12:31 ---Wer sagt denn dass sich die Preise nach der Nützlichkeit für die Gruppe richten müssen ?

--- Ende Zitat ---

Niemand, aber Nützlichkeit für die Gruppe ist oft (wenn auch nicht immer) = Nützlichkeit für andere.

Ein König kann mit einem Feuerballstab für seine Armee im Krieg deutlich mehr anfangen als mit einem einzigen Heiltrank. Genau genommen bekommt er nach den Regeln eher 1W10 Feuerball-Stäbe zum Preis von einem supreme Heiltrank. Noch offensichtlicher wird es wenn man z.B. den Staff of Healing mit Heiltränken gleicher rarität vergleicht. Der Heiltrank hat den Vorteil das er von jedem verwendet werden kann und mit einer Anwendung im Schnitt ein wenig mehr heilt als der Stab (28 Punkte statt 18 + Attribut für den Stab). Aber dafür ist der Stab täglich öfter anwendbar, lädt sich automatisch wieder auf und ist daraufzu noch flexibler weil er auch andere Zauber wirken kann.

Boba Fett:
Zunächst einmal: Natürlich soll man so spielen, wie man das möchte und so, wie das bestmögliche Erlebnis dabei rauskommt.
Deswegen ist das folgende nur Meinung ohne Anspruch auf "alle anderem müssen diese Meinung teilen"!

Ich bewerte das losgelöst von der Spielwelt, denn D&D war ja schon immer ein Regelsystem, welches zu unterschiedlichen Settings eingesetzt werden kann.

Meine These:
In einer Spielwelt, in der hochmagische untergegangene Reiche existieren und in der man bei deren Erforschung auf magische Artefakte (Items) stoßen kann
und auf der man in Konflikten mit anderen Wesen (Gegner, Monster) immer wieder magische Artefakte erbeutet, gibt es für diese Artefakte einen Markt.
Und wo es einen Markt (Angebot und Nachfrage) gibt, da findet auch Handel statt.

Der Umfang dieses Handels hängt natürlich von Faktoren ab, zum Beispiel davon, wieviele Leute durch die Gegend ziehen und Artefakte finden und erbeuten und natürlich auch davon wie häufig diese Artefakte überhaupt zu finden / erbeuten sind. Andere Faktoren stellen die Menge an Kaufkraft dar, die es üblicherweise in den Kreisen gibt, die damit handeln würden und auch, wie effektiv diese Artefakte sind. Was nützt mir das magische Schwert in der Auslage des Ladens, wenn ich es mir niemals leisten können werde...
Außerdem könnte ein solcher Handel von offizieller Seite reguliert sein - durch Steuern oder eben sogar durch Verbote oder Einschränkungen.

Auf Athas (Dark Sun) würde es für mich nicht plausibel sein, dass es einen Handel mit magischen Items geben könnte.
Auf Krynn kann ich mir das eigentlich auch nicht vorstellen.
Auf Sigil wäre es für mich unplausibel, wenn es keinen gibt.
In den vergessenen Reichen sollte es meiner Meinung nach einen solchen Handel in großen Städten geben. Der Umfang hängt von der Vorstellung des Spielleiters ab.
Wir spielen mit D&D5 auf Golarion, da sieht es ähnlich aus, wie in den Realms. Bei mir sind Items eher selten, aber trotzdem finden sich auch in Läden immer wieder Gegenstände mit magischer Funktion.

Ich denke, mit so einer Vorstellung kann eigentlich jeder gut leben. Derjenige der keinen Handel wünscht, bei dem sind diese Artefakte entweder selten oder der Handel damit ist vom König unter Strafe gestellt. Allerdings finde ich eben auch, dass diese Frage plausibel beantwortet werden sollte.
Es macht keinen Sinn, dass man schon im Kampf gegen Hobgoblins einen magischen Dolch finden und ihn zum halben dutzend der anderen in den magischen Beutel legen kann, wo sich noch ganz andere Utensilien befinden, dass man aber in einer Stadt weder das für einen unnütze Zeug zu Geld machen kann oder eben, dass ein anderer diese Dinge, die vielleicht sogar von jemandem erstanden wurden, dann nicht wieder von diesem erwerben kann, wenn er genug Gold bietet.

Eismann:
Was ich dabei nicht verstehe, ist, dass es ja anscheinend über diese Preistabelle nach Seltenheit durchaus einen Ansatz gibt Preise zu bilden. Also wird der Handel mit magischen Gegenständen ermöglicht. Es wird den Gegenständen nur kein konkreter Wert zugesprochen, was eben zu jede Menge Seltsamkeiten und erwartbar auch Diskussionen und Gefeilsche am Spieltisch führt.

Ainor:

--- Zitat von: Boba Fett am 19.05.2021 | 13:36 ---und auf der man in Konflikten mit anderen Wesen (Gegner, Monster) immer wieder magische Artefakte erbeutet, gibt es für diese Artefakte einen Markt.
Und wo es einen Markt (Angebot und Nachfrage) gibt, da findet auch Handel statt.

--- Ende Zitat ---

Es hat ja niemand behauptet das nicht gehandelt wird. Gegenstände verkaufen ist ja eine Standardregel im DMG. Aber damit ein Gegenstand sowas wie einen Marktpreis bekommt muss er recht oft verkauft werden, und in den meisten Welten werden die meisten Gegenstände vermutlich nicht so oft verkauft.
Um rauszufinden wie das beim Verkauf seltener Artefakte abläuft verweise ich mal auf den "Mondpreise" Thread  :)




--- Zitat von: Boba Fett am 19.05.2021 | 13:36 ---Es macht keinen Sinn, dass man schon im Kampf gegen Hobgoblins einen magischen Dolch finden und ihn zum halben dutzend der anderen in den magischen Beutel legen kann,

--- Ende Zitat ---

Gibt es einen Grund anzunehmen dass Hobgoblins in 5E magische Gegenstände haben ?

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