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Für welchen Spielstil ist DnD 5E geeignet?

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Zed:

--- Zitat von: Nodens Sohn am 27.05.2021 | 11:33 ---Kurz und knackig: Alle, die du möchtest. Es gibt Regeln für epische Kämpfe wie auch für Soziale Konflikte. Ich habe mir z.B. die Welt von Splittermond geschnappt und wirklich schöne epische soziale Dramen erlebt, was jetzt nicht unbedingt an der Welt von Splittermond liegt, sondern einfach nur an unserer Art zu spielen. Ich vermisse auch keine einzelnen Fertigkeiten, die ich erst lernen und verwalten muss. Ich fühle mich mit der 5e von D&D viel freier das zu spielen, wie ich meine Figur sehe.

Daher meine Meinung: Es liegt ganz an euch wie ihr spielt. Die Regeln geben das alles her.

--- Ende Zitat ---
Diesem Beitrag schließe ich mich an: Auch wir erleben in unserer D&D-Gruppe häufig sehr schöne Spieltage, in denen nichts anderes als soziale Interaktion stattfindet. Gerade die hohe Bandbreite an Spielmöglichkeiten - von profanen sozialen Begegnungen bis Superhelden-Drachenschlacht - ist ein positives Merkmal der D&D-Familie.

Einzig die schnelle Marginalisierung von Alltagsproblemen (Essen finden; die Mauer erklettern; mit jemandem kommunizieren, dessen Sprache niemand spricht) könnte im D&D-Kosmos etwas langsamer geregelt sein.

Raven Nash:

--- Zitat von: nobody@home am 27.05.2021 | 12:47 ---Dem würde ich ironischerweise gerade bei Fantasysystemen wie sowohl D&D als auch DSA widersprechen. Bei denen wird nämlich schnell die Zauberei zum komplexesten Teil der Regeln -- einfach, weil der in solchen Fällen am häufigsten angetroffene Zauberspruchlistenansatz ja direkt zu ewig langen Sammlungen von Sonder-, Spezial-, und Ausnahmeregeln führt, bei denen dann auch noch (geradezu per Definition) keine zwei Zauber jemals gleich sind.

--- Ende Zitat ---
Das hab ich jetzt absichtlich ausgenommen. Die Verfügbarkeit von Zaubern ist ja settingabhängig. Gerade in 5e mit seinen unzähligen Settings ist die Spanne da enorm.

Rein auf's PHB beschränkt finde ich das im Einzelnen nicht so komplex - in der Gesamtheit natürlich schon.

takti der blonde?:

--- Zitat von: Tarendor am 27.05.2021 | 00:09 ---Bevor wir jetzt viel Geld in D&D investieren, die Frage an die Leute hier: Welcher Spielstil wird durch D&D5 eigentlich unterstützt?

--- Ende Zitat ---

5e ist das "big tent" unter den D&D Editionen. Gerne auch mit Augenzwinkern als "everybody's second favorite edition" beschrieben.

Viel "mentalen Platz" nehmen die verschiedenen Klassenfähigkeiten ein (einschließlich Zauber). Die tatsächlichen Resolutionsmechanismen sind recht schlank und beschäftigen sich mit jenen Dingen, die eine Abenteuergruppe halt so erlebt.

Der Dungeon Masters Guide bietet noch viele Möglichkeiten, das Spiel weiter maßzuschneidern, eben weil die sonstigen "building blocks" (Klassen, Monster, Zauber, Gegenstände) recht stabil sind.

Ainor:

--- Zitat von: KAW am 27.05.2021 | 10:34 ---Als Ergänzung zu dem bereits Gesagten: Ich empfand es beim Wechsel von DSA zu D&D damals irritierend, dass D&D Charaktere bei jedem Stufenaufstieg sehr viel stärker werden, viel mehr Hitpoints bekommen usw.

--- Ende Zitat ---

Wann war denn damals bzw. welche Edition? Der extreme Machtzuwachs der 3E (und auch 4E) ist in 5E stark runtergeregelt.
Insofern ist der 5E Spielstil weniger "over the top" als D&D es mal war.

Katharina:

--- Zitat von: Ainor am 27.05.2021 | 14:41 ---Wann war denn damals bzw. welche Edition? Der extreme Machtzuwachs der 3E (und auch 4E) ist in 5E stark runtergeregelt.
Insofern ist der 5E Spielstil weniger "over the top" als D&D es mal war.

--- Ende Zitat ---

Der Wechsel erfolgte von DSA 4.1 und ein wenig DSA 5 zu D&D 5.

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